Aus der Rubrik „Sprachbildung“:   Typographie – Was Sie schon immer über Interpunktion wissen wollten ...   Mehr ...

Idyllisches Celle, Fachwerkstadt in der Lüneburger Heide Idyllisches Celle, Fachwerkstadt in der Lüneburger Heide
 Infos 
 ADRESSEN 
 Service 
REKLAME
Werden Sie „Facebook“-Fan der „Celler Scene“-Seite!
 
 
Werden Sie Mitglied der „Celle“-Gruppe!
 
 

 
Celler Allerlei
 


REKLAME
 


Celle  
Infos aus Celle
und für Celler ...
 
 
Weitere Seiten:
 
–  Verkehrsnachrichten
 
–  Archiv:   2011   2012   2013   2014   2015   2016   2017   2018


ACHTUNG! Falls Sie hier auf Grund eines Links (z. B. von „Facebook“ kommend) landen und den gewünschten Beitrag auf dieser Seite nicht mehr vorfinden, ist der Link wohl veraltet und der Beitrag in das Archiv verschoben worden und dort unter dem entsprechenden Datum zu finden (siehe Archiv-Link im Kasten über diesem Text!).


Freitag, 8. Juni 2018

„Onkologisches Forum“ sucht Freiwillige, auch Fahrer

CELLE (ofc).  Das „Onkologische Forum Celle e. V.“, das in Celle und dem Landkreis jährlich rund 1.000 schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen betreut, sucht Helfer und Helferinnen. „Für die professionelle Begleitung und Beratung unserer Patienten beschäftigen wir 17 Fachkräfte. Die Organisation und Finanzierung der Angebote aber benötigt viel ehrenamtliches Engagement“, so Sprecher Fritz Gleiß. Unterstützung im Büro, Hilfe bei Veranstaltungen wie zum Beispiel bei der großen Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ oder auch die Bereitschaft, Kinder mit an Krebs erkrankten Angehörigen, die das „Onkologische Forum“ betreut, aus dem Landkreis abzuholen und zurück nach Hause zu bringen – all das sind Einsatzgebiete, für die immer Bedarf besteht.
„Derzeit wissen wir von mindestens drei Kindern im Landkreis, die unter den belastenden Verhältnissen zuhause leiden, aber unsere Hilfe nicht erreichen können, weil es keinen Transport nach Celle gibt“, so Kristine Michaelis, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor mehr als 15 Jahren begründete.
Wer sich angesprochen fühlt, wende sich an Elke Kasten im Büro des „Onkologisches Forums“ (Fritzenwiese 117 in Celle), Tel. (05141) 2196600, info@onko-forum-celle.de ...



„Rudern gegen Krebs“ – nur noch Plätze auf der Warteliste

CELLE (ofc).  Sie ist, wie vorhergesagt, bereits Wochen vor dem offiziellen Anmeldeschluss ausgebucht: Celles dritte große Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ am 25. August 2018, veranstaltet von der Stiftung „Leben mit Krebs“.
Mittlerweile haben sich bei den durchführenden Rudervereinen „Hermann Billung“, „Ernestinum-Hölty&#ä147; und „Celler Ruderverein“ 146 zahlende Mannschaften angemeldet. Ab jetzt geht's in die Warteschleife. Warten – das heißt, dass nur noch Mannschaften angenommen werden können, die ins Geschehen ‚passen‘, also einzelne Rennen auf die Höchstmenge von vier Booten auffüllen. „Es ist ja leider so, dass wir weder die Aller verbreitern noch den Tag verlängern können“, so Koordinator Fritz Gleiß vom „Onkologischen Forum Celle“, in dessen Arbeit der Großteil der Erlöse fließt. „Auch die besten Traings-Zeiten werden langsam eng.“ Einen freien Platz gib es natürlich auch, wenn bereits Angemeldete sich wieder zurückziehen, was zuweilen passieren kann.
Rückfragen: Fritz Gleiß („Onkologiosches Forum Celle“), Tel. (05141) 2196605, pr@onko-forum-celle.de ...


Montag, 4. Juni 2018

„Bündnis für ein weltoffenes Celle“ lädt zum Planungstreffen

CELLE (dgb).  Am 30. Juni 2018 wollen sich die „Patrioten Niedersachsen“ zu einer Kundgebung und Demonstration am Bahnhof in Celle treffen. Bei den „Patrioten Niedersachsen“ handelt es sich nicht um besorgte Bürger, sondern ein Sammelbecken der extremen Rechten um den Neo-Nazi Enrico Pridöhl. An einer Demonstration im Februar in Peine beteiligten sich knapp 100 Neo-Nazis, die aus mehreren Bundesländern anreisten.
Die „Patrioten Niedersachsen“ verfolgen keinen lösungs-orientierten Ansatz für die Probleme unserer Gesellschaft, sondern diffamieren mit ihrer pauschalisierenden Hetze andere Menschengruppen. Damit bereiten sie den Nährboden für Gewalt gegen Migranten und alle anderen Menschen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen.
Das „Bündnis für ein weltoffenes Celle“ wird dieser Haltung ein klares Zeichen entgegensetzen, denn es steht für:

  • eine vielfältige Gesellschaft, in der es egal ist, woher wir kommen
  • eine klare Position gegen Diskriminierung und Unterdrückung in jeder Form
  • eine Sensibilität, die allen gesellschaftlichen Gruppen die aktive Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben ermöglicht

Die Organisation will am 30. Juni an verschiedenen Orten in Celle Präsenz zeigen und ihren Protest zum Ausdruck bringen. Gemeinsam mit allen Interessierten will man unterschiedlichste Aktionen gegen die Nazi-Demonstration planen und kreativ gestalten. Zum Planungstreffen am 11. Juni um 18:00 Uhr in „Kunst & Bühne“ (Nordwall 46) sind alle eingeladen.


Dienstag, 22. Mai 2018

Trainings-Kalender zur Benefiz-Regatta geöffnet

CELLE (ofc).  Mannschaften, die sich zur großen Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ am 25. August 2018 anmelden, werden bis zu viermal von den ausrichtenden Rudervereinen trainiert. „Die Trainer machen diese Arbeit ehrenamtlich“, betont Fritz Gleiß vom „Onkologischen Forum“, in dessen Arbeit der Großteil der Regatta-Erlöse fließen. „Wir sind den Vereinen außerordentlich dankbar für dieses tolle Engagement. Deshalb bitten wir aber auch, nicht alle Terminwünsche auf die letzten Tage vor der Regatta zu legen. Zweimal vor und in, ein-, zweimal nach den Sommerferien – das wäre ideal“, so Gleiß. Der Planungs-Kalender ist nun online zugänglich, das Training startet am 1. Juni. Noch sind auch Mannschafts-Anmeldungen möglich. Jeweils vier Personen egal welchen Geschlechts, Könnens oder Herkunft bilden eine Mannschaft, deren Meldung 300 € kostet (200 € Spende plus 100 € Unkostenbeitrag).
Rückfragen zur Anmeldung: Fritz Gleiß, Tel. (05141) 2196605; Rückfragen zum Training: Dr. Reinhard Wieters, Tel. (05141) 9008488.


Donnerstag, 3. Mai 2018

„DGB“: „Zu wenig Menschen mit Behinderung in den Unternehmen“

CELLE (dgb).  In Niedersachsen machen schwerbehinderte Menschen nur 4,2 Prozent aller Beschäftigten aus (private Arbeitgeber: 4,0 Prozent, öffentliche Arbeitgeber: 5,1 Prozent). Damit liegt das Bundesland deutlich unter der gesetzlich vorgeschriebenen Quote von fünf Prozent schwerbehinderter Beschäftigter*. Von den 15.180 Unternehmen in Niedersachsen, die diese Auflage erfüllen müssen (mit mehr als 20 Mitarbeitern) hatte sogar fast jedes vierte Unternehmen (4.116) keinen einzigen schwerbehinderten Beschäftigten (Angaben aus der Beschäftigungsstatistik der „Bundesagentur für Arbeit“, Daten für 2016).
Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai forderte „DGB“-Regionsgeschäftsführer Dr. Matthias Richter-Steinke am Donnerstag in Lüneburg die Wirtschaft auf, ihre Anstrengungen zur Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt zu verstärken:
„Menschen mit Behinderung sind häufiger und länger arbeitslos als nichtbehinderte Menschen – obwohl sie im Durchschnitt über bessere Bildungsabschlüsse verfügen. Außerdem sind sie mindestens so engagiert und loyal wie Menschen ohne Behinderung. Das sollten Unternehmen berücksichtigen, die über Fachkräftemangel klagen. Bei der Ausbildung oder Beschäftigung von Menschen mit Behinderung können die Arbeitgeber auf vielfältige Unterstützungsangebote zurückgreifen: Lohnkostenzuschüsse, kostenlose Ausstattung des Arbeitsplatzes oder Begleitung durch Fachpersonal im Betrieb. Trotzdem sind viele Unternehmen zögerlich.“

Deshalb fordert der „DGB“ stärkere Anreize für Unternehmen, die gesetzliche Beschäftigungspflicht von 5 Prozent ernstzunehmen. Dabei sollten vor allem jene Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden, die überhaupt keine Schwerbehinderten beschäftigen. Die gesetzlich vorgesehene Abgabe für ausbleibende Beschäftigung behinderter Menschen sollte stark angehoben werden (pro fehlendem Arbeitsplatz / Monat):

  • bei einer Beschäftigungsquote von drei bis weniger als fünf Prozent von 125 auf 250 €
  • bei einer Beschäftigungsquote von zwei bis weniger als drei Prozent von 220 auf 500 €
  • bei einer Beschäftigungsquote von weniger als zwei Prozent von 320 auf 750 €.

Mittwoch, 25. April 2018

„Rudern gegen Krebs“ – Anmelde-Portal geöffnet

CELLE (ofc).  Seit heute sind verbindliche Anmeldungen für Celles dritte Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ möglich, die am 25. August 2018 unter der Schirmherrinnenschaft von Niedersachsens Sozialministerin auf der Aller ausgetragen wird. Das Anmelde-Portal auf der Homepage der Stiftung Leben mit Krebs wurde nun freigeschaltet (www.rudern-gegen-krebs.de unter dem Punkt „Regatten / Celle“).
Zugelassen sind Vierermannschaften jeglichen Geschlechts und Könnens. „Ganz egal, ob Anfänger oder Meisterruderer – Hauptsache, sie haben Lust und Spaß! Anmelden können sich private Freunde genauso wie Belegschaften von Betrieben aus der Region. Das nützt dem Zusammengehörigkeitsgefühl genauso wie der Gesundheit“, so Koordinator Fritz Gleiß vom „Onkologischen Forum Celle e. V.“, in dessen Arbeit ein Großteil der Regatta-Erlöse fließen. Die Veranstalter rechnen mit einem starken Andrang auf die Startplätze, deren Zahl begrenzt ist. „Deshalb empfehlen wir allen Interessierten, sich jetzt rasch online einzutragen“, sagt Gleiß. Sollten dabei Schwierigkeiten auftauchen, hält man im „Onkologischen Forum“ auch Fax-Vordrucke bereit.
Trainiert und gesteuert werden die Boote auf der Aller von erfahrenen Steuerleuten der ausrichtenden Rudervereine „Hermann Billung“, „Ernestinum-Hölty“ und „Celler Ruderverein“. In der Startgebühr von 300 € pro Boot enthalten sind bis zu vier Trainings-Einheiten, T-Shirts und eine Spende von 200 €. „Damit werden vorrangig Bewegungs- und weitere Therapie-Angebote für an Krebs erkrankte Menschen aus Celle und dem Landkreis finanziert“, verspricht der Veranstalter. Boote, in den mindestens zwei Krebs-Betroffene mitrudern, sind kostenlos.
Rückfragen und Kontakt: Tel. (05141) 2196605, E-Mail: pr@onko-forum-celle.de ...



Zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai

CELLE (dl).  Immer mehr Menschen müssen für immer weniger Geld arbeiten. Die Deregulierungen am Arbeitsmarkt der letzten 20 Jahre haben demnach keineswegs zur Verbesserung der Situation der Beschäftigten beigetragen. Im Gegenteil: Das Normalarbeitsverhältnis wird zum Auslaufmodell. Jede und jeder Vierte arbeitet in sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Leiharbeit, Werkvertragsarbeit, gezwungene Teilzeit, Dauerbefristungen, miese Entlohnung und zunehmender Stress – das ist das, was die Regierung den Bürgerinnen und Bürgern als ‚Job-Wunder‘ verkaufen will. Mehr als zwei Millionen Frauen und Männer müssen mittlerweile einen zweiten Job annehmen, weil das Geld nicht reicht.
Dies alles hat zur Folge, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind: Das „Jobcenter“ verlangt die Ausfüllung eines Wusts von Formularen bei der „Hartz IV“-Antragstellung, der Vermieter erhöht die Miete nach Modernisierung der Wohnung, Alleinerziehende kennen ihre Rechte und Ansprüche nicht.
Bundesweit bieten vor diesem Hintergrund etwa 90 Kreisverbände der Partei „Die Linke“ verschiedene kostenlose Beratungsangebote an. Pünktlich zum Tag der Arbeit wird nun auch der Kreisverband Celle der „Linken“ eine kostenlose Sozialberatung anbieten! Ziel des Angebots ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten. Die Sozialberatung erfolgt nach persönlicher Terminabsprache. Interessierte können sich demnach ab dem 1. Mai 2018 immer dienstags und donnerstags unter Tel. 0177-6918714 bei der „Linkem“ melden.
Letztlich ist noch darauf hinzuweisen, dass der Kreisverband Celle der „Linken“ auch in diesem Jahr durch einen Informationsstand zum „Tag der Arbeit“ vertreten sein wird. Der Stand wird zwischen 11:00 und 14:00 Uhr in der Nähe des Alten Rathauses zu finden sein.



Behiye Uca („Die Linke“): „Stromkostenregelung ist in Teilen für Betroffene ungerecht“

CELLE (dl).  Allein auf weiter Flur blieb Behiye Uca in der Ratssitzung am Donnerstag, 19. April 2018, mit einem Änderungsantrag der Fraktion „Die Linke / BSG“ zur Satzung über die Benutzung und die Gebühren der Obdachlosen-Unterkünfte. Sie hatte eine Anregung aus der Bürgerfragestunde aufgenommen. Dort war von einem ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer kritisiert worden, dass bei von der Stadt für Geflüchtete angemietete Wohnungen die Stromkosten auf Grundlage der Quadratmetergröße der Wohnungen berechnet werden. Bei stadteigenen Wohnungen dagegen wird auf die im Regelsatz enthaltene Stromkostenpauschale abgestellt. Nach Auffassung des Fragestellers führt Ersteres zu nicht zu rechtfertigenden Stromkosten, die von den Betroffenen überhaupt nicht zu beeinflussen wären.
Behiye Uca bedankte sich bei dem Fragesteller, weil er den Blick auf die Auswirkungen für die Betroffenen gelenkt habe, und führte weiter aus: „Die Stromkosten sind bei Menschen, die ‚Hartz IV‘-Leistungen bekommen, Bestandteil des Regelsatzes. Von den 416 € für eine alleinlebende Person sind 35 € für den Stromverbrauch vorgesehen. Bei der jetzigen Regelung ist es in vielen Fällen mehr. Warum? Weil die Stromkosten auf die Quadratmeter des genutzten Wohnraums umgelegt werden. Das ist schon an sich Quatsch, weil der Stromverbrauch mit der Wohnungsgröße nichts zu tun hat. Und, was noch wichtiger ist: Die Betroffenen können durch ihr Verhalten darauf keinen Einfluss nehmen. In der Konsequenz heißt das, sie müssen die Mehrkosten an anderer Stelle – also z. B. Nahrung oder Bekleidung – einsparen. Wir halten das für problematisch und eigentlich auch für unzulässig. Dem könnten Rat und Verwaltung begegnen, indem schlicht und einfach der tatsächliche Stromverbrauch zur Grundlage gemacht wird. Dafür sollte die Verwaltung unseres Erachtens die nötigen Schritte einleiten. Solange das nicht so ist, halten wir eine Pauschale in Höhe des Regelsatzanteils für die gerechtere Alternative.“


Montag, 23. April 2018

„DGB Celle“ ruft zur Mai-Kundgebung auf

CELLE (dgb).  Anlässlich des diesjährigen „Tag der Arbeit“ am 1. Mai machen die Gewerkschaften in Celle darauf aufmerksam, wofür sie gemeinsam einstehen: für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit.
Nach langen Monaten des Wartens auf eine neue Koalition in Berlin erwarten die Gewerkschaften von der Politik, dass nun etliche Baustellen, die die alte Regierung unbearbeitet ließ, zügig angegangen werden. Dies betrifft vor allem die geplanten Vorhaben bei der Pflege, bei der Beschäftigung von Langzeit-Arbeitslosen, bei der sachgrundlosen Befristung, beim Rückkehrrecht auf Vollzeit sowie bei den Investitionen in Bildung, Wohnungen und Infrastruktur.
„Gleichzeitig ist den Gewerkschaften klar, dass dies nicht reichen wird“, stellt „DGB“-Kreisvorsitzender Paul Stern klar. „Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen und mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen für Jung und Alt finanziert werden und einen öffentlichen Dienst, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Wir wollen gute Bildung für alle Kinder. Sie haben ein Recht darauf. Rentnerinnen und Rentner sollen in Würde altern können“, so Stern. Dafür wollen die Gewerkschaften am 1. Mai auch in Celle auf die Straße gehen und gleichzeitig ein starkes Zeichen gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus setzen.

Veranstaltungs-Info: 1. Mai 2018 um 11:00 Uhr Mai-Kundgebung auf der Stechbahn, u. a. mit Paul Stern („DGB“-Kreisvorsitzender Celle) sowie Betriebs- und Personalräten. Musik: Dead Pac (Jugend-Band aus Celle); Aktivitäten: Hüpfburg und Kinderprogramm; diverse Info- und Aktionsstände; Essen und Trinken.


Donnerstag, 5. April 2018

Reise mit dem „Museumsverein“ nach Möglin

CELLE.  Der „Museumsverein in Celle e. V.“ und die „Fördergesellschaft Albrecht Daniel Thaer Möglin“ bieten vom 22. bis 23. September 2018 eine Busreise nach Möglin auf den Spuren von Albrecht Daniel Thaer (Foto) mit Übernachtung in Schloss Reichenow an. Es sind noch Plätze frei.

Die Fahrt führt über Schloss Reckhahn (Rochow) nach Möglin. Dort Besuch mit Führung der Thaer-Ausstellung, Gutshof, Schlosspark und Gedenkstätte. Übernachtung in „Hotel Schloss Reichenow“. Abends gemeinsamer Theaterbesuch: „Philippine und die Kuherei“ – ein Theaterstück über eine Ehe zwischen Kuhstall und Staatskabinett: Dialog zwischen Albrecht Daniel Thaer und seiner Frau Philippine.
Am Sonntag Rückfahrt über Tangermünde / Elbe und Jerichow mit Besichtigungen dieser schönen und interessanten Städte.
Im Preis von 185 € pro Person sind enthalten: Busfahrt, Übernachtung im Schlosshotel in Doppelzimmer und Einzelzimmer (mit 35 € Zuschlag) mit Frühstück, Abendessen ohne Getränke, Theater-Aufführung.
Weitere Informationen unter www.museumsvereincelle.de oder unter Tel. (05141) 12-4512.


Donnerstag, 5. April 2018

(Fast) am Ziel – Ortsteil Neuenhäusen reicht Bewerbung für „Fairtrade“-Stadtteil ein

CELLE (jr).  Nach dem einstimmigen Beschluss des Ortsrates Neuenhäusen, sich um das „Fairtrade-Town“-Siegel für den Stadtteil Neuenhäusen zu bewerben, rief Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt umgehend eine Steuerungsgruppe ins Leben. Die Gruppe unter der Leitung von Sabine Heß-Grahnert konnte eine Reihe von Unterstützer aus Handel und Gastronomie sowie der Zivilgesellschaft gewinnen. „Die Resonanz im Stadtteil war so positiv, dass nun die Bewerbung bei ŒTransfair Deutschland e. V.‘ in Köln eingereicht werden konnte“, freut sich Heß-Grahnert.
Rodenwaldt ergänzt: „‚Fairtrade-Towns‘ fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel stark machen. Auch der Stadtteil Neuenhäusen fühlt sich den Zielen des fairen Handels verpflichtet und hat daher schon im Sommer 2015 den Ortsratsbeschluss gefasst, sich um das ‚Fairtrade-Town‘-Siegel zu bewerben.“

„Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen fünf Kriterien erfüllt sein“, erläutert Carola Beuermann, Pastorin der Kreuzkirche und Kirche Neuenhäusen, die ebenfalls dem Steuerungsgremium angehört. Neben Ortsratsbeschluss und Gründung einer Steuerungsgruppe sind die weiteren drei Kriterien „Fairtrade“-Produkte im Sortiment von Einzelhandelsgeschäften, Floristen und Gastronomie-Betriebe sowie die Beteiligung von öffentlichen Einrichtungen wie Kirchen und Schulen und die Medienarbeit.
„Die Steuerungsgruppe musste im Stadtteil Neuenhäusen genügend Unterstützer finden, die schon jetzt Produkte aus dem fairen Handel anbieten oder verwenden, Bildungsaktivitäten durchführen oder sich dem Fairen Handel in besonderer Weise verbunden fühlen“, schildert Regina von Fintel, Mitglied des Ortsrates, die Herausforderungen.
Die Kirchengemeinde Neuenhäusen und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde sowie die Volkshochschule Celle wurden als Unterstützer gewonnen. Das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium, welches fair gehandelte Produkte in einem von Schülern geführten Verkaufsstand anbietet, hat sich ebenfalls der Initiative angeschlossen. In dem Bereich Handel und Gastronomie verpflichteten sich die „Congress Union“, die „CD-Kaserne“ und die „Kornstube“. „Combi“ und auch verschiedene Discounter unterstützen die Aktion. Ebenfalls zählen der Sportverein „HBV 91“ und „Bündnis 90 / Die Grünen“ zu den Unterstützern.
Vergangene Woche war es dann so weit. Alle Anforderungen sind erfüllt, so dass die Bewerbungsformulare bei „Transfair Deutschland e. V.“ in Köln eingereicht werden konnten. Nun heißt es: Warten. Die gründliche Prüfung durch „Transfair“ kann bis zu acht Wochen dauern.





Letzte Änderung:  10.06.2018
REKLAME
Anzeigen in Celle
Anzeigen in Celle
Anzeigen in Celle
Anzeigen in Celle