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Donnerstag, 19. Januar 2017

Sieben Museen werden im zehnten Jahrgang mit dem „Museumsgütesiegel“ Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet – darunter auch das Celler Bomann-Museum

CELLE / HANNOVER (nss).  Sieben Museen in Niedersachsen und Bremen sind heute in Hannover mit dem begehrten „Museumsgütesiegel“ ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde würdigten die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, die Direktorin der „Niedersächsischen Sparkassenstiftung“, Dr. Sabine Schormann, und die 1. Stellvertretende Vorsitzende des „Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen“, Dr. Frauke von der Haar, die qualitätsvolle Arbeit der Teilnehmer im zehnten Jahrgang der Museumsqualifizierung.
„Die Stärke des Gütesiegels liegt darin, die Museen mit Hilfe des Qualitäts-Managements für die Zukunft gut aufzustellen und profilschärfend zu positionieren. Damit verfügen wir in Niedersachsen und Bremen über ein großartiges Instrument, das auch für andere Bundesländer beispielgebend sein kann“, sagte Ministerin Heinen-Kljajic.

Mit dem aktuellen, bis 2023 gültigen Museumsgütesiegel werden ausgezeichnet:

  • Bomann-Museum, Celle, mit Residenzmuseum im Schloss
  • Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur, Delmenhorst
  • Niedersächsisches Landesmuseum, Hannover
  • Ostfriesisches Teemuseum, Norden
  • Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf
  • Feuerwehrmuseum, Salzbergen
  • Heinrich-Vogeler-Museum / Barkenhoff, Worpswede

Das „Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur“, der „Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V.“ und die „Niedersächsische Sparkassenstiftung“ führen die Museumsqualifizierung als Kooperationspartner gemeinsam durch. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2006 konnten bisher 108 Gütesiegel verliehen werden.


Mittwoch, 18. Januar 2017

„DGB“: „Betriebliche Altersvorsorge stärken!“

LÜNEBURG (dgb).  Der „Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)“ in Niedersachsen fordert die rot-grüne Landesregierung auf, sich für eine bessere Förderung von Betriebsrenten einzusetzen. In einem Schreiben appelliert der „DGB“ an Ministerpräsident Stephan Weil, den Entwurf der Bundesregierung für das Betriebsrentenstärkungsgesetz im Februar im Bundesrat zu unterstützen, sich aber auch für Nachbesserungen zu engagieren.
Nach Zahlen der „Bundesagentur für Arbeit“ verfügen nur 60 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten über eine betriebliche Altersversorgung. Vor allem Geringverdienenden und Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben fehlt diese häufig. Das Ziel des Reformvorhabens ist es, durch einen besseren gesetzlichen Rahmen mehr Menschen eine betriebliche Rente zu ermöglichen.
Dazu enthält der Gesetzesentwurf gute Ansätze, an einigen Punkten muss nach Ansicht des „DGB“ aber nachgebessert werden. So sollen laut Entwurf die von Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelten Tarifvereinbarungen für die betriebliche Altersvorsorge auch von Unternehmen ohne Tarifbindung übernommen werden können. Hartmut Tölle, Vorsitzender des „DGB“ in Niedersachsen, erklärt dazu: „Die vorgesehene Regelung leistet der sich ausbreitenden Tarifflucht Vorschub. Stattdessen sollte der Gesetzgeber dafür sorgen, dass Tarifverträge leichter als bisher allgemeinverbindlich werden können.“ Dadurch könnten ganze Branchen von tarifvertraglichen Lösungen erfasst werden. Unternehmen, die bisher keine Tarifbindung hatten, müssen sich dann an die Regelungen halten.
Die im Gesetzentwurf vorgesehene Einkommensgrenze für die steuerliche Förderung von Betriebsrenten hält der „DGB“ für zu niedrig. Nur knapp ein Drittel der Beschäftigten mit einem Einkommen von bis zu 2.500 € verfügt über eine betriebliche Altersvorsorge. Der „DGB“ fordert daher, die steuerliche Förderungsgrenze von 2.000 € auf mindestens 2.500 € monatlich anzuheben.



Schmidt („SPD“): „Unterstützung des Landes für Schulsozialarbeit im Celler Land geht weiter“

CELLE (spd).  Die „SPD“-geführte Landesregierung setzt die Unterstützung der niedersächsischen Schulen bei der Schulsozialarbeit fort: Nach den allgemeinbildenden Schulen werden jetzt auch die berufsbildenden Schulen bei der Einstellung von sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt, dafür werden vom Land Mittel für die Einstellung von landesweit 47 Stellen bereitgestellt. Davon wird auch das Celler Land profitieren: „Die Celler BBS ‚Axel-Bruns-Schule‘ wird jetzt vom Land eine Stelle für eine Schulsozialarbeiterin / einen Sozialarbeiter erhalten. Damit kann auch erstmals eine Berufsschule im Celler Land von unserem neuen Landesprogramm profitieren. Bereits Ende 2016 wurden vom Land 12 Stellen für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Celle bereitgestellt, diese Unterstützung geht jetzt weiter“, freut sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit dem Kultusministerium.
Die Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen hätten bei der Integration jugendlicher Flüchtlinge Herausragendes geleistet. Sie wurde flächendeckend sehr zügig das Sprach- und Integrationsprogramm „SprInt“ umgesetzt und damit vielen Jugendlichen ein gutes Bildungsangebot gemacht. Mit den zusätzlichen sozialpädagogischen Fachkräften sollen die Berufsbildenden Schulen jetzt bei der weiteren Arbeit mit und für die Jugendlichen noch besser unterstützt werden. Die neuen sozialpädagogischen Fachkräfte sollen die berufsbildenden Schulen insbesondere dabei unterstützen, geflüchteten Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern, zum Beispiel über die Zusammenarbeit mit den regionalen Jugendberufsagenturen. Sie stehen außerdem für die Beratung und sozialpädagogische Unterstützung der Lehrkräfte bereit und können auch gezielt für die Einzelfall- oder Familienhilfe zu Rate gezogen werden.
„Die ‚Axel-Bruns-Schule‘ kann jetzt durchstarten, die BBS wird das Personal selbst auswählen und einstellen können“, so Schmidt. „Ich gehe davon aus, dass wir absehbar noch weitere Stellen für die Schulsozialarbeit im Landkreis Celle erhalten werden, damit ein optimales Angebot auf- und ausgebaut werden kann, die Gespräche hierfür laufen bereits.“



„HCC“ spendet Kino-Bestuhlung – CD-Kaserne freut sich über flexible Zusatzbestuhlung

CELLE / HANNOVER (cdk).  Der Direktor des „Hannover Congress Centrums (HCC)“, Joachim König (ehem. „Congress Union Celle“) nimmt symbolisch Platz und freut sich dem Celler Kulturzentrum CD-Kaserne die Kino-Bestuhlung aus seinem Haus vermachen zu können.
Die alte, fest eingebaute Polster- Reihenbestuhlung stammt aus dem früheren Beethoven-Saal des „HCC“ und wird auf Grund eines Umbaus im „HCC“ nicht mehr benötigt. Allerdings waren die hochwertigen Kino-Polstersessel noch viel zu schön, um sie einfach zu entsorgen. Dementsprechend wurde seitens des „HCC“ sowohl in Hannover selbst als auch in der Umgebung mit denkbaren Einrichtungen und Institutionen Kontakt aufgenommen, um eine sinnvolle Weiterverwendung zu organisieren.
Die direkt Ansprache von Kai Thomsen durch Joachim König war dann erfolgreich. „Die Möglichkeit der Weiterverwendung der alten Bestuhlung freut mich in zweierlei Hinsicht: Zum einen entspricht sie unserem Nachhaltigkeits-Anspruch und der diesbezüglichen Spielregel des „HCC“: Weiter- bzw. Wiederverwendung vor wegwerfen. Zum anderen besteht natürlich gerade zur CD -aserne eine besondere Verbundenheit, da ich ja vor einer Reihe von Jahren einmal für eine Weile nebenamtlich die Geschäftsführung in der damals gerade eröffneten CD-Kaserne inne hatte“, so „HCC“-Direktor Joachim König.
„Wir freuen uns sehr, dass Herr König an uns gedacht hat“, so Kai Thomsen, Geschäftsführer der CD-Kaserne. „Aktuell überlegen wir, bei welchen Veranstaltungen oder in welchem Bereich wir die Sessel einsetzen werden. Auf Grund unseres großen Umbaus in diesem Jahr wird es wohl aber noch etwas dauern, bis die ersten Gäste auf den Sesseln Platz nehmen können. Was aber bereits sicher ist: wir werden nicht alle Sessel verwenden können, daher haben wir uns gemeinsam mit Herrn König überlegt, die restlichen Sessel zu verschenken.“ Interessierte können sich bei der CD-Kaserne melden, per E-Mail an info@cd-kaserne.de oder unter Tel. (05141) 97729-0 nachfragen.


Montag, 16. Januar 2017

Schmidt („SPD“): „Erneut starke Landesförderung für ÖPNV im Celler Land“ – Landesregierung unterstützt mit über 900.000 € Beschaffung von acht neuen Bussen bei der „CeBus“

CELLE (spd).  Wieder eine gute Nachricht für den ÖPNV im Celler Land: „Die ‚SPD‘-geführte Landesregierung wird die Beschaffung von 8 neuen Bussen im Landkreis Celle mit über 900.000 Euro fördern“, berichtet der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt heute nach Rücksprache mit dem Wirtschaftsministerium in Hannover. Konkret gefördert wird hierbei die Beschaffung von acht neuen Omnibussen bei der „CeBus“ mit Sitz in Celle. Die neuen Fahrzeuge können damit das ÖPNV-Angebot im Celler Land verstärken. „Bereits im vergangenen Jahr konnte über das ÖPNV-Förderprogramm der Landesregierung durchgesetzt werden, dass die ‚CeBus‘ und die ‚Verkehrsbetriebe Bachstein‘ bei der Beschaffung von zehn Bussen mit 1,2 Millionen € unterstützt werden. Dieser Investitionskurs für moderne und barrierefreie Busse wird jetzt fortgesetzt“, so Schmidt.
„Das ist eine Großinvestition über 2,2 Millionen €, die die ‚CeBus‘ hier auf den Weg bringen kann. Von der neuen Busflotte werden die Fahrgäste im Landkreis Celle ganz enorm profitieren. Die Qualität und Attraktivität im ÖPNV wird damit wirksam gesteigert“, erklärt der „SPD“-Landtagsabgeordnete. „Die Förderbescheide werden in Kürze über die Landesnahverkehrsgesellschaft den Vorhabenträgern zugestellt“, so Schmidt. Insgesamt bewertet der „SPD“-Abgeordnete die jetzt ausgesprochene Landesförderung als eine enorm wirksame Unterstützung des ÖPNVs im Landkreis Celle: „Wir haben im Landkreis Celle in den letzten Jahren erheblich in den ÖPNV investiert, mit dem öffentlichen Dienstleistungsauftrag und der Komplettvergabe gibt es ein gesichertes Angebot, dass über die ‚CeBus‘ geleistet wird. Mit der Unterstützung durch die Landesregierung werden diese Anstrengungen durch Förderung der dafür nötigen Investitionen in Busse und Infrastruktur zusätzlich gestärkt.“
A Über das neue Nahverkehrsgesetz des Landes erhält der Landkreis zudem seit diesem Jahr rund 650.000 € mehr Mittel für den ÖPNV, außerdem wurden die Preise für Schüler-Sammelzeitkarten bereits gesenkt.
In der Förderrunde 2017 werden von der Landesregierung in Niedersachsen insgesamt 133 Millionen € investiert, davon profitieren 66 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 82,3 Millionen €, fünf Projekte im Schienenpersonenverkehr mit insgesamt 0,7 Millionen €, 40 Projekte im ÖPNV-Konjunkturprogramm / Grunderneuerung mit insgesamt 17,4 Millionen €, 96 Projekte im ÖPNV-Konjunkturprogramm / Grunderneuerung – Teilbereich Haltestellen mit 10 Millionen € sowie die Beschaffung von 229 Omnibussen mit 22,9 Millionen €.


Montag, 9. Januar 2017

Trotz Arbeit sind in Celle über 2.733 Menschen auf „Hartz IV“ angewiesen

CELLE / LÜNEBURG (dgb).  In Celle sind derzeit 2.733 Menschen trotz Arbeit auf „Hartz IV“ angewiesen. Eine große Zahl der Aufstockenden arbeitet in geringfügiger Beschäftigung. So haben 1.004 Aufstockende nur einen Minijob.
„Es ist untragbar, dass so viele Menschen im Landkreis Celle trotz guter wirtschaftlicher Lage von ihrer Arbeit nicht leben können“, erklärt Matthias Richter-Steinke, Geschäftsführer der „DGB-Region“. „Ein besonderes Problem sind die Minijobs. Der Minijob ist keine Brücke in reguläre Beschäftigung, sondern ein Armutsrisiko.“ Besonders für Frauen nach der Familienphase, die den Wiedereinstieg in sozialversicherte Arbeit suchten, würden Minijobs zur Sackgasse. Minijobs böten keine Perspektive auf Qualifizierung und Aufstieg im Beruf. Hinzu komme, dass keine oder nur eingeschränkte Ansprüche für die gesetzliche Sozialversicherung erworben werden und dies oft über viele Jahre. Oftmals klebe das Etikett „Minijob gleich Aushilfe“ an den geringfügig Beschäftigten.
„Es ist deshalb dringend notwendig, dass das ‚Jobcenter Celle‘ sich für die Beschäftigten im Leistungsbezug engagiert“, stellt Richter-Steinke klar. „Wer sich in einer beruflichen Einbahnstraße befindet, braucht mehr Unterstützung statt Druck und Sanktionen.“ Dazu seien Angebote der aktiven Arbeitsmarktpolitik nötig, insbesondere Angebote einer beruflichen Qualifizierung müssten voran gebracht werden.
„Wissenschaftliche Studien bestätigen regelmäßig, dass viele Menschen in Minijobs gerne mehr arbeiten würden.“ Für Richter-Steinke ist deshalb klar: „Unser Ziel ist, dass mehr Minijobs in sozialversicherte Arbeit umgewandelt werden. Der ‚DGB‘ hat dazu einige Vorschläge gemacht!“
Aber auch Land und Kommune sieht Richter-Steinke in der Verantwortung: „Weit über die Hälfte der geringfügig Beschäftigten bundesweit, die aufstocken müssen, sind Frauen. Viele von ihnen leisten Familien- und Pflegearbeit, so dass sie nur eine begrenzte Anzahl von Stunden arbeiten können. Deshalb müssen wir die Infrastruktur so ausbauen, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter zu meistern ist.“
Zwar ist bundesweit die Zahl der Aufstockenden in den letzten zwölf Monaten geringfügig um rund 50.000 gesunken, ist aber mit fast 1,2 Millionen Betroffenen immer noch sehr hoch. Zum Jahresbeginn 2015 wurden 100.000 Minijobs in sozialversicherte Beschäftigung umgewandelt. „Das geht auf das Konto des Mindestlohns!“ weiß Richter-Steinke. „Der Mindestlohn wirkt, allen Unkenrufen zum Trotz. Aber auch die ‚Jobcenter‘ sind in der Pflicht, sich verstärkt um die Aufstockenden zu kümmern. Arbeit muss vor Armut schützen und da gibt es noch einiges zu tun.“


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Schulen im Landkreis Celle werden ab 2017 besser ausgestattet – zwölf Schulen erhalten Stellen für Schulsozialarbeit

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Im kommenden Jahr werden die Schulen im Celler Land besser ausgestattet. Ab 2017 werden zwölf Grundschulen und weiterführende Schulen im Landkreis Celle vom Land Niedersachsen Stellen für Schulsozialarbeiter erhalten. Dies berichtet der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt heute nach Rücksprache mit dem niedersächsischen Kultusministerium: „Wir haben mit unserer ‚SPD‘-geführten Regierungskoalition mit dem Landeshaushalt 2017 / 2018 eine enorme Stärkung der schulischen Sozialarbeit beschlossen. Mit diesem Bildungspaket, das insgesamt 300 Millionen € umfasst, übernimmt das Land dauerhaft die Aufgabe der Schulsozialarbeit in den niedersächsischen Schulen.“
Grundlage hierfür ist eine Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden, wonach das Land in den nächsten Jahren insgesamt 1.000 Stellen Schulsozialarbeiter zur Verfügung stellen wird – über 600 dieser Stellen werden bereits in 2017 besetzt. „Im Landkreis Celle werden auf diese Weise zwei Grundschulen und zehn weiterführende Schulen profitieren“, erklärt Schmidt. „Das ist ein Meilenstein für Niedersachsen und eine gute Nachricht für unseren Landkreis. Das Land übernimmt Verantwortung und vor Ort profitieren unsere Schulen. Das bedeutet eine große finanzielle Entlastung für unseren Landkreis und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden und gibt unseren Schulen endlich Planungssicherheit im Bereich der Schulsozialarbeit.“ Bisher waren die Schulsozialarbeiter zumeist bei den Kommunen und nur teilweise beim Land angestellt. Jetzt übernimmt das Land die Aufgabe komplett, damit werden die Arbeitsplätze in dem Bereich dauerhaft gesichert.
Durch Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler, durch besondere Gruppen- und Freizeit-Angebote trage das sozialpädagogische Personal zu einem guten Schulklima bei: „Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter können außerdem eine wichtige Rolle bei der Integration spielen, weil sie häufig über sehr gute interkulturelle Kenntnisse verfügen und in diesem Bereich spezielle Angebote machen können“, betont Maximilian Schmidt.
Zudem profitiere der Landkreis Celle, weil das Land die Zuschüsse für die EDV-Betreuung durch die Schulträger deutlich aufstockt – auf 11 Millionen € ab 2017. „Damit wird das Land dem gestiegenen Bedarf bei der Pflege und Wartung von PCs in öffentlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen gerecht. Digitalisierung ist das Thema Nr. 1 – damit kann auch in den Schulen darauf vorbereitet werden“, so der „SPD“-Landtagsabgeordnete.
Auch bei der Finanzierung der Schulverwaltungskräfte werden Städte und Landkreise entlastet. Schmidt macht dabei deutlich: „Das Land zahlt für die Mehrbelastungen in den Schulsekretariaten nun erstmalig jährlich 8 Millionen €. An einer solchen Vereinbarung haben sich sämtliche Vorgängerregierungen die Zähne ausgebissen. Die rot-grüne Landesregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben diesen ‚Gordischen Knoten‘ jetzt aber gelöst und übernehmen damit gemeinsam Verantwortung für unsere Schulen.“ Das sorge für Klarheit, für Verlässlichkeit und für Planungssicherheit an den Schulen im Land.

Übersicht über sozialpädagogische Fachkräfte im Landesdienst im Landkreis Celle ab 2017:

  • Oberschule Hermannsburg: 75 Prozent-Stelle (seit 2013, wird nun ab 2017 dauerhaft fortgeschrieben)
  • Oberschule Lachendorf: 75 Prozent-Stelle (neu ab 2017)
  • Oberschule Wathlingen: 75 Prozent-Stelle (neu ab 2017)
  • Oberschule Winsen/A.: 75 Prozent-Stelle (seit 2013, wird nun ab 2017 dauerhaft fortgeschrieben)
  • Oberschule Bergen: 75 Prozent-Stelle (neu ab 2017)
  • Oberschule Flotwedel: 75 Prozent-Stelle (neu ab 2017)
  • Oberschule Celle I: 75 Prozent-Stelle (seit 2013, wird nun ab 2017 von 50% auf 75% dauerhaft fortgeschrieben)
  • Oberschule Celle II: 75 Prozent-Stelle (seit 2013, wird nun ab 2017 dauerhaft fortgeschrieben)
  • Oberschule Celle III: 75 Prozent-Stelle (seit 2013, wird nun ab 2017 von 50% auf 75% dauerhaft fortgeschrieben)
  • Gesamtschule Celle: 75 Prozent-Stelle (neu ab 2017)
  • Grundschule Bruchhagen, Celle: 100 Prozent-Stelle (seit 2016, wird nun ab 2017 fortgeschrieben)
  • Grundschule Eicklingen: 100 Prozent-Stelle (seit 2016, wird nun ab 2017 fortgeschrieben)

Dienstag, 20. Dezember 2016

Anhebung des Mindestlohns zum 1. Januar –
„DGB“-Analyse: „Positive Effekte halten an“

LÜNEBURG (dgb).  Zum 1. Januar 2017 wird der gesetzliche Mindestlohn erstmals seit seiner Einführung vor zwei Jahren angehoben. Er steigt um 34 Cent auf 8,84 € pro Stunde. Der „Deutsche Gewerkschaftsbund in Niedersachsen (DGB)“ hat aus diesem Anlass die bisherigen Auswirkungen des Mindestlohns untersucht. Wie schon frühere Zwischenbilanzen belegt die aktuelle Analyse des „DGB“ positive Effekte für die Beschäftigten und die Entwicklung der Löhne.

Die Verdienste bei An- und Ungelernten sind in Niedersachsen seit Anfang 2014 bis Ende des zweiten Quartals 2016 um 7,2 Prozent gestiegen (bundesweit 3,9 Prozent). Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten stieg um 3,4 Prozent (bundesweit 4,2 Prozent). Minijobs hingegen haben um 2,3 Prozent abgenommen. Viele der weggefallenen Minijobs sind in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt worden. So ist die Zahl derer, die ausschließlich einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, um 4,5 Prozent deutlich gesunken, Minijobs als Nebenbeschäftigung nahmen hingegen um 2,8 Prozent zu. Besonderen Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung hat in Niedersachsen das Gastgewerbe mit 12,5 Prozent.
Hartmut Tölle, Vorsitzender des „DGB“-Bezirks Niedersachsen–Bremen–Sachsen-Anhalt erklärt: „Der Mindestlohn hat vielen Beschäftigten in Niedersachsen ein kräftiges Lohnplus beschert. Besonders Beschäftigte in den Dienstleistungsbranchen und Frauen profitieren davon. Aber der Mindestlohn hat auch zu mehr Beschäftigung geführt. Der vielfach befürchtete Abbau von Arbeitsplätzen ist ausgeblieben. Die höheren Löhne führen zu mehr Kaufkraft und somit stärkerer Nachfrage nach Gütern.“
Damit der Mindestlohn überall wirken könne, brauche es in Zukunft gerade in kleineren Betrieben mehr Kontrollen, sagte Hartmut Tölle. Ziel müsse es auch sein, dass zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern wieder mehr Tarifverhandlungen geführt und Tarifverträge abgeschlossen werden: „Wenn immer mehr Arbeitgeber aus der Tarifbindung aussteigen, findet ein Lohndumping-Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten statt.“

Der „DGB“ stützt sich auf neue Zahlen des „Statistischen Bundesamtes“ und auf die Beschäftigtenstatistik der „Bundesagentur für Arbeit“. Die Verdienste bei Un- und Angelernten beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte ohne Sonderzahlungen in der Leistungsgruppe 5.

Was sich bei den Mindestlöhnen ab 2017 ändert, finden Sie unter folgenden „DGB“-Links:



Eschede:
Nach fast zwei Jahren endlich Lkw-Umleitung um Aschenberg

LANDKREIS CELLE (spd).  Politik ist das Bohren dicker Bretter, manchmal besonders dicker. So jedenfalls war es mit der Lösung des Problems beim Lkw-Durchgangsverkehr in der Ortschaft Aschenberg in der Gemeinde Eschede. Vor knapp zwei Jahren hatten Anwohnerinnen und Anwohner den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt auf das Problem des ständigen Lkw-Durchgangsverkehrs in dem kleinen Ort zwischen Scharnhorst und Höfer aufmerksam gemacht.
In der Region sind zahlreiche Betriebe angesiedelt, so u. a. die Abfallentsorgungsanlage Höfer, ein Asphaltmischwerk und ein Sand- und Kiesabbauunternehmen. Die Folge ist zahlreicher Schwerlastverkehr, hinzu kommt der landwirtschaftliche Verkehr. Für die Bürgerinnen und Bürger in Aschenberg bedeutet dies eine starke Lärmbelastung, da die Durchgangsstraße direkt an der Wohnbebauung vorbeiführt und zudem ziemlich eng gehalten ist, auch aufgrund des Baumbestandes.
Die Lösung hierfür liegt auf der Hand: Direkt um Aschenberg herum führt eine Umgehungsstraße, die vom Lkw-Verkehr genutzt werden könnte. Die allermeisten Fahrzeuge nehmen diese jedoch nicht in Anspruch und fahren weiterhin durch den Ort. „Bei einem Ortstermin vor anderthalb Jahren habe ich mir die Situation erstmals angesehen. Zusammen mit der Anwohnerschaft waren wir uns schnell einig: Wir brauchen Hinweisschilder auf die Umgehungsstraße“, erklärt Maximilian Schmidt („SPD“). In Folgeterminen wurde hierfür die Unterstützung und Mithilfe der örtlichen Unternehmen „Deutag“ und Mario Hustedt eingeholt, die sich sogar bereit erklärten, die Schilder zu finanzieren.
Allerdings: Landkreis und Gemeinde haben das Ansinnen zunächst mehrfach abgelehnt und als nicht durchführbar angesehen. Ein solches Hinweisschild könne nicht aufgestellt werden. „Wir haben deshalb als ‚SPD‘-Fraktion nur wegen dieser zwei Schilder einen Antrag im Kreistag gestellt – und siehe da, es bewegte sich etwas“, so Schmidt. Nach über 200 Mails und Briefen, vielen Telefonaten und Terminen und einer Kreistags-Entscheidung kam dann doch noch ein positiver Bescheid des Landkreises. Und jetzt kurz vor Weihnachten stehen die Schilder, die bei einem abschließenden Ortstermin in dieser Woche von der Anwohnerschaft und Schmidt begutachtet wurden.
Mit den Hinweisschildern werden alle Lkw-Fahrer nun aufgerufen, die Umgehungsstraße zu nutzen und nicht mehr durch die Ortschaft zu fahren. „Wir hoffen, dass sich alle Fuhrunternehmen mit ihren Lkw und die landwirtschaftlichen Fahrzeuge daran halten“, fordert der Landtags-Abgeordnete Schmidt. Darauf achten wird künftig auch weiterhin die Bürger-Initiative Aschenberg mit Helmut Willinger an der Spitze. „Den Anwohnerinnen und Anwohnern und besonders Herrn Willinger gilt besonderer Dank, dass sie sich so beharrlich für eine Entlastung ihres Wohnortes eingesetzt haben“, so Schmidt abschließend.


Freitag, 16. Dezember 2016

Weihnachtsfeier der Partei „Die Linke“

CELLE (dl).  „Die Linke Celle“ lädt zu ihrer Weihnachtsfeier am 18. Dezember 2016 ab 15:00 Uhr in ihr Büro (Neustadt 52) ein.
Alle Freundinnen und Freunde, Sympathisanten der Partei „Die Linke“ sind herzlichst zu Kaffee und Kuchen und zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Dieter Dehm und Michael Letz werden die Gäste mit Musik begrüßen. Die Partei freut sich darauf, mit den Gästen das Jahr in gemütlicher Stimmung ausklingen zu lassen.


Samstag, 10. Dezember 2016

Eschede:
Demonstration gegen die Nazi-Treffen am 17. Dezember

LANDKREIS CELLE (cfgr).  Für den 17 Dezember 2016 rufen die im „Netzwerk Südheide“ organisierten Gruppen zu einer Kundgebung in Eschede auf. Angemeldet ist die Veranstaltung vom „DGB Nord-Ost-Niedersachsen“. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr an der Kreuzung Am Dornbusch / Zum Finkenberg. Das Motto der Kundgebung lautet: „Schluss mit den Nazi-Treffen!“
Die Kundgebung richtet sich gegen die in Eschede bei Joachim Nahtz stattfindenden sogenannten Brauchtumsfeiern. Dieser völlig verharmlosende Begriff assoziiert „Kürbisse zu Erntedank“ oder „Weihnachtswichteln zum Winteranfang“.
In Wahrheit dienen „die Feiern der ideologischen Schulung, der Selbstlegitimation und der Netzwerkbildung, und sie bereiten den Boden für ein gesellschaftliches Klima der zunehmenden Feindlichkeit gegenüber vermeintlich Fremden, das die Neo-Nazis zu stärken und zugleich für sich zu nutzen versuchen“, so Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der „Stiftung niedersächsische Gedenkstätten“ am 18. Juni 2016 bei der Kundgebung in Eschede gegen die Nazi-Treffen bei Joachim Nahtz.
Und weiter: „Mit ihren Sonnenwendfeiern knüpfen die Escheder Neonazis und ihre Gäste ganz bewusst an die Tradition der NS-Zeit und deren völkische Ideologie an. (...) Wir wissen, wohin der Nationalsozialismus führte: Zur Ermordung der europäischen Juden, zum Mord an Kranken und ‚Unproduktiven‘, zum Raub- und Vernichtungskrieg in ganz Europa, zu vielen Millionen Toten vor allem im besetzten Polen und in der Sowjetunion, zur Zerstörung weiter Landstriche in Europa – und zum Massensterben in Bergen-Belsen, nur 25 Kilometer von hier entfernt. Jedem Menschen mit Herz und Verstand verschlägt es die Sprache, wenn er sieht, wie die Verfolgungspolitik der 1930er Jahre gegen Ende des Krieges in Bergen-Belsen endete: Angesichts der Fotos der Tausenden unbestattet im Gelände liegenden halb verwesten Leichen, die die britischen Befreier im April 1945 in Bergen-Belsen vorfanden, kann man nur mit Fassungslosigkeit reagieren – und mit Wut, wenn sich die geistigen Erben derer, die diese Verbrechen begangen haben, hier in Eschede zu vermeintlich harmlosen Brauchtumsfeiern versammeln. Vor diesem Hintergrund ist der Vergleich (nicht die Gleichsetzung!) von NS-Verbrechen mit dem Denken und Handeln heutiger Rechtsextremisten (...) nicht nur legitim, sondern nötig.“
Alle, die sich seit Jahren mit der Problematik der Neonazi-Treffen in Eschede auseinandersetzen fragen sich, wie lange dies noch hingenommen werden muss. Bereits im Jahr 2000, also vor inzwischen 16 Jahren, hatte sich die Politik und Verwaltung aus Eschede anlässlich zweier Sonnwendfeiern auf dem Hof Nahtz an Joachim Nahtz gewendet mit den Worten: „Spätesten seit der ‚Sonnenwendfeier‘ vom 24. Juni und den Ereignissen am letzten Sonnabend sind die Veranstaltungen auf Ihrem Hof nicht mehr Ihre Privatangelegenheit ...“
Dieser Meinung sind die Aktiven gegen die Nazi-Treffen in Eschede schon lange und rufen daher zu der Demonstration in Eschede auf.


Freitag, 9. Dezember 2016

Mit dem „CeBus“ kostenlos vom „Weihnachtsmarkt“ nach Hause

CELLE (tic).  Ab sofort geht es wieder mit dem „CeBus“ kostenlos und sicher vom „Weihnachtsmarkt“ nach Hause. Seit dem 9. Dezember 2016 gilt abermals das beliebte „CeBus-Weihnachts-Ticket“. Noch bis zum 23. Dezember kann jeder Inhaber des Weihnachtsmarkt-Flyers der „Celle Tourismus und Marketing GmbH“ mit dem „CeBus“-Logo auf dem Titelblatt ab 17:00 Uhr vom Schlossplatz aus gratis mitfahren. Als Fahrkarte benötigt man lediglich den Flyer. Damit können dann bis zu zwei Personen pro Flyer gratis mitfahren. Den Flyer gibt es in der „Tourist-Information“ im Alten Rathaus. Natürlich kostenfrei. Außerdem liegen die Flyer auch in den Bussen der „CeBus“ aus.
Die Öffnungszeiten der „Tourist-Information“ bis 23. Dezember: montags bis freitags von 09:00 bis 18:00 Uhr, samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 14:00 Uhr.


Dienstag, 6. Dezember 2016

Bürgersprechstunde in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 13. Dezember 2016, findet die Bürgersprechstunde im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.





Letzte Änderung:  20.01.2017
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