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Dienstag, 19. September 2017

Stellungnahme der „SPD“-Fraktion zur gestrigen Entscheidung des Verwaltungsausschusses

CELLE (jr).  Trotz der Einwände der Verwaltung und der gestrigen Entscheidung im Verwaltungsausschuss ist die „SPD“-Fraktion unverändert von der Rechtswidrigkeit des Vorgehens des Oberbürgermeisters Dr. Nigge, das Bürgerbegehren abzuschmettern, überzeugt. „Wir warten nun auf das Prüfergebnis der Kommunalaufsicht, die in der letzten Woche eingeschaltet worden ist“, verlautete aus den Reihen der „SPD“.
Es wurde ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Planungen und Umsetzung eines „Edeka“-Marktes der Firma „Cramer“ in der 77er Straße bei der Stadtverwaltung eingereicht. Beantragt wurde in dem Bürgerbegehren eine Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens und über die Erfüllung der Voraussetzungen. Der Verwaltungsausschuss hat sich in einer Sitzung erst nicht damit befasst und in der gestrigen zusätzlichen ‚Blitzsitzung‘ die Zulässigkeit abgelehnt.
Die „SPD“-Fraktion vertritt eine andere Rechtsauffassung. § 32 Abs. 3 Satz 5 sieht die unverzügliche Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens vor. Angesichts des Umstandes, dass der Verwaltungsausschuss am selben Tag noch tagte, hätte eine Erweiterung der Tagesordnung stattfinden und formal über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens abgestimmt werden müssen.
Nachdem der Oberbürgermeister nun eingesehen hat, dass eine Sitzung notwendig ist, wird argumentiert, dass das Bürgerbegehren nicht die gesetzlichen Voraussetzungen erfülle.
„Auch das sehen wir anders“ so die „SPD“. „Tatsächlich handelt es sich vorliegend nicht um einen Satzungsbeschluss oder die Aufstellung, Änderung, Ergänzung und Aufhebung eines Bauleitplans. Schon vom Wortlaut her halten wir deshalb das Bürgerbegehren für zulässig. Der Gesetzgeber hat zudem enumerativ aufgezählt, in welchen den Baubereich insgesamt betreffenden Fragen ein Bürgerbegehren ausgeschlossen sein soll. Insoweit hat er auch die Regelung eines förmlichen Verwaltungsverfahrens mit Öffentlichkeitsbeteiligung abschließend präzisiert, sodass ein Rückgriff darauf als Auffangvorschrift ausgeschlossen ist. Die Bürgerinnen und Bürger des Bürgerbegehrens wollen nur die Umsetzung durch die Verwaltung von längst beschlossenen Entscheidungen erreichen.“
Dass sich der Oberbürgermeister Dr. Nigge und die Mehrheit im Verwaltungsausschuss über die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hinwegsetzen, ist der eigentliche Skandal in dieser traurigen Geschichte. Diese Beschlüsse hätten nicht gefasst werden dürfen.


Montag, 11. September 2017

„DGB“: In Celle droht 10.868 Menschen Armut im Alter

CELLE (dgb).  Wenige Tage vor der Bundestagswahl warnt der „DGB – Region Nord-Ost-Niedersachsen“ vor steigender Altersarmut. In Celle verdienten Ende vergangenen Jahres 10.868 Beschäftigte (Vollzeit, ohne Auszubildende) weniger als 2.500 € brutto im Monat. Das geht aus Zahlen der „Bundesagentur für Arbeit“ hervor. Ein Brutto-Einkommen oberhalb dieser Grenze ist jedoch notwendig, um nach 40 Beitragsjahren nicht in die Grundsicherung zu fallen. Ursache für dieses Problem ist das Senken des Renten-Niveaus, das im Jahr 2030 auf bis zu 43 Prozent absinken wird.
„Wir brauchen als Allererstes eine Stabilisierung des gesetzlichen Renten-Niveaus auf dem heutigen Stand von 48 Prozent. Die Rente muss endlich wieder Schritt halten mit der Entwicklung der Löhne“, sagt „DGB“-Regionsgeschäftsführer Dr. Matthias Richter-Steinke. „In einem weiteren Schritt muss das Renten-Niveau wieder angehoben werden – etwa auf 50 Prozent. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen am Ende eines jahrzehntelangen Berufslebens für ihre Arbeit immer weniger Rente bekommen.“
Nach geltendem Recht soll das sinkende Rentenniveau durch private Altersvorsorge ausgeglichen werden. Richter-Steinke sieht das kritisch: „Aus den letzten 15 Jahre wissen wir: Riester ist gescheitert. Deshalb brauchen wir einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Das Thema darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, es muss jetzt gehandelt werden. Es ist eine der großen Zukunftsfragen, wie wir die gesetzliche Rente aufstellen. Die ‚DGB‘-Gewerkschaften haben klare Anforderungen an die Rentenpolitik formuliert und konfrontieren damit die Kandidatinnen und Kandidaten für den deutschen Bundestag aus dem Wahlkreis Celle-Uelzen. Nach der Wahl werden wir die Parteien dann an ihren Aussagen messen.“
Unter dem Motto „Handeln statt aussitzen! – Gute Rente ist kein Thema für die lange Bank“ wird der „DGB-Kreisverband Celle“ zusammen mit der sogenannten „Roadshow“ der „IG Metall Celle-Lüneburg“ am 21. September 2017 in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr in der Celler Innenstadt für einen Richtungswechsel in der Rentenpolitik werben.


Mittwoch, 6. September 2017

„DGB Celle“: Wählen gehen – für mehr soziale Gerechtigkeit!

CELLE (dgb).  Der „Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)“ ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 ihre Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit, eine verlässliche Rente, mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie mehr Fairness auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen. „Bundesweit fehlt es an bezahlbaren Wohnungen. Im öffentlichen Dienst wurden jahrzehntelang massiv Stellen abgebaut. Uns fehlen Lehrerinnen und Lehrer, Polizistinnen und Polizisten, Fachkräfte für Kindertagesstätten und Krankenhäuser“, sagte „DGB“-Regionsgeschäftsführer Dr. Matthias Richter-Steinke.
Unter dem Motto „Jetzt gerecht!“ haben die „DGB“-Gewerkschaften ihre Anforderungen an die politischen Parteien zur Wahl formuliert. Im Vordergrund stehen die Stabilisierung der gesetzlichen Rente und eine Stärkung der Tarifbindung. „Tarifverträge bedeuten mehr Lohn, bessere Arbeitszeiten, mehr Urlaub und mehr Sicherheit. Aber immer weniger Menschen stehen unter dem Schutz von Tarifverträgen. Die Politik muss der Tarifpartnerschaft den Rücken stärken“, sagte Richter-Steinke.
Die „DGB“-Gewerkschaften fordern, die laufende Ausbreitung prekärer Jobs zu stoppen – von unbegründeten Befristungen über Leiharbeit und Minijobs bis hin zu Stundenverträgen, von denen kein Mensch leben kann. „Minijobs werden oft zum Tricksen bei Lohn und Arbeitnehmerrechten missbraucht und werfen kaum etwas für die spätere Rente ab. Allein in Celle leben 9.634 Menschen ausschließlich von Minijobs, vor allem Frauen. Viele Arbeitgeber stören die oft prekären Folgen der Minijobs nicht – sie haben ihr Geschäftsmodell darauf aufgebaut. Wir aber wollen Ordnung auf dem Arbeitsmarkt: Löhne müssen für ein gutes Leben und soziale Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und für das Alter reichen. Wir fordern die Parteien auf, sich für Gute Arbeit einzusetzen –, so Richter-Steinke.


Montag, 4. September 2017

Hauptgewinner des „Celler Entenrennens“ gesucht!

CELLE (ofc).  43 Erlebnisse gab es beim „Celler Entenrennen“ am vergangenen Wochenende zu gewinnen. Doch weder die Gewinner der ersten drei Hauptpreise noch vieler weiterer Preise waren bei der Preisvergabe am Samstagnachmittag vor Ort.

So sucht das „Onkologische Forum“, in dessen Krebsberatung die gut 30.000 € Reinerlös der Veranstaltung fließen, weiter nach den Hauptgewinnern. Ein E-Bike wartet auf den Besitzer der Losnummer 4306, eine Ballonfahrt für Zwei gewinnt die Nummer 9504 und einen 250 €-Gutschein für eine Leserreise der „Celleschen Zeitung“ die Nummer 1039. Alle anderen Gewinnnummern finden sich auf der Homepage des „Onkologischen Forums“ (www.onko-forum-celle.de). Gewinne können noch bis zum 2. Pktober 2017 montags bis freitags zwischen 09:00 und 12:00 Uhr im Onkologischen Forum (Fritzenwiese 117, 29221 Celle) abgeholt werden. Danach verfällt das Los.



„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 12. September 2017, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.



Nachtflohmarkt mit dem Ortsrat Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Der Ortsrat Neustadt / Heese veranstaltet am Freitag, 15. September 2017, zum zweiten Mal einen Nachtflohmarkt von 18:00 bis 21:30 Uhr mit Live-Musik der Band Jonah & The Tree auf dem Lauensteinplatz.
Alle Interessierten, die einen Flohmarktstand aufstellen möchten, können sich bei Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert – Tel. (05141) 941891 oder Tel. 0163-8735614 – oder bei Stadtteil-Managerin Monika Rietze – Tel. (05141) 4826191 – anmelden. Die Standgebühr beträgt 5 €, die Müllkaution beträgt 10 €.


Samstag, 2. September 2017

„Celler Entenrennen“ – trotz kleiner Pannen ein grandioser Erfolg für die Krebsberatung

CELLE (ofc).  Der Erfolg übertraf alle Erwartungen. Am Ende waren von den ursprünglich 5.731 zur Verfügung stehenden Rennenten tatsächlich 5.370 unter die Leute gebracht.

Der Reinerlös der Veranstaltung übertraf das selbst gesetzte Ziel, eine halbe Stelle der Psycho-Onkologinnen im „Onkologischen Forum“ zu finanzieren, mit gut 30.000 € deutlich. Die Rennenten feierten gemeinsam mit einigen tausende Cellern ein tolles dreistündiges Fest auf dem Gelände des „Celler Rudervereins“, bevor um 15:00 Uhr der zweite Startversuch von Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge glückte. Kaum eine Viertelstunde später bildeten die abertausend gelben Gummitierchen vor dem Ziel, der Pfennigbrücke, ein wunderbar bunte Bild. Mittendrin einige blaue und rote Farbtupfer aus einer gesponserten Entenserie des Hauptsponsors dm zeigte das gelbe Feld dann allerdings nerven und verpasste in Gänze die bereit gestellte Entenfalle. Notar Ulf Kerstan musste deshalb jede Ente einzeln fixieren, bevor er die Rangfolge feststellte. Weder der Hauptgewinner noch der zweite noch viele andere waren allerdings bei der anschließenden Preisverleihung anwesend. Somit veröffentlichen wir hier alle Gewinnernummern nochmals. Während Platz eins und zwei festgesetzte Gewinne erhalten, gilt für die Gewinnabholung ab Platz fünf die Regel: Wer zuerst kommt, darf aus der Gewinnliste ab dem fünften Platz unter den verbliebenen Gewinnen wählen. Gewinne können noch bis zum 2. Oktober 2017 montags bis freitags zwischen 09:00 und 12:00 Uhr im „Onkologischen Forum“ (Fritzenwiese 117, 29221 Celle) abgeholt werden. Danach verfällt das Los. Die Platzierungen der schnellsten Enten und ihre Nummern:

1. 4306, 2. 9504, 3. 1039, 4. 5902, 5. 6002, 6. 6548, 7. 7832, 8. 4314, 9. 6620, 10. 4067, 11. 5953, 12. 9561, 13. 7223, 14. 6639, 15. 9381, 16. 4442, 17. 5606, 18. 6087, 19. 7935, 20. 4137, 21. 4196, 22. 9549, 23. 5220, 24. 5482, 25. 5222, 26. 7895, 27. 6817, 28. 5823, 29. 5188, 30. 8775, 31. 9600, 32. 8796, 33. 6527, 34. 4918, 35. 5299, 36. 5068, 37. 5170, 38. 6610, 39. 5637, 40. 9848, 41. 9405, 42. 6735, 43. 4878.

Herzlichen Glückwunsch!


Freitag, 25. August 2017

Schmidt („SPD“): „Polizeiinspektion Celle wird gestärkt – Sollstärke wird wieder erreicht, Kürzungen sind vom Tisch“

CELLE (spd).  Die Polizeiinspektion Celle kann mit Verstärkung rechnen: „Ich freue mich sehr, dass die Bemühungen erfolgreich waren: Unser Innenminister Boris Pistorius hat entschieden, dass die Polizeiinspektion Celle personell verstärkt wird. Die Sollstärke von 278 Stellen für Polizeibeamtinnen und -beamte wird gehalten, sämtliche Kürzungspläne sind vom Tisch“, berichtet der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt. Pistorius hatte im Juli die Polizei in Celle besucht, hierfür hatte sich Schmidt zuvor eingesetzt. Im Nachgang haben in Hannover erneut Gespräche stattgefunden. „Das Ergebnis ist klar – wir können uns auf die Zusage unseres Ministers verlassen: Die von der Polizeidirektion Lüneburg für Celle vorgesehene Personalkürzung zum 1. Oktober 2017 wird nicht durchgeführt – stattdessen wird im Gegenzug die Polizeiinspektion Celle gestärkt“, so Schmidt.
„Konkret ist in Hannover veranlasst worden, dass die Polizeidirektion Lüneburg sicherstellt, dass für den Landkreis Celle die Sollstärke beibehalten und die Celler Polizei auch tatsächlich mit neuen Kräften ausgestattet wird. Hierfür werden aus anderen Behörden und von der Bereitschaftspolizei Kräfte zugeteilt“, so Schmidt. Dies wird absehbar dazu führen, dass über 20 neue Polizeibeamtinnen und -beamte die Polizei im Landkreis Celle verstärken sollen. „Es war richtig, unseren Innenminister nach Celle einzuladen und ich bin sehr dankbar, dass er hergekommen ist. So hat er sich vor Ort im Gespräch mit der Celler Polizei ein Bild machen können. Das Ergebnis der Bemühungen begrüße ich sehr, denn es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung!“ sagte der „SPD“-Landtagsabgeordnete.
Doch auch danach will Schmidt weiter am Ball bleiben: „Fakt ist, dass nach wie vor die Frage der Personalverteilung im Bereich der gesamten Polizeidirektion Lüneburg geklärt werden muss. Hier ist eine Nachsteuerung erforderlich. Wir brauchen objektive und nachvollziehbare Kriterien, die im Einvernehmen mit allen Polizeiinspektionen im Direktionsgebiet vereinbart werden. Hieran muss weiter gearbeitet werden“, so Schmidt, der Verständnis dafür hat, dass die Polizeigewerkschaften genau diesen Prozess weiterhin einfordern. „Der entscheidende Punkt ist aber: Unsere Polizei in Celle wird jetzt gestärkt. Das ist eine ordentliche Ausgangslage. Als niedersächsische ‚SPD‘ wollen wir in den nächsten fünf Jahren weitere 1.000 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten einstellen und damit die Verstärkung der Polizei in Niedersachsen weiter voranbringen – davon würde auch das Celler Land profitieren.“


Montag, 14. August 2017

„Die (R)ente auf die Straße bringen!“ – Aktionstag zum Thema „Rente“ auf dem Brandplatz

CELLE (dgb).  Ein Sommer in Frankreich, als Studentin unterwegs zum Seminar, mit den Kumpels an den See. Mit der ‚Ente‘ verbinden viele Menschen schöne Erinnerungen. Der „Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)“ hat die Ente für eine kreative Kampagnen-Arbeit angeschafft und will das Thema „Rente“ auf die Straße zu bringen. Gejagt vom ‚Fuchs‘ („VW Fox“), wird der Kampf ums Überleben immer härter.

Die „IG BAU“, der „DGB“ und weitere Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter veranstalten am Samstag, 19. August 2017, eine Info-Veranstaltung in Celle. Ab 10:00 werden die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter mit dem Kampagnen-Fahrzeugen auf dem Brandplatz für die Stärkung der gesetzlichen Rente kämpfen. Die Gewerkschaften fordern einen deutlichen Kurswechsel.
„Die neue Bundesregierung muss die Notbremse ziehen und den Absturz des Renten-Niveaus stoppen. Die Altersarmut, die uns in Zukunft droht, ist vermeidbar“, sagt Annelie Buntenbach vom „DGB“-Bundesvorstand. Nach offiziellen Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums könnte die derzeitige Entwicklung bis zum Jahr 2045 einen weiteren Rückgang des Renten-Niveaus um 13 Prozent auf nur mehr 42 Prozent bedeuten. Paradoxerweise würde der Beitragssatz auf 23,4 Prozent in 2045 steigen. Also mehr zahlen für weniger Rente. Deutliche Einbußen im Alter und bei Erwerbsminderung wären die Folge für die Beschäftigten. Gerade Beschäftigte mit niedrigem Lohn sind betroffen. Sie können sich keine private Vorsorge leisten.
Eingeladen sind alle Menschen die sich um ihre Zukunft sorgen. Man möchte mit den Menschen in Celle ins Gespräch kommen, die Forderungen an die Politik diskutieren und nach möglichen Lösungen in der Rentenfrage suchen. Zudem machen örtliche Kolleginnen und Kollegen anhand ihrer persönlichen Situation den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Rente deutlich. Die Politik ist gefordert, Antworten zu liefern.


Donnerstag, 10. August 2017

Erziehungsberatungsstelle ist „SchutzCelle“

CELLE (sc).  Nichts ist beständiger als der Wandel. Sind durch Geschäftsaufgabe inzwischen „SchutzCellen“ in Neustadt-Heese weggefallen, so konnte jetzt wieder eine neue Anlaufstelle gewonnen werden: die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Celle. Denn wer, wenn nicht sie, ist wie geschaffen dafür, Kindern die inzwischen bekannte Unterstützung zu gewähren.
Silvia Seibel, Geschäftsführerin vom „Deutschen Kinderschutzbund“, und Monika Rietze, Stadtteil-Managerin Neutstadt-Heese, bedankten sich bei Anja Werner, der Leiterin der Erziehungsberatungsstelle, für das Engagement. Zudem verabredeten sie schon jetzt, dass Anja Werner bei dem nächsten Jahrestreffen der „SchutzCellen“ im Februar 2018 ein Impulsreferat zum Thema „Kinder stärken“ halten wird.
Die Erziehungsberatungsstelle in der Denickestraße liegt am Hintereingang der Pestalozzi-Schule und sichert dadurch den Schulweg. Montags bis donnerstags von 08:00 bis 18:00 Uhr Hilfe sowie freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr ist sie jetzt eine der knapp 30 „SchutzCellen“ in Neustadt-Heese.


Mittwoch, 9. August 2017

Neuenhäusen feiert im Landgestüt

CELLE (obn).  Die Planungen für das Stadtteilfest und den „Tag des alten Handwerks“ sind abgeschlossen. Das Bühnenprogramm steht. Es ist ein Potpourri der Unterhaltung für und von Jung und Alt von 11:30 bis 18:00 Uhr am Samstag, 19. August 2017. Das Programm wurde von dem engagierten, gemeinsamen Organisations-Team aus dem Ortsrat und dem Verein der Freunde und Mitarbeiter des Landgestüts zusammengestellt.
Es bietet bunte, vielfältige und abwechslungsreiche Aufführungen wie Tanz-Aufführungen der „Volkshochschule“, des „VfL Westercelle“, des Jugendclubs und des „Deutschen Roten Kreuzes“. DJ Jörg Berger ist wie auf den vorherigen Festen wieder dabei. Das „CJD“-Orchester spielt auf. Chöre der Waldwegschule sowie der Altstädter Schule runden den musikalischen Teil ab.
Das Bühnenprogramm findet um 12:00 Uhr und um 17:00 Uhr gegenüber der Bühne auf dem Paradeplatz des Landgestüts statt, wenn der Verein der Freunde und Mitarbeiter des Landgestüts mit verschiedenen Schaubildern zum Gelingen beiträgt wie Arbeit in der Landwirtschaft mit Shetland-Ponys, kleine Pony-Quadrille, Vorstellung verschiedener Pferderassen und Tandem-Anspannung mit Kaltblütern.
Der Ortsrat Neuenhäusen und der Verein der Freund und Mitarbeiter des Landgestüts freuen sich auf das gemeinsame Fest, das neben dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm Einblicke in altbewährtes Handwerk, traditionsreiche Techniken und Aktivitäten vieler Vereine und Institutionen in Neuenhäusen gewährt.


Sonntag, 6. August 2017

„THW“ und „DLRG“ proben Einsatz fürs „Celler Entenrennen“

CELLE (ofc).  Das „Technische Hilfswerk (THW)“, das den spektakulären Start von 5.000 Rennenten inszenieren sowie meterlang Schläuche aufblasen wird, mit denen die „Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG)“ später die Route flankiert, trifft am kommenden Samstag gemeinsam mit Einsatzkräften der „DLRG Celle“ letzte Vorbereitungen für die Veranstaltung auf der Aller am 2. September 2017. Dazu trifft man sich zu einer gemeinsamen kleinen Übung am Fuhse-Ufer.


Donnerstag, 3. August 2017

Hohes Arbeitslosigkeitsrisiko für Geringqualifizierte

CELLE (dgb).  Im Jahr 2016 lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Celle bei 7,2 Prozent. Doch die Risiken, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, sind je nach Bildungsstand sehr ungleich verteilt. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind An- und Ungelernte. Sie haben ein etwa sechs Mal höheres Risiko, arbeitslos zu werden, als Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem Studium. Konkret bedeutet dies: Für Menschen mit abgeschlossener betrieblicher oder schulischer Berufsausbildung betrug die Arbeitslosenquote 4,2 Prozent und für Akademiker sogar nur 2,3 Prozent, während sie bei Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung bei 26,5 Prozent lag.
Besonders hoch ist das Risiko für Geringqualifizierte, von Langzeit-Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. In Celle liegt der Anteil an Langzeit-Arbeitslosen bei Menschen ohne Berufsausbildung bei 43,1 Prozent. Der Anteil der Ungelernten an allen Arbeitslosen liegt bei 51,1 Prozent.
Zum Vergleich: Bei Menschen mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung liegt der Anteilswert an verfestigter Arbeitslosigkeit bei 34,2 Prozent. Der Anteil dieser Gruppe an allen Arbeitslosen liegt bei 48,9 Prozent.
Insgesamt schützt eine abgeschlossene Berufsausbildung vor Arbeitslosigkeit. Das Risiko, aus Beschäftigung arbeitslos zu werden, ist bei Fachkräften mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung mit 0,6 Prozent unterdurchschnittlich. Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, bei dieser Gruppe mit einer Abgangsrate von 9,7 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei Arbeitslosen ohne Berufsabschluss. In Celle hat jede sechste Erwerbsperson keinen Berufsabschluss. Betrachtet man den Anteil der Beschäftigten ohne Berufsabschluss an den sozialversicherten Beschäftigten, so liegt er bei 8,8 Prozent und ist damit aber noch vergleichsweise niedrig.
Damit sich Arbeitslosigkeit nicht verfestigt, ist es wichtig, jetzt zu handeln, um Langzeit-Arbeitslosigkeit möglichst gar nicht erst aufkommen zu lassen. „DGB“-Regionsgeschäftsführer Dr. Matthias Richter-Steinke fordert: „Wir brauchen eine regionale Qualifizierungs-Offensive. Bei der guten konjunkturellen Lage ist in der Arbeitslosenversicherung derzeit genügend Geld vorhanden, um die verfügbaren Instrumente für berufliche Bildung und abschlussbezogene Weiterbildung zu nutzen. Jetzt kommt es darauf an, zu handeln und möglichst viel in die Nachqualifizierung von Geringqualifizierten zu investieren!“
Für Beschäftigte steht das Programm „WeGebAU“ der „Bundesagentur für Arbeit“ zur Verfügung, mit dem geringqualifizierte oder ältere Beschäftigte in Unternehmen gefördert werden können, um sie weiter zu qualifizieren und so vor Arbeitslosigkeit zu schützen. Unternehmer, die Arbeitnehmer weiterbilden, können Weiterbildungskosten erhalten. Bei der Weiterbildung von Geringqualifizierten werden sogar Lohnkostenzuschüsse für die weiterbildungsbedingten Ausfallzeiten gezahlt. Mit „WeGebAU“ können aber auch Qualifizierungen von Beschäftigten kleinerer und mittlerer Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten unterstützt werden.
„Bei Hartz IV-Bezug sind jedoch die Jobcenter gefragt. Hier muss deutlich mehr in abschlussbezogene Weiterbildungen investiert werden. Es kann nicht angehen, dass Mittel, die eigentlich für die Förderung (Langzeit-)Arbeitsloser und hilfebedürftiger Beschäftigter gedacht waren, in die Verwaltungen der ‚Jobcenter‘ fließen und sich in der Folge Langezeit-Arbeitslosigkeit und Langzeitbezug verfestigen“, so Richter-Steinke weiter.
Der „DGB“ macht sich dafür stark, die vorhandenen Instrumente für abschlussbezogene Weiterbildung sowohl im „Jobcenter“ als auch in der „Agentur für Arbeit“ zu nutzen und so Aufstiegsprozesse am Arbeitsmarkt zu fördern und zu stärken.
Zu den regionalen Daten zu Qualifikation und Arbeitslosigkeitsrisiko für das Jahr 2016 geht es hier.


Montag, 31. Juli 2017

„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 8. August 2017, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.


Sonntag, 23. Juli 2017

„Bürgerdialog“ in Neuenhäusen mit Ortsbürgermeister Rodenwaldt

CELLE (jr).  Zum Bürgerdialog lädt Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“) ein. Am Freitag, 28. Juli 2017, möchte er um 17:00 Uhr im Gemeindehaus der Kirche Neuenhäusen (Kirchstraße 2) mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Gerne werden bei dieser Gelegenheit Ideen, Anregungen, Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen und diskutiert.
Zusätzlich ist der Ortsbürgermeister unter Tel. (05141) 9318865 oder per Mail unter jr@rodenwaldt.net zu erreichen. Dort können auch abweichende Gesprächstermine vereinbart werden.


Dienstag, 11. Juli 2017

Zukunfts-orientierte Sport-Entwicklung statt Abrissbirne –
OB Nigge in der Kritik

CELLE (jr).  Es ist wieder geschehen. Oberbürgermeister Dr. Nigge entscheidet erneut ohne Einbindung der demokratisch gewählten Gremien. Erst hat er mit einer einsamen Entscheidung die einmalige Chance zu einer kostengünstigen, zukunfts-orientierten Lösung für eine erstligafähige Dreifeldhalle in Celle verworfen. Nun ersetzt er Sportentwicklungs-Planung durch eine Abrissbirne. Er hat den ersatzlosen Abriss der Nordwall-Halle und der alten Burghalle extern kommuniziert und den Sachverhalt nicht in den zuständigen Fachausschüssen diskutiert und aufgearbeitet.
Nach den uns bislang vorliegenden Informationen und Erkenntnissen sind die Hallenkapazitäten in Celle eng bemessen. In der aktuell vorliegenden Version des Sportentwicklungs-Plans kommt das klar zum Ausdruck: „Es gilt, die knappen Hallenkapazita¨ten so weit wie mo¨glich effektiv zu nutzen und den Mangel an Fla¨chen abzustellen.“ Ebenso macht es unseres Erachtens die demographische Entwicklung in Celle notwendig, zusätzliche Einfeld- oder auch Gymnastikhallen zu bauen. Das gilt besonders, wenn möglicherweise die „MTV“-Halle am Nordwall oder auch die alte Halle in der Burgstraße abgerissen werden sollten. Alle uns bislang von den Vereinen und auch von der Verwaltung zur Verfügung gestellten Informationen machen zumindest eine Ersatzbeschaffung notwendig. Der bisherige Mangel an Hallenkapazitäten und Übungsräumen würde sich durch den ersatzlosen Wegfall der Nordwall-Halle nur vergrößern. Seniorengerechte Angebote zur Erhaltung der Lebensqualität, integrative und inklusive Maßnahmen, besonders auch für junge Menschen, würden darunter leiden.
Der Oberbürgermeister hat eine Entscheidung getroffen, die er nicht zu treffen hat. Es bleibt ihm unbenommen mit Sportvereinen zu reden. Aber es ist nicht seine Aufgabe, bislang nicht getroffene Ratsentscheidungen im Vorfeld zu kommunizieren und als bereits vollzogen hinzustellen. Es ist eine wiederholte Missachtung der Ratsmitglieder und ihrer Entscheidungskompetenz. Celle ist Sportstadt und soll es nach Auffassung der „SPD“ auch bleiben. Die „SPD“-Fraktion sagt klar nein zu einer Sportplanung mit der Abrissbirne.


Montag, 3. Juli 2017

Internet-Versorgung im Stadtgebiet Celle – „Telekom“ rüstet nach

CELLE (spd).  Nach Berichten von Anwohnern zu massiven Problemen bei der Beauftragung von neuen DSL-Abschlüssen im Stadtgebiet in Celle hat sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt an die „Deutsche Telekom AG“ gewandt. „Konkret geht es dabei um Neuanschlüsse rund um die Guizettistraße in Celle, hier sind mitten im Stadtgebiet von Celle aufgrund fehlender Schaltstellen keine neuen Anschlüsse mehr möglich gewesen“, berichtet Schmidt, der im Landtag auch netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.
Die betroffenen Kunden hatten zum Teil bereits vor Monaten ihre Anschlüsse beantragt und müssen seitdem – trotz Zusage der Verfügbarkeit – auf ihren Anschluss warten. Davon betroffen ist z. B. auch ein Freiberufler, der auf das Internet beruflich dringend angewiesen ist. Jetzt gab es eine Rückmeldung der „Telekom“, dass es nun doch sehr schnell gehen soll: „Die ‚Deutsche Telekom AG‘ hat mir schriftlich bestätigt, dass auf die Anfrage hin für die Versorgung des Gebiets Guizettistraße kurzfristig Baumaßnahmen durchgeführt werden konnten“, berichtet Schmidt. Diese sollen laut „Telekom“ jetzt noch in den IT-Systemen nachgezogen werden, so dass im Laufe der nächsten ein bis zwei Wochen dann Anschlüsse wieder buchbar sein sollten.
Hintergrund für den Port-Mangel sind die sogenannten Kabelverzweiger (KVZ) der „Telekom“, die nur über begrenzte Kapazitäten verfügen. „Im Stadtgebiet von Celle ist bisher immer dafür geworben worden, dass hier flächendeckend mindestens rund 100 MBit/s verfügbar sind. Das ist leider noch nicht überall der Fall. Es wird mit hoher Bandbreite geworben, aber diese kommt nicht immer an. Die Anbieter müssen hier zügig nachrüsten. Die Zusagen der ‚Telekom‘ sind jedenfalls ein gutes Signal. Ich hoffe, dass sie eingehalten werden“, so Schmidt abschließend.





Letzte Änderung:  19.09.2017
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