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Donnerstag, 9. Februar 2017

Für Transparenz und gegen Klüngelei bei der Einstellung von städtischen Mitarbeitern

CELLE (spd).  Gegen Vetternwirtschaft und für mehr Transparenz spricht sich die „SPD“-Fraktion aus. Um ein faires Verfahren bei der Einstellung von städtischen Mitarbeitern zu sichern, ist es erforderlich, die vom Rat und Verwaltungsausschuss 2001 an die Verwaltung übertragenden weitgehenden Rechte zur Besetzung offener Stellen auf die gesetzlich eigentlich dafür vorgesehene Organe zurückzuholen. Dies sind Rat und Verwaltungsausschuss.
Das fordert die „SPD“-Fraktion in einem Antrag. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende hat in Celle das anonyme Bewerbungsverfahren eingeführt. Statt Filz und Vetternwirtschaft sollten sachgerechte und arbeitsplatzspezifische Kriterien bei der Besetzung von Stellen zugrundegelegt werden. Dieser Ansatz scheint vorbei zu sein.
Dieser Eindruck entsteht nach den aktuellen Informationen an den Verwaltungsausschuss im Zusammenhang mit der Ausschreibung und dem Besetzungsverfahren einer Stelle in der Wirtschaftsförderung.
Rat und Verwaltungsausschuss hatten 2001 mit zwei Beschlüssen die Einstellung, Eingruppierung und Entlassung von Angestellten sowie die Ernennung, Versetzung in den Ruhestand und Entlassung von Beamten des gehobenen, mittleren und einfachen Dienstes auf den Oberbürgermeister übertragen.
Diese Übertragungsakte waren Ausdruck für die Annahme einer geordneten und professionell geführten Verwaltung, die nicht auf anderen als sachgerechten Kriterien beruhen. Nach den der Fraktion vorgelegten Unterlagen ist davon auszugehen, dass zukünftig hier andere Schwerpunkte gesetzt werden und dem ‚Parteibuch‘ und persönliche Beziehungen Vorrang vor Qualifikation gegeben werden sollen.
Um dennoch ein transparentes und faires Verfahren zu sichern, ist es daher erforderlich, die Übertragungen von Einstellungen neuer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die ursächlich dafür vorgesehenen Organe zurückzuholen.
Im Übrigen ist bei der Prüfung aufgefallen, dass diese Übertragungsbeschlüsse auch aus anderen Gründen nicht mehr gelten können. Sie verwenden sowohl im Beamtenrecht längst überholte Rechtstermini. Im Beamtenrecht gibt es keine Beamten mehr des gehobenen, mittleren und einfachen Dienstes, sondern nur noch solche der „Laufbahngruppe&mnsp;1“ oder der „Laufbahngruppe 2“. Ebenso sind im Bereich der Angestellten die Tarife des „BAT“ durch die des „TVöD“ ersetzt worden.


Donnerstag, 4. Februar 2017

Lühmann („SPD“): „Modellflug nicht unnötig einschränken“

CELLE / BERLIN (spd).  Die geplante Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten wurde Mitte Januar im Bundeskabinett beschlossen, jetzt muss der Bundesrat zustimmen. Vor allem aus dem Kreis der Modellfliegenden gibt es nun die Forderung nach Nachbesserungen in der Verordnung. Kirsten Lühmann, Abgeordnete für Celle und Uelzen und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, erklärte hierzu: „Es gibt noch offene Fragen, die dringend geklärt werden müssen. Meine Kolleginnen und Kollegen in der Fraktion und ich werden weiterhin versuchen im Sinne der Modellfliegenden auf die Verordnung Einfluss zu nehmen.“

Celle

Schon seit Beginn der Debatte über unbemannte Fluggeräte habe sie auch mit den von möglichen Änderungen Betroffenen das Gespräch gesucht, so Lühmann: „Bereits im August 2016 habe ich mich mit Modellfliegenden aus Celle und Uelzen getroffen, um über ihre Interessen mit Blick auf die Neuregelungen zu sprechen. Wir waren und sind uns in einig, dass der Modellflug bisher zu keinen nennenswerten Gefährdungen der öffentlichen Ordnung geführt hat und deshalb eine restriktive Einschränkung dieser Freizeitbeschäftigung nicht geboten ist.“
Im vergangenen Herbst habe es zur Frage der Flughöhe von Modellflugzeugen einen sehr guten Kompromissvorschlag gegeben, der mit den Interessensvertretenden der Modellfliegenden abgestimmt war, erläutert die Abgeordnete: „Ab einer Flughöhe von 100 Metern außerhalb von Modellflugplätzen sollten Modellfliegende einen Sachkundenachweis vorweisen müssen, der von den Vereinen hätte ausgestellt werden können. Diesem Kompromiss hat nach unseren Erkenntnissen das Bundesministerium der Verteidigung widersprochen, so dass derzeit der Beschluss des Bundeskabinetts ein Verbot für Höhen über 100 Meter oder alternativ ein kompliziertes Antragsverfahren für eine Einzel-Aufstiegserlaubnis bei den Luftfahrtbehörden bei den Ländern vorsieht.“ Das sei nicht sachgerecht, erläutert Lühmann. „Das ist eine Verschärfung des geltenden Rechts, ohne dass es damit in der Vergangenheit Probleme gegeben hätte. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, einen neuen Kompromiss hierzu zu finden.“
Statt der grundsätzlichen Beschränkung der Flughöhe müsse über alternative Lösungen nachgedacht werden. „Niemand will, dass von unbemannten Fluggeräten eine Gefahr ausgeht. Das kann aber zum Beispiel auch durch technische Lösungen sichergestellt werden.“ So gebe es mit dem sogenannten Geofencing bereits jetzt schon technische Möglichkeiten, Flugobjekte mit GPS von bestimmen Bereichen fernzuhalten beziehungsweise ihr Eindringen in den Bereich zum Beispiel der „Deutschen Flugsicherung“ zu melden. Bei möglichen Gefahren könne so eingegriffen werden. „Dafür müssen die Fluggeräte entsprechend ausgestattet werden, um eine Ortung und Zuordnung möglich zu machen. Bei vielen größeren Drohnen und Modellflugzeugen ist das bereits heute möglich.“



„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 14. Februar 2017, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.


Samstag, 28. Januar 2017

„Bürgergespräch“ des Neuenhäusener Ortsbürgermeisters

CELLE (obn).  Zum ersten „Bürgergespräch“ im neuen Jahr lädt Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“) ein. Am Freitag, 3. Februar 2017, möchte er um 17:00 Uhr im Gemeindehaus der Kirche Neuenhäusen (Kirchstraße 2) mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
Gerne werden bei dieser Gelegenheit Ideen, Anregungen, Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen und diskutiert.
Zusätzlich ist der Ortsbürgermeister unter Tel. (05141) 9318865 oder per Mail unter jr@rodenwaldt.net zu erreichen. Dort können auch abweichende Gesprächstermine vereinbart werden.


Freitag, 27. Januar 2017

„SPD“: „Ehrenamtlich getragenen ÖPNV im ländlichen Raum anerkennen und fördern“

LANDKREIS CELLE (spd).  Die „SPD“ im Landkreis Celle hat eine weitere Initiative zur besseren Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Celler Land auf den Weg gebracht: „Wir haben im Kreistag einen Antrag eingebracht, der zum Ziel hat, die neun Bürgerbusvereine im Landkreis auch direkt zu unterstützen, dafür wollen wir eine Förderung durch den Landkreis einrichten. Wir sind landesweit Spitzenreiter bei den Bürgerbussen. Mit der Unterstützung sollen die Ehrenamtlichen in den Vereinen nun noch besser unterstützt werden!“ sagt Maximilian Schmidt MdL, Vorsitzender der „SPD“ im Landkreis Celle.
Konkret will die „SPD“ erreichen, dass je Bürgerbusverein vom Landkreis künftig jährlich 3.000 € Zuschuss gezahlt werden. Voraussetzung soll sein, dass auch die Sitzgemeinde des Vereins unterstützt. „Damit würden wir den laufenden Betrieb der Vereine sichern, die häufig knapp an der Wirtschaftlichkeitsgrenze operieren. Als Land Niedersachsen fördern wir bereits seit Jahren die Beschaffung von Fahrzeugen für die Bürgerbus-Vereine, alle Vereine im Landkreis Celle haben davon profitiert. Mit der Förderung des Betriebs würden nun die Deckungslücken geschlossen, außerdem könnten auch verstärkt Maßnahmen zur Werbung und Qualifizierung finanziert werden“, so Schmidt.
Für dieses Programm macht die „SPD“ auch einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung: „Der Landkreis Celle erhält durch das neue Nahverkehrsgesetz des Landes Niedersachsen ab diesem Jahr zusätzliche Mittel von rund 650.000 € für die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Das Gesetz haben wir mit rot-grüner Mehrheit erst Ende des letzten Jahres beschlossen, es ist zum 1. Januar in Kraft getreten“, erklärt Schmidt. „Diese Mittel sollen zielgerichtet für die Stärkung des ÖPNV im ländlichen Raum eingesetzt werden. Und wo wäre ein kleiner Teil dieses Geldes besser angelegt als bei den Bürgerbus-Vereinen? Die Vereine im Landkreis Celle erfüllen auf ehrenamtlicher Basis eine wichtige Aufgabe. Wir sollten sie dabei unterstützen“, so der „SPD“-Abgeordnete abschließend, der auch Mitglied des Bürgerbus-Vereins in seiner Heimatgemeinde Winsen/A. ist.


Donnerstag, 26. Januar 2017

„Repair-Café“

CELLE (bm).  Auch im neuen Jahr setzt das Bomann-Museum das beliebte „Repair-Café“ fort. Am Donnerstag, 2. Februar 2017, findet ab 14:00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der Museumspädagogischen Werkstatt statt.

Wieder kann bis 17:.00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museumsteam und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind.
Besucher des „Repair-Cafés“ bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel ... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt.
Weitere Informationen gibt es bei Uwe Rautenberg unter Tel. (05141) 12-4506 oder per E-Mail an uwe.rautenberg@celle.de ...



Der Baulandmisere in Celle im Hehlentor-Gebiet entgegenwirken

CELLE (spd).  Das schlägt die Celler Ratsfraktion in ihrem aktuellen Antrag vor. „Nachdem in den letzten Monaten der Presse immer wieder zu entnehmen war, dass es nicht mehr genügend Bauplätze für Eigenheimbauer in Celle gibt, schlägt die ‚SPD‘ vor, kurzfristig das Gelände südlich der Kasernengebäude an der Hohen Wende dafür zu nutzen“, sagt Jürgen Rentsch („SPD“), Vorsitzender des Bauausschusses im Rat der Stadt.
Das beschlossene Nutzungskonzept „Mosaik“ für den Bereich des ehemaligen Sportplatzes der Kaserne sieht dort eine Wohnbebauung vor. „Der westliche Teil ist für die Erweiterung eines Gewerbetriebes vorgesehen, der östliche aber für Wohnen“, stellt Rentsch fest. „Nach meiner Schätzung könnten dort mindestens 40 Bauplätze entstehen.“
„Nachdem es aktuell praktisch keine Bauplätze mehr in Celle gibt, sollte der Vorschlag schnell umgesetzt werden“, meint Dr. Jörg Rodenwaldt, Fraktionsvorsitzender der „SPD“-Ratsfraktion. „Die Erfolgs-Story der Eigenheimvermarktung ‚Am Kieferngrund‘ in Klein Hehlen sollte im Hehlentor-Gebiet fortgesetzt werden. Der Bedarf ist offensichtlich da. Wir müssen verhindern, dass Häuslebauer in den Landkreis abwandern. Hier bietet sich die Möglichkeit.“
Die Stadt müsse sich nun schnellsten an die „BIMA“ wenden. Das Gelände solle zügig erworben werden, um es potentiellen Käufern anbieten zu können. Eine Belastung des städtischen Haushaltes in größerem Umfange sei nicht zu erwarten, weil die Stadt nur in Vorleistung gehen müsse. Das Geld komme durch die Grundstücksverkäufe wieder herein.


Montag, 23. Januar 2017

„SPD“ stellt Antrag zur Verbesserung der Kinderbetreuung im Landkreis Celle

CELLE (spd).  Die „SPD“ im Landkreis Celle hat jetzt eine Initiative zur Verbesserung der Kinderbetreuung im Landkreis Celle gestartet: Mit einem Antrag will die „SPD“ durchsetzen, dass die Gemeinden um weitere 1,1 Millionen € für die Finanzierung der Kindertagesstätten entlastet werden. „Kinderbetreuung ist für uns eines der wichtigsten Themen. Mit unserer Initiative wollen wir Bildung und Familienfreundlichkeit im Celler Land nachhaltig stärken. Unser Ziel ist dabei mittelfristig Gebührenfreiheit, ganz konkret sollen mit den zusätzlichen Mitteln die Elternbeiträge in einem ersten Schritt stabilisiert werden, sodass die Städte und Gemeinden die Gebühren nicht weiter anheben müssen. Außerdem soll das Geld eingesetzt werden, um die Betreuungsqualität weiter zu steigern, beispielsweise durch verlängerte Betreuungszeiten“, erklären Maximilian Schmidt, MdL und Vorsitzender der „SPD“ im Landkreis Celle, und Mathias Pauls, Vorsitzender der „SPD“-Kreistagsfraktion Celle.
Bereits jetzt sieht die Kreisverwaltung in ihrem Haushaltsplanentwurf für 2017 vor, den Zuschuss an die Städte und Gemeinden für die Kindertagesstätten-Betreuung von 10,0 auf 12,5 Prozent zu erhöhen. „Wir wissen, dass diese Mittel von den Kommunen dringend benötigt werden. Deshalb wollen wir die Entlastung bedarfsgerecht weiter auf 15,0 Prozent erhöhen. In Summe würden dadurch die Städte und Gemeinden im Landkreis Celle um rund 2,2 Millionen € entlastet werden. Der Vorteil dieser Verwendung ist, dass die Mittel zweckgebunden sind: Statt nur die Kreisumlage zu senken, halten wir diesen Weg für den besten, weil der Kreis so direkt beim Thema Kindertagesstätten-Betreuung unterstützen kann“, rechnet Andreas Knoke, „SPD“-Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Finanzausschuss, vor. „Bei einem prognostizierten Überschuss des Landkreises in Höhe von 8,5 Millionen € wäre diese Entlastung eine sinnvolle Zukunftsinvestition.“
Die „SPD“ sieht in einem bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungs-Angebot einen wichtigen Standortfaktor sowie einen Beitrag zur Schaffung von mehr Familienfreundlichkeit und Bildungsgerechtigkeit. „Unser Ziel muss sein, schrittweise die Beiträge für Kindertagesstätten komplett abzuschaffen. Die ‚SPD‘ in Niedersachsen hat die vollständige Abschaffung der Kindertagesstätten-Beiträge als Ziel. Der Antrag ist ein Beitrag auf diesem Weg“, sagt Maximilian Schmidt. „Die ‚CDU‘ hat ja jetzt angekündigt, dieses Ziel auch verfolgen zu wollen. Entsprechend müsste die ‚CDU‘-Mehrheitsgruppe im Kreistag dem Vorhaben nun ja umgehend zustimmen wollen. Wir erwarten von der Mehrheit jetzt Taten statt Worte. Die Umsetzung unserer Initiative für die Stärkung der Kinderbetreuung ist für uns jedenfalls eine wesentliche Bedingung, um dem Kreishaushalt 2017 zustimmen zu können“, so Mathias Pauls abschließend.


Donnerstag, 19. Januar 2017

Sieben Museen werden im zehnten Jahrgang mit dem „Museumsgütesiegel“ Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet – darunter auch das Celler Bomann-Museum

CELLE / HANNOVER (nss).  Sieben Museen in Niedersachsen und Bremen sind heute in Hannover mit dem begehrten „Museumsgütesiegel“ ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde würdigten die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, die Direktorin der „Niedersächsischen Sparkassenstiftung“, Dr. Sabine Schormann, und die 1. Stellvertretende Vorsitzende des „Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen“, Dr. Frauke von der Haar, die qualitätsvolle Arbeit der Teilnehmer im zehnten Jahrgang der Museumsqualifizierung.
„Die Stärke des Gütesiegels liegt darin, die Museen mit Hilfe des Qualitäts-Managements für die Zukunft gut aufzustellen und profilschärfend zu positionieren. Damit verfügen wir in Niedersachsen und Bremen über ein großartiges Instrument, das auch für andere Bundesländer beispielgebend sein kann“, sagte Ministerin Heinen-Kljajic.

Mit dem aktuellen, bis 2023 gültigen Museumsgütesiegel werden ausgezeichnet:

  • Bomann-Museum, Celle, mit Residenzmuseum im Schloss
  • Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur, Delmenhorst
  • Niedersächsisches Landesmuseum, Hannover
  • Ostfriesisches Teemuseum, Norden
  • Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf
  • Feuerwehrmuseum, Salzbergen
  • Heinrich-Vogeler-Museum / Barkenhoff, Worpswede

Das „Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur“, der „Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.“ und die „Niedersächsische Sparkassenstiftung“ führen die Museumsqualifizierung als Kooperationspartner gemeinsam durch. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2006 konnten bisher 108 Gütesiegel verliehen werden.


Mittwoch, 18. Januar 2017

„DGB“: „Betriebliche Altersvorsorge stärken!“

LÜNEBURG (dgb).  Der „Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)“ in Niedersachsen fordert die rot-grüne Landesregierung auf, sich für eine bessere Förderung von Betriebsrenten einzusetzen. In einem Schreiben appelliert der „DGB“ an Ministerpräsident Stephan Weil, den Entwurf der Bundesregierung für das Betriebsrentenstärkungsgesetz im Februar im Bundesrat zu unterstützen, sich aber auch für Nachbesserungen zu engagieren.
Nach Zahlen der „Bundesagentur für Arbeit“ verfügen nur 60 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten über eine betriebliche Altersversorgung. Vor allem Geringverdienenden und Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben fehlt diese häufig. Das Ziel des Reformvorhabens ist es, durch einen besseren gesetzlichen Rahmen mehr Menschen eine betriebliche Rente zu ermöglichen.
Dazu enthält der Gesetzesentwurf gute Ansätze, an einigen Punkten muss nach Ansicht des „DGB“ aber nachgebessert werden. So sollen laut Entwurf die von Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelten Tarifvereinbarungen für die betriebliche Altersvorsorge auch von Unternehmen ohne Tarifbindung übernommen werden können. Hartmut Tölle, Vorsitzender des „DGB“ in Niedersachsen, erklärt dazu: „Die vorgesehene Regelung leistet der sich ausbreitenden Tarifflucht Vorschub. Stattdessen sollte der Gesetzgeber dafür sorgen, dass Tarifverträge leichter als bisher allgemeinverbindlich werden können.“ Dadurch könnten ganze Branchen von tarifvertraglichen Lösungen erfasst werden. Unternehmen, die bisher keine Tarifbindung hatten, müssen sich dann an die Regelungen halten.
Die im Gesetzentwurf vorgesehene Einkommensgrenze für die steuerliche Förderung von Betriebsrenten hält der „DGB“ für zu niedrig. Nur knapp ein Drittel der Beschäftigten mit einem Einkommen von bis zu 2.500 € verfügt über eine betriebliche Altersvorsorge. Der „DGB“ fordert daher, die steuerliche Förderungsgrenze von 2.000 € auf mindestens 2.500 € monatlich anzuheben.



Schmidt („SPD“): „Unterstützung des Landes für Schulsozialarbeit im Celler Land geht weiter“

CELLE (spd).  Die „SPD“-geführte Landesregierung setzt die Unterstützung der niedersächsischen Schulen bei der Schulsozialarbeit fort: Nach den allgemeinbildenden Schulen werden jetzt auch die berufsbildenden Schulen bei der Einstellung von sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt, dafür werden vom Land Mittel für die Einstellung von landesweit 47 Stellen bereitgestellt. Davon wird auch das Celler Land profitieren: „Die Celler BBS ‚Axel-Bruns-Schule‘ wird jetzt vom Land eine Stelle für eine Schulsozialarbeiterin / einen Sozialarbeiter erhalten. Damit kann auch erstmals eine Berufsschule im Celler Land von unserem neuen Landesprogramm profitieren. Bereits Ende 2016 wurden vom Land 12 Stellen für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Celle bereitgestellt, diese Unterstützung geht jetzt weiter“, freut sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit dem Kultusministerium.
Die Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen hätten bei der Integration jugendlicher Flüchtlinge Herausragendes geleistet. Sie wurde flächendeckend sehr zügig das Sprach- und Integrationsprogramm „SprInt“ umgesetzt und damit vielen Jugendlichen ein gutes Bildungsangebot gemacht. Mit den zusätzlichen sozialpädagogischen Fachkräften sollen die Berufsbildenden Schulen jetzt bei der weiteren Arbeit mit und für die Jugendlichen noch besser unterstützt werden. Die neuen sozialpädagogischen Fachkräfte sollen die berufsbildenden Schulen insbesondere dabei unterstützen, geflüchteten Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern, zum Beispiel über die Zusammenarbeit mit den regionalen Jugendberufsagenturen. Sie stehen außerdem für die Beratung und sozialpädagogische Unterstützung der Lehrkräfte bereit und können auch gezielt für die Einzelfall- oder Familienhilfe zu Rate gezogen werden.
„Die ‚Axel-Bruns-Schule‘ kann jetzt durchstarten, die BBS wird das Personal selbst auswählen und einstellen können“, so Schmidt. „Ich gehe davon aus, dass wir absehbar noch weitere Stellen für die Schulsozialarbeit im Landkreis Celle erhalten werden, damit ein optimales Angebot auf- und ausgebaut werden kann, die Gespräche hierfür laufen bereits.“



„HCC“ spendet Kino-Bestuhlung – CD-Kaserne freut sich über flexible Zusatzbestuhlung

CELLE / HANNOVER (cdk).  Der Direktor des „Hannover Congress Centrums (HCC)“, Joachim König (ehem. „Congress Union Celle“) nimmt symbolisch Platz und freut sich dem Celler Kulturzentrum CD-Kaserne die Kino-Bestuhlung aus seinem Haus vermachen zu können.
Die alte, fest eingebaute Polster- Reihenbestuhlung stammt aus dem früheren Beethoven-Saal des „HCC“ und wird auf Grund eines Umbaus im „HCC“ nicht mehr benötigt. Allerdings waren die hochwertigen Kino-Polstersessel noch viel zu schön, um sie einfach zu entsorgen. Dementsprechend wurde seitens des „HCC“ sowohl in Hannover selbst als auch in der Umgebung mit denkbaren Einrichtungen und Institutionen Kontakt aufgenommen, um eine sinnvolle Weiterverwendung zu organisieren.
Die direkt Ansprache von Kai Thomsen durch Joachim König war dann erfolgreich. „Die Möglichkeit der Weiterverwendung der alten Bestuhlung freut mich in zweierlei Hinsicht: Zum einen entspricht sie unserem Nachhaltigkeits-Anspruch und der diesbezüglichen Spielregel des „HCC“: Weiter- bzw. Wiederverwendung vor wegwerfen. Zum anderen besteht natürlich gerade zur CD -aserne eine besondere Verbundenheit, da ich ja vor einer Reihe von Jahren einmal für eine Weile nebenamtlich die Geschäftsführung in der damals gerade eröffneten CD-Kaserne inne hatte“, so „HCC“-Direktor Joachim König.
„Wir freuen uns sehr, dass Herr König an uns gedacht hat“, so Kai Thomsen, Geschäftsführer der CD-Kaserne. „Aktuell überlegen wir, bei welchen Veranstaltungen oder in welchem Bereich wir die Sessel einsetzen werden. Auf Grund unseres großen Umbaus in diesem Jahr wird es wohl aber noch etwas dauern, bis die ersten Gäste auf den Sesseln Platz nehmen können. Was aber bereits sicher ist: wir werden nicht alle Sessel verwenden können, daher haben wir uns gemeinsam mit Herrn König überlegt, die restlichen Sessel zu verschenken.“ Interessierte können sich bei der CD-Kaserne melden, per E-Mail an info@cd-kaserne.de oder unter Tel. (05141) 97729-0 nachfragen.


Montag, 16. Januar 2017

Schmidt („SPD“): „Erneut starke Landesförderung für ÖPNV im Celler Land“ – Landesregierung unterstützt mit über 900.000 € Beschaffung von acht neuen Bussen bei der „CeBus“

CELLE (spd).  Wieder eine gute Nachricht für den ÖPNV im Celler Land: „Die ‚SPD‘-geführte Landesregierung wird die Beschaffung von 8 neuen Bussen im Landkreis Celle mit über 900.000 Euro fördern“, berichtet der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt heute nach Rücksprache mit dem Wirtschaftsministerium in Hannover. Konkret gefördert wird hierbei die Beschaffung von acht neuen Omnibussen bei der „CeBus“ mit Sitz in Celle. Die neuen Fahrzeuge können damit das ÖPNV-Angebot im Celler Land verstärken. „Bereits im vergangenen Jahr konnte über das ÖPNV-Förderprogramm der Landesregierung durchgesetzt werden, dass die ‚CeBus‘ und die ‚Verkehrsbetriebe Bachstein‘ bei der Beschaffung von zehn Bussen mit 1,2 Millionen € unterstützt werden. Dieser Investitionskurs für moderne und barrierefreie Busse wird jetzt fortgesetzt“, so Schmidt.
„Das ist eine Großinvestition über 2,2 Millionen €, die die ‚CeBus‘ hier auf den Weg bringen kann. Von der neuen Busflotte werden die Fahrgäste im Landkreis Celle ganz enorm profitieren. Die Qualität und Attraktivität im ÖPNV wird damit wirksam gesteigert“, erklärt der „SPD“-Landtagsabgeordnete. „Die Förderbescheide werden in Kürze über die Landesnahverkehrsgesellschaft den Vorhabenträgern zugestellt“, so Schmidt. Insgesamt bewertet der „SPD“-Abgeordnete die jetzt ausgesprochene Landesförderung als eine enorm wirksame Unterstützung des ÖPNVs im Landkreis Celle: „Wir haben im Landkreis Celle in den letzten Jahren erheblich in den ÖPNV investiert, mit dem öffentlichen Dienstleistungsauftrag und der Komplettvergabe gibt es ein gesichertes Angebot, dass über die ‚CeBus‘ geleistet wird. Mit der Unterstützung durch die Landesregierung werden diese Anstrengungen durch Förderung der dafür nötigen Investitionen in Busse und Infrastruktur zusätzlich gestärkt.“
A Über das neue Nahverkehrsgesetz des Landes erhält der Landkreis zudem seit diesem Jahr rund 650.000 € mehr Mittel für den ÖPNV, außerdem wurden die Preise für Schüler-Sammelzeitkarten bereits gesenkt.
In der Förderrunde 2017 werden von der Landesregierung in Niedersachsen insgesamt 133 Millionen € investiert, davon profitieren 66 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 82,3 Millionen €, fünf Projekte im Schienenpersonenverkehr mit insgesamt 0,7 Millionen €, 40 Projekte im ÖPNV-Konjunkturprogramm / Grunderneuerung mit insgesamt 17,4 Millionen €, 96 Projekte im ÖPNV-Konjunkturprogramm / Grunderneuerung – Teilbereich Haltestellen mit 10 Millionen € sowie die Beschaffung von 229 Omnibussen mit 22,9 Millionen €.


Montag, 9. Januar 2017

Trotz Arbeit sind in Celle über 2.733 Menschen auf „Hartz IV“ angewiesen

CELLE / LÜNEBURG (dgb).  In Celle sind derzeit 2.733 Menschen trotz Arbeit auf „Hartz IV“ angewiesen. Eine große Zahl der Aufstockenden arbeitet in geringfügiger Beschäftigung. So haben 1.004 Aufstockende nur einen Minijob.
„Es ist untragbar, dass so viele Menschen im Landkreis Celle trotz guter wirtschaftlicher Lage von ihrer Arbeit nicht leben können“, erklärt Matthias Richter-Steinke, Geschäftsführer der „DGB-Region“. „Ein besonderes Problem sind die Minijobs. Der Minijob ist keine Brücke in reguläre Beschäftigung, sondern ein Armutsrisiko.“ Besonders für Frauen nach der Familienphase, die den Wiedereinstieg in sozialversicherte Arbeit suchten, würden Minijobs zur Sackgasse. Minijobs böten keine Perspektive auf Qualifizierung und Aufstieg im Beruf. Hinzu komme, dass keine oder nur eingeschränkte Ansprüche für die gesetzliche Sozialversicherung erworben werden und dies oft über viele Jahre. Oftmals klebe das Etikett „Minijob gleich Aushilfe“ an den geringfügig Beschäftigten.
„Es ist deshalb dringend notwendig, dass das ‚Jobcenter Celle‘ sich für die Beschäftigten im Leistungsbezug engagiert“, stellt Richter-Steinke klar. „Wer sich in einer beruflichen Einbahnstraße befindet, braucht mehr Unterstützung statt Druck und Sanktionen.“ Dazu seien Angebote der aktiven Arbeitsmarktpolitik nötig, insbesondere Angebote einer beruflichen Qualifizierung müssten voran gebracht werden.
„Wissenschaftliche Studien bestätigen regelmäßig, dass viele Menschen in Minijobs gerne mehr arbeiten würden.“ Für Richter-Steinke ist deshalb klar: „Unser Ziel ist, dass mehr Minijobs in sozialversicherte Arbeit umgewandelt werden. Der ‚DGB‘ hat dazu einige Vorschläge gemacht!“
Aber auch Land und Kommune sieht Richter-Steinke in der Verantwortung: „Weit über die Hälfte der geringfügig Beschäftigten bundesweit, die aufstocken müssen, sind Frauen. Viele von ihnen leisten Familien- und Pflegearbeit, so dass sie nur eine begrenzte Anzahl von Stunden arbeiten können. Deshalb müssen wir die Infrastruktur so ausbauen, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter zu meistern ist.“
Zwar ist bundesweit die Zahl der Aufstockenden in den letzten zwölf Monaten geringfügig um rund 50.000 gesunken, ist aber mit fast 1,2 Millionen Betroffenen immer noch sehr hoch. Zum Jahresbeginn 2015 wurden 100.000 Minijobs in sozialversicherte Beschäftigung umgewandelt. „Das geht auf das Konto des Mindestlohns!“ weiß Richter-Steinke. „Der Mindestlohn wirkt, allen Unkenrufen zum Trotz. Aber auch die ‚Jobcenter‘ sind in der Pflicht, sich verstärkt um die Aufstockenden zu kümmern. Arbeit muss vor Armut schützen und da gibt es noch einiges zu tun.“





Letzte Änderung:  09.02.2017
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