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Sonntag, 23. Juli 2017

„Bürgerdialog“ in Neuenhäusen mit Ortsbürgermeister Rodenwaldt

CELLE (jr).  Zum Bürgerdialog lädt Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“) ein. Am Freitag, 28. Juli 2017, möchte er um 17:00 Uhr im Gemeindehaus der Kirche Neuenhäusen (Kirchstraße 2) mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Gerne werden bei dieser Gelegenheit Ideen, Anregungen, Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen und diskutiert.
Zusätzlich ist der Ortsbürgermeister unter Tel. (05141) 9318865 oder per Mail unter jr@rodenwaldt.net zu erreichen. Dort können auch abweichende Gesprächstermine vereinbart werden.


Dienstag, 11. Juli 2017

Zukunfts-orientierte Sport-Entwicklung statt Abrissbirne –
OB Nigge in der Kritik

CELLE (jr).  Es ist wieder geschehen. Oberbürgermeister Dr. Nigge entscheidet erneut ohne Einbindung der demokratisch gewählten Gremien. Erst hat er mit einer einsamen Entscheidung die einmalige Chance zu einer kostengünstigen, zukunfts-orientierten Lösung für eine erstligafähige Dreifeldhalle in Celle verworfen. Nun ersetzt er Sportentwicklungs-Planung durch eine Abrissbirne. Er hat den ersatzlosen Abriss der Nordwall-Halle und der alten Burghalle extern kommuniziert und den Sachverhalt nicht in den zuständigen Fachausschüssen diskutiert und aufgearbeitet.
Nach den uns bislang vorliegenden Informationen und Erkenntnissen sind die Hallenkapazitäten in Celle eng bemessen. In der aktuell vorliegenden Version des Sportentwicklungs-Plans kommt das klar zum Ausdruck: „Es gilt, die knappen Hallenkapazita¨ten so weit wie mo¨glich effektiv zu nutzen und den Mangel an Fla¨chen abzustellen.“ Ebenso macht es unseres Erachtens die demographische Entwicklung in Celle notwendig, zusätzliche Einfeld- oder auch Gymnastikhallen zu bauen. Das gilt besonders, wenn möglicherweise die „MTV“-Halle am Nordwall oder auch die alte Halle in der Burgstraße abgerissen werden sollten. Alle uns bislang von den Vereinen und auch von der Verwaltung zur Verfügung gestellten Informationen machen zumindest eine Ersatzbeschaffung notwendig. Der bisherige Mangel an Hallenkapazitäten und Übungsräumen würde sich durch den ersatzlosen Wegfall der Nordwall-Halle nur vergrößern. Seniorengerechte Angebote zur Erhaltung der Lebensqualität, integrative und inklusive Maßnahmen, besonders auch für junge Menschen, würden darunter leiden.
Der Oberbürgermeister hat eine Entscheidung getroffen, die er nicht zu treffen hat. Es bleibt ihm unbenommen mit Sportvereinen zu reden. Aber es ist nicht seine Aufgabe, bislang nicht getroffene Ratsentscheidungen im Vorfeld zu kommunizieren und als bereits vollzogen hinzustellen. Es ist eine wiederholte Missachtung der Ratsmitglieder und ihrer Entscheidungskompetenz. Celle ist Sportstadt und soll es nach Auffassung der „SPD“ auch bleiben. Die „SPD“-Fraktion sagt klar nein zu einer Sportplanung mit der Abrissbirne.


Montag, 3. Juli 2017

Internet-Versorgung im Stadtgebiet Celle – „Telekom“ rüstet nach

CELLE (spd).  Nach Berichten von Anwohnern zu massiven Problemen bei der Beauftragung von neuen DSL-Abschlüssen im Stadtgebiet in Celle hat sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt an die „Deutsche Telekom AG“ gewandt. „Konkret geht es dabei um Neuanschlüsse rund um die Guizettistraße in Celle, hier sind mitten im Stadtgebiet von Celle aufgrund fehlender Schaltstellen keine neuen Anschlüsse mehr möglich gewesen“, berichtet Schmidt, der im Landtag auch netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.
Die betroffenen Kunden hatten zum Teil bereits vor Monaten ihre Anschlüsse beantragt und müssen seitdem – trotz Zusage der Verfügbarkeit – auf ihren Anschluss warten. Davon betroffen ist z. B. auch ein Freiberufler, der auf das Internet beruflich dringend angewiesen ist. Jetzt gab es eine Rückmeldung der „Telekom“, dass es nun doch sehr schnell gehen soll: „Die ‚Deutsche Telekom AG‘ hat mir schriftlich bestätigt, dass auf die Anfrage hin für die Versorgung des Gebiets Guizettistraße kurzfristig Baumaßnahmen durchgeführt werden konnten“, berichtet Schmidt. Diese sollen laut „Telekom“ jetzt noch in den IT-Systemen nachgezogen werden, so dass im Laufe der nächsten ein bis zwei Wochen dann Anschlüsse wieder buchbar sein sollten.
Hintergrund für den Port-Mangel sind die sogenannten Kabelverzweiger (KVZ) der „Telekom“, die nur über begrenzte Kapazitäten verfügen. „Im Stadtgebiet von Celle ist bisher immer dafür geworben worden, dass hier flächendeckend mindestens rund 100 MBit/s verfügbar sind. Das ist leider noch nicht überall der Fall. Es wird mit hoher Bandbreite geworben, aber diese kommt nicht immer an. Die Anbieter müssen hier zügig nachrüsten. Die Zusagen der ‚Telekom‘ sind jedenfalls ein gutes Signal. Ich hoffe, dass sie eingehalten werden“, so Schmidt abschließend.


Freitsg, 30. Juni 2017

Rechtssicherheit für freies W-LAN jetzt beschlossen

CELLE (spd).  Am Freitag, 30. Juni 2017, hat der Bundestag über den Gesetzentwurf des Bundesrates zur Änderung des Telemediengesetzes abgestimmt: „Damit gibt es künftig endlich Rechtssicherheit für alle, die freies W-LAN anbieten. Das ist ein gutes Ergebnis, endlich ist man auch in Berlin der Initiative aus den ‚SPD‘-geführten Bundesländern, darunter auch Niedersachsen, gefolgt“, freut sich Maximilian Schmidt, „SPD“-Landtagsabgeordneter und netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Der niedersächsische Landtag hatte im vergangenen Jahr auf Initiative der „rot-grünen&#ä147; Regierungskoalition beschlossen, dass sich Niedersachsen an einem entsprechenden Gesetzesvorhaben auf Ebene der Länder beteiligt. „W-LAN-Betreiber müssen nach der neuen gesetzlichen Regelung nun nicht mehr befürchten, für etwaige Vergehen von W-LAN-Nutzern haftbar gemacht zu werden – hierfür wird die sogenannte ‚Störerhaftung‘ abgeschafft“, erklärt der „SPD“-Netzexperte Maximilian Schmidt. Ebenso soll die Pflicht entfallen, den W-LAN-Zugang durch ein Passwort zu schützen.
„Mit dem neuen Gesetz haben wir endlich Klarheit. Beim freien WLAN hängt Deutschland im internationalen Vergleich immer noch hinterher. Dieser Rückstand kann jetzt aufgeholt werden“, so Schmidt, der dabei auf die niedersächsische W-LAN-Förderinitiative verweist: „Wir haben durchgesetzt, dass das Land Niedersachsen seit Anfang 2016 freies W-LAN auch finanziell fördert, dieses Programm haben wir erst kürzlich für 2017 und 2018 fortgeschrieben, weil die Nachfrage sehr groß ist.“
Ein weitergehende Initiative für mehr freies W-LAN hat die Große Koalition in Berlin allerdings nicht erreicht: „Es ist ein schlechtes Signal, dass sich die Groko in Berlin nicht auch hat durchringen können, die Gemeinnützigkeit für die Freifunk-Initiativen gleich mit zu beschließen. Das haben die Länder mit Unterstützung Niedersachsens gefordert und hierfür einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auf Druck der Union abgelehnt wurde“, so Schmidt, der ankündigt, dass die „SPD“ in Niedersachsen hierfür einen neuen Anlauf starten werde. „Wir in Niedersachsen werden alles dafür tun, die ehrenamtliche Freifunk-Community weiter zu unterstützen.“


Montag, 26. Juni 2017

Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in Celle

CELLE (spd).  „Das Ergebnis des aktuellen ‚ADFC‘-Fahrradklima-Tests für Celle ist eine glatte 4“, stellt Jürgen Rentsch, Mitglied der Ratsfraktion, fest. „Das ist nach unserer Meinung allerdings überhaupt nicht ausreichend, und bedarf dringend einer nachhaltigen Verbesserung. Dazu hat die ‚SPD‘-Ratsfraktion einen Antrag eingereicht.“

Celle
 
Celle

„Die Ergebnisse dieses Tests wurden Mitte Mai in vielen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht“, sagt Jürgen Rentsch, der auch Vorsitzender des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses ist. Der „ADFC“-Fahrradklima-Test ist das Kundenbarometer der Radfahrenden in Deutschland. Über 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben im vergangenen Jahr an der Umfrage teilgenommen und die Fahrradfreundlichkeit von mehr als 500 Städten bewertet. Celle hat im Durchschnitt der 27 Bewertungsaspekte eine 4,0 und liegt damit auf Platz 65 von 98 Städten mit Einwohnerinnen- und Einwohnerzahlen zwischen 50.000 und 100.000. Damit steht Celle im Vergleich zu 2012 und 2014 deutlich schlechter da.
„Wir erwarten, dass die Verwaltung den Wünschen der Fahrradfahrer verstärkt nachgeht, die Aufgaben des Fahrradbeauftragten erweitert, Investitionspläne zur Verbesserung des Fahrradklimas entwickelt und so dafür sorgt, dass die Stadt Celle im Fahrradklima-Städte-Index einen besseren Platz einnimmt“, bekräftigt Dr. Jörg Rodenwaldt, Fraktionsvorsitzender, die Forderung seiner Fraktion.


Freitag, 16. Juni 2017

Eschede:
Demonstration gegen die Nazi-Treffen auf dem Hof Nahtz

LANDKREIS CELLE (dgb).  „Geflüchtete bleiben, Rassismus vertreiben! Schluss mit den Nazi-Treffen!“ – unter diesem Motto findet am 24. Juni 2017 in Eschede eine Demonstration gegen die Nazi-Treffen auf dem Hof von Joachim Nahtz statt. Das „Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus“ und der „DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen“ rufen alle Menschen auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen.
Beginn ist um 15:00 Uhr nördlich des Bahnhofs Eschede, Hermannsburger Straße; von da aus geht es die Hermannsburger Straße weiter bis zur Kreuzung Zum Finkenberg / Am Dornbusch. Ab 15:45 Uhr findet dort die Kundgebung statt mit Live-Musik von Kutlu Yurtseven von der Microphone Mafia.
Es gibt Redebeiträge zum Thema Geflüchtete, Rassismus, Neofaschismus und Rechtspopulismus von Vertreter_innen verschiedener Initiativen.

Seit den 1990er Jahren finden auf dem Hof des Bauern Nahtz Nazi-Treffen statt. Es handelte sich dabei um sogenannte Brauchtumsfeiern, wie Sonnwendfeiern und Erntedankfeiern. Das ist schon fürchterlich genug, denn diese Treffen sind – auch wenn sie in Eschede selber kaum wahrgenommen werden (wollen), weil der Hof Nahtz so weit außerhalb des Ortskerns liegt – keine reine Vergnügungsveranstaltungen und schon gar nicht ‚Privatvergnügen‘. Denn diese Treffen strahlen nach außen: Bei den gemeinsamen Feiern werden Kontakte geknüpft und gepflegt, das gemeinsame, rassistische Weltbild wird zelebriert und so innerlich gestärkt ziehen die Nazis vom Hof – auf zu neuen Taten. Aber neben diesen Brauchtumsfeiern gab und gibt es bei Nahtz auch andere Zusammenkünfte: Bereits 1992 eine Wehrsportübung, Treffen der „NPD“ sowie ihrer Jugend-Organisation der „JN“, ein Treffen der inzwischen verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ und im Jahr 2010 fand ein Nazi-Rock-Konzert mit 600 Neonazis aus dem In- und Ausland statt.
Nachdem im Jahr 2013 bekannt wurde, dass Nahtz einen großen Teil seines Grundstücks verkauft hatte, keimte die Hoffnung auf, dass der braune Spuk nun ein Ende hat. Und tatsächlich fanden erst einmal keine Nazi-Treffen auf. Doch nachdem es im Jahr 2014 bei ihm auf dem Hof brannte, erfuhr er große Unterstützung bei seinen rechten Kameraden, die ihm beim Wiederaufbau halfen, sodass im Winter 2014 erneut eine Wintersonnwendfeier bei ihm stattfand und die unselige Tradition seitdem wieder weitergeführt wird.
Die Rechtspopulisten schüren Angst und sie wissen genau, was sie machen. Und es ist nicht alleine Angst vor ‚denen da oben‘, vor allem in Europa, sondern ganz besonders schüren sie Angst vor sogenannter Überfremdung. Da sehen sich dann diejenigen in ihrem Tun bestätigt, die ihre gefühlte Überlegenheit in rassistischen Angriffen ausleben. Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland mehr als 3500 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlings-Unterkünfte gegeben. Dabei wurden 560 Menschen verletzt, unter ihnen 43 Kinder, so geht es aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor. Zudem wurden 217 Mal Hilfsorganisationen oder freiwillige Geflüchteten-Helfernnen und -helfer attackiert.
Daher heißt es, wachsam zu bleiben und nicht aufzuhören, den Nazis die Stirn zu bieten. Nur dort, wo Nazis ihre Ruhe haben, machen sie sich breit – wohl auch in der Annahme, dass das Dulden ihres Denkens und Handelns von der Mehrheitsgesellschaft eine Akzeptanz bedeutet.


Mittwoch, 14. Juni 2017

„Platt-Sounds“ – der plattdeutsche Bandcontest für Niedersachsen

CELLE / UELZEN (ps).  Ilka Brüggemann („NDR 1“), Miriam Buthmann („Tüdelband“), Edu Wahlmann („LAG Rock“), Kai Thomsen („CD-Kaserne“) und Stefan Meyer („Oldenburgische Landschaft“) freuen sich darauf, die beste plattdeutsche Band des Jahres zu küren. Am 28. Oktober 2017 treten die Finalisten von Plattsounds in der Celler CD-Kaserne gegeneinander an. Der Siegerin bzw. dem Sieger erwartet ein Preisgeld von 1.000 €. Junge Musikerinnen und Musiker aus Niedersachsen können sich noch bis zum 15. September 2017 bewerben.
Dabei bewertet die Jury nicht allein die plattdeutsche Aussprache. Weitere Entscheidungskriterien sind die Qualität von Musik und Texten sowie die Bühnenpräsenz. Willkommen sind innovative und kreative plattdeutsche Songs, in denen die Regionalsprache in einem völlig neuen Kontext vorgestellt und mit Musikstilen wie Rock, Pop, Punk, HipHop oder Metal kombiniert wird.
Als eines der größten Jugend- und Veranstaltungszentren in Norddeutschland bietet die CD-Kaserne den professionellen Rahmen für diesen landesweiten Bandcontest. Näheres unter www.plattsounds.de ...


Mittwoch, 7. Juni 2017

Unzureichende Internet-Versorgung in Winsen – Schmidt („SPD“) wendet sich an „Telekom“

LANDKREIS CELLE (spd).  Nach Hinweisen von Bürgern zur unzureichenden Internet-Versorgung im Winser Neubaugebiet Hinteres Sandfeld hat sich der „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt jetzt direkt an die „Deutsche Telekom AG“ gewendet: „Es kann nicht sein, dass dort nur weniger als die Hälfte der Haushalte über einen Breitband-Anschluss verfügen – trotz Zusage der ‚Telekom‘, dass hier ausgebaut wurde bzw. wird“, so Schmidt. Nach den bisherigen Berichten sei für die vorliegenden Mängel ein unzureichender Kabelverzweiger eingebaut worden, der die nötige Last technisch nicht abwickeln kann. Dieses Problem sei insbesondere im Landkreis Celle schon häufiger aufgetreten: Das größte deutsche Telekomunternehmen wirbt mit hohen Bandbreiten um neue Kunden, erbringt die Datenraten in der Praxis dann aber nicht.
„Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Telekom bei ihren Ausbaumaßnahmen nicht in hinreichende Kapazitäten investiert. Wenn der Konzern den Kunden 50 bis 100 MBit/s verspricht, muss er das in der Praxis auch halten. Die Kunden bezahlen sonst Bandbreite, die sie in der Realität niemals erhalten können – das ist nicht in Ordnung.“ Der Landtagsabgeordnete hat die „Telekom“ deshalb aufgefordert, eine konkrete und verlässliche Rückmeldung zur Ausbauplanung zu geben. „Das Ziel muss erreicht werden, dass alle Haushalte im Neubaugebiet Hinteres Sandfeld angemessen versorgt werden können. Da muss die ‚Telekom‘ liefern – das gilt übrigens für das gesamte Kreisgebiet!“


Donnerstag, 8. Juni 2017

Landesregierung unterstützt Stadt und Landkreis Celle noch stärker bei der frühkindlichen Bildung

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Erst in der vergangenen Woche hat die „SPD“-geführte Regierungskoalition auf ihrer Klausurtagung in Wilhelmshaven beschlossen, für die niedersächsischen Schulen 800 zusätzliche Stellen für pädagogische Hilfskräfte für die Inklusion und Integration bereitzustellen. In dieser Woche folgt der zweite Teil des Pakets, mit dem die „rot-grüne“ Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen die Bildung stärken wollen: 300 Millionen € zusätzlich werden bis zum Jahr 2021 für mehr Personal, Qualität sowie Integrations- und Sprachförderung in den Kindertagesstätten in Niedersachsen eingesetzt. Diese Mittel kommen auch im Landkreis Celle an: „Stadt und Landkreis Celle erhalten ab sofort in diesem und im nächsten Jahr über 1,7 Millionen € zusätzlich, um die Kindertagesstätten hier bei uns mit zusätzlichem Personal noch besser ausstatten zu können“, erklärt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt („SPD“).
Das Geld soll für die Beschäftigung zusätzlicher Fach- und Betreuungskräfte in Gruppen für Kinder von drei bis sechs Jahren verwendet werden und schließt auch Qualifizierungskurse ein. „Das ist eine gute Nachricht für alle Eltern und Kinder und die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kindertagesstätten: Die Kinder profitieren durch einen besseren Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen, das Personal wird entlastet und kann sich intensiver um alle Kinder kümmern“, begrüßt Schmidt.
Für das Jahr 2017 können 850.000 € zusätzlich an Stadt und Landkreis Celle für mehr Personal in Kindertagesstätten ausgezahlt werden, für das Jahr 2018 weitere 850.000 €. „Diese Mittel werden auch in den kommenden Jahren fließen. Gesichert ist die zusätzliche finanzielle Hilfe in dieser Höhe für mehr Personal mindestens bis zum Jahr 2021“, betont der „SPD“-Landtagsabgeordnete, der im Parlament dem Haushaltsausschuss angehört. Die exakten Beträge berechnen sich anhand eines landesweiten Verteilschlüssels: Danach erhält die Stadt Celle in 2017 und 2018 jeweils 407.000 €, der Landkreis Celle mit den kreisangehörigen Gemeinden in 2017 und 2018 jeweils 450.000 €.
Stadt und Landkreis Celle können als örtliche Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit den weiteren Zuschüssen der SPD-geführten Landesregierung zusätzliche Kindertagesstätten-Fachkräfte wie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher oder auch sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten einstellen. Nach Antragstellung erhalten die Träger der Kinder- und Jugendhilfe direkt den Zuwendungsbescheid für die Jahre 2017 und 2018. Die Mittel können dann nach Bedarf abgerufen werden.
„Überall dort, wo kurzfristig keine Fachkräfte verfügbar sind, besteht auch die Möglichkeit, nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger zu beschäftigen. Diese können pädagogisch nachqualifiziert werden. So ist gesichert, dass die personelle Verstärkung schnell und unbürokratisch die Arbeit aufnehmen kann“, erklärt Maximilian Schmidt.
Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder betreut werden, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen mit den zusätzlichen Mitteln personell verstärkt und damit bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden. „Regelkräfte, die schon heute in den Kindertagesstätten arbeiten, werden dadurch weiter entlastet. So sorgt die ‚SPD‘-geführte Landesregierung dafür, dass Fachkräfte sich intensiver als vorher für die frühkindliche Bildung in den Kindergartengruppen engagieren können“, so der Schmidt abschließend.


Dienstag, 6. Juni 2017

Schulobst-Programm des Landes Niedersachsen wird auch in diesem Jahr fortgesetzt – Extra-Portion Vitamine für Kinder an 20 Schulen und Kitas im Landkreis Celle

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Für die Schülerinnen und Schüler an 17 Schulen im Landkreis Celle beginnt der Unterricht nach den Sommerferien mit einer Extra-Portion Vitamine: „Das Schulobst-Programm des Landes Niedersachsen wird auch in diesem Jahr fortgesetzt – ich freue mich sehr, dass wieder so viele Schulen aus dem Landkreis Celle mit dabei sind!“ erklärte der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt. In diesem Jahr wird das Programm ausgebaut – so werden an vielen Schulen nicht nur frisches Obst, sondern auch Gemüse und Milch zur Verfügung gestellt. Zum Schuljahr 2017 / 2018 wird das „EU-Schulobst- und -gemüse-Programm“ mit dem „EU-Schulmilch-Programm“ zum „EU-Schul-Programm“ zusammengeführt.

„Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Schulkinder von hoher Bedeutung. Eine Extra-Portion Obst und Gemüse gehört unbedingt dazu“, sagt dazu Maximilian Schmidt (Foto). Das Förderprogramm ist auf Initative der „SPD“-/„Grünen“-Regierungskoalition in Niedersachsen eingeführt worden und wurde 2014 begonnen. Seitdem profitieren davon auch zahlreiche Schulen aus dem Celler Land. Teilnehmen am EU-Schulobst-Programm können Grundschulen, Förderschulen und Landesbildungszentren bis zur 6. Klasse. Am Milch-Programm können auch Kindertagesstätten teilnehmen, die nun ebenfalls an dem Landesprogramm teilhaben können. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der Europäischen Union, die auf Beschluss der niedersächsischen Landesregierung hierfür eingesetzt werden. Weitere Informationen finden sich auf www.schulobst.niedersachsen.de – hier werden auch alle teilnehmenden Schulen veröffentlicht. Aus dem Celler Land sind dies:

Schulen im Landkreis Celle, nur Obst und Gemüse

  1. Grundschule Waldweg, Celle
  2. Grundschule Bruchhagen, Celle
  3. Blumläger Schule, Celle
  4. Heese-Süd-Schule, Celle
  5. Katholische Grundschule, Celle
  6. Grundschule Klein Hehlen, Celle
  7. Wietzenbruchschule, Celle
  8. Grundschule Groß Hehlen, Celle
  9. Sprachheilschule Celle
  10. Grundschule Eversen, Bergen
  11. Grund- und Hauptschule, Unterlüß

Schulen im Landkreis Celle, nur Milch

  1. Neustädter Grundschule, Celle
  2. „DRK“-Kita „Regenbogenland“, Celle
  3. Kooperativer Kindergarten, Bergen
  4. Kindergarten „Maullwurfshügel“, Lachendorf

Schulen im Landkreis Celle, beide Teile (Milch, Obst und Gemüse)

  1. Altstädter Schule, Celle
  2. Paul-Klee-Schule, Celle
  3. Grundschule Nadelberg, Celle
  4. Grundschule Vorwerk, Celle
  5. Grundschule Oldau, Hambühren


„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 13. Juni 2017, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.


Donnerstag, 1. Juni 2017

650 Stellen für ‚helfende Hände‘ bei Inklusion – 4.000 Stunden und 150 Stellen zusätzlich für Sprachförderung

CELLE (spd).  Die „SPD“-Landtagsfraktion in Niedersachsen wird zusammen mit der Landesregierung weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Bildung in Niedersachsen starten: „Auf unserer Klausurtagung haben wir jetzt beschlossen, dass zeitnah bis zu 800 Stellen für die Unterstützung und Entlastung der Lehrkräfte bei der Inklusion und im Bereich der Sprachförderung bereitgestellt werden. Davon werden auch Schulen im Landkreis Celle profitieren!“ berichtet der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach der Tagung seiner Landtagsfraktion.
„In den letzten Wochen habe ich mehrere Gespräche mit Schulleitern aus dem Landkreis Celle geführt. Es gibt in den Schulen den Wunsch nach mehr Unterstützung bei der Inklusion und Integration, mehrere konkrete Fälle habe ich mit nach Hannover genommen. Jetzt setzen wir diesen Anspruch um – für die direkte Unterstützung aus Celler Schulen bin ich dabei sehr dankbar!“ so Schmidt. Konkret geht es dabei darum, mit Fachkräften aus den Bereichen Heilpädagogik, mit Erzieherinnen, Logopäden und Ergotherapeuten die inklusive Schule mit zahlreichen ‚helfenden Händen‘ zu stärken. „Dafür habe ich mich stark gemacht: Wir brauchen so viel Unterstützung in Schule wie möglich, damit Inklusion und Integration gelingen können“, so Schmidt. Dafür werden auch die benötigten Finanzmittel bereitgestellt: „Wir müssen so viele Ressourcen wie nötig und möglich in die Bildung stecken – genau das tun wir“, so der „SPD“-Abgeordnete.
Inklusion und Integration sind zwei wesentliche Herausforderungen in den Schulen in Niedersachsen. „Alle Förderschulen, außer denen mit dem Schwerpunkt Lernen, bleiben wie geplant erhalten. Wir entsprechen damit dem Wunsch vieler Eltern. Wir lassen den Eltern von Kindern mit Unterstützungsbedarf die Wahl, an welcher Schule sie ihr Kindern fördern und unterrichten lassen wollen“, erklärt Schmidt. „Die ‚CDU‘-Idee, die Inklusion auszusetzen, geht in die völlig falsche Richtung. Moratorien und Denkpausen sind keine Option bei der Umsetzung eines Menschrechts.“ Das langsame Auslaufen der Förderschule Lernen sei der Schritt, den „CDU“, „FDP“ und „SPD“ 2012 gemeinsam beschlossen hätten. Zugleich wird in die Sprachförderung investiert: „Jedes Kind muss eine Chance bekommen – das betrifft besonders jene, die keine oder wenige Grundlagen der deutschen Sprache mitbringen. Der Bedarf an Sprachförderung ist weiterhin hoch – deshalb wird es hier keine Kürzungen, sondern dauerhafte Förderung geben“, so Schmidt abschließend.





Letzte Änderung:  25.07.2017
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