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Sonntag, 24. Juli 2016

Parkmöglichkeiten in Neuenhäusen neu ausgeschildert und markiert

CELLE (jr).  Die Parkmöglichkeiten in der Planck- und Landgestütstraße sind nun neu ausgeschildert und markiert. Damit wurden letztendlich praktizierte Parkgewohnheiten legalisiert.

„Die Schilder und Markierungen waren überfällig“, erklärte Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“ / der Herr auf dem Foto). „Seit Jahren wurde zwar so geparkt, wie es jetzt geregelt ist. Jedoch war es offiziell nicht erlaubt und führte zu Beschwerden und Strafzetteln.“
Anwohner in den Straßen hatten sich über Knöllchen massiv beschwert. Intensiv wurde daraufhin das Problem im Bürgerdialog mit dem Ortsbürgermeister diskutiert. Ein Beschluss zu einem Antrag der „CDU“ im Ortsrat, der sich nur auf die Planckstraße bezog, und eine Ortsbegehung des gesamten betroffenen Areals mit dem Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende („SPD“), um das Problem ganzheitlich vor Ort zu lösen, führten dann dazu, dass die Stadtverwaltung das Parken in den beiden Straßen neu regulierte und es teilweise auf den Gehwegen erlaubte.
„Im Namen des Ortsrates möchte ich mich bei der Verwaltung und beim Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende bedanken, der sich vor Ort das Problem angeschaut und gleich seine Unterstützung zugesagt hatte“, sagte Rodenwaldt und ergänzte: „Auch mit durch den geschlossenen Einsatz des gesamten Ortsrates konnte das Problem gelöst werden. Da zusätzlich Gespräche mit dem Landgestüt stattfanden, um die Parksituation besonders an Veranstaltungstagen für Anwohner des gesamten Areals erträglicher zu gestalten, gehen wir davon aus, dass sich die Situation somit entspannt.“


Samstag, 23. Juli 2016

Winsen/A.:
Skater wollen ihren Skate-Platz zurück

LANDKREIS CELLE (spd).  Seit einigen Tagen ist es ruhig auf der Winser Skate-Anlage geworden. Ein großer Bauzaun verschließt den Zugang zum Gelände, ein Hinweis der Gemeindeverwaltung, dass die Anlage vorrübergehend geschlossen ist, schickt viele Skater wieder zurück nach Hause. Der Grund: Vor knapp drei Wochen gab es einen erneuten Fall von Vandalismus auf dem Gelände. Jugendliche trafen sich in den Abendstunden zum feiern, zersplittere Glasflaschen und weiterer Unrat wurde rücksichtslos hinterlassen.

Maximilian Rohte, Mitarbeiter der Jugendpflege, ist traurig über die Schließung. „Dass der Platz gerade jetzt in den Ferien geschlossen wurde, macht mich wütend. Draußen sind über 30 Grad und die Skater, welche überwiegend Kinder und Jugendliche sind, können die Anlage nicht nutzen.“ Außerdem fügt Rohte hinzu, dass die Problematik mit den Ansammlungen von jungen Erwachsenen in den Abendstunden keineswegs neu ist. Warum die Gemeinde ausgerechnet jetzt das Areal schließt, können er und seine Freunde nur wenig nachvollziehen. „Wir wollen einfach nur wieder unsere Anlage zurück, die wir größtenteils selber errichtet haben, und wollen sie nutzen können“, so der Tenor aus der Menge.
Ihnen zur Hilfe kommen nun die Winser Ratsherren Jannik Randolph („CDW“) und Maximilian Schmidt („SPD“). Gemeinsam mit einigen Skatern haben sie sich am Freitagabend das Gelände angeschaut. Auch sie sind verärgert über den Vandalismus – der allerdings nur ein überschaubares Ausmaß hat. „Wir erleben hier kein lokales Problem, was nur den Skate-Platz betrifft. Seit dieser geschlossen ist, treffen sich die Gruppen abends wieder am Bootsanleger auf der Allerwiese und hinterlassen dort ihre Spuren. Auf der Skate-Anlage werden gerade Kinder und Jugendliche für das Fehlverhalten anderer, welche nur zum Trinken und Feiern hier her kommen, abgestraft. Und das kann absolut nicht sein!“ sagt Jannik Randolph.
Maximilian Schmidt, der auch Vorsitzender des Schul-, Sozial- und Jugendausschusses der Gemeinde ist, fordert zusammen mit Randolph eine zügige Wiedereröffnung des Skate-Platzes: „Wir sind unglaublich stolz auf das Projekt ‚Skate-Platz‘, das mit Unterstützung unserer Gemeinde und der ‚Mobilen Jugendpflege‘ vor Jahren entstanden ist. Die, die hier Schaden angerichtet haben, müssen ausfindig gemacht werden und für den Schaden geradestehen. Zugleich darf keine Kollektivstrafe verhängt werden – schließlich haben ausdrücklich nicht die Skater den Schaden verursacht. Wir machen uns deshalb bei der Gemeinde dafür stark, dass der Platz umgehend für alle Kinder und Jugendlichen geöffnet wird.“
Die Skater und die beiden Kommunalpolitker wollen erreichen, dass der Platz noch in den Schulferien wiedereröffnet wird. Dafür bieten die Jugendlichen im Gegenzug an, zeitnah eine gemeinsame Aufräumaktion durchzuführen. Hierbei soll der Bauhof unterstützen, die Aktion soll künftig zweimal im Jahr stattfinden. Und: Bisher sind keine finanziellen Mittel für die Unterhaltung und Reinigung des Geländes im Winser Gemeindehaushalt vorgesehen. „Auch hier müssen wir nachsteuern. Wir brauchen Mittel, damit der Platz in Ordnung gehalten werden kann“, so Randolph und Schmidt. Die Jugendlichen sind nach wie vor bereit, auf dem Skate-Platz als Eigenleistung selber Hand anzulegen, entsprechend wird nur ein geringer Betrag benötigt. Denn ihnen liegt viel an der Anlage – was wieder deutlich zu spüren war.


Donnerstag, 21. Juli 2016

„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 9. August 2016, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.


Dienstag, 19. Juli 2016

Aller-Insel – Die Schützen wollen bleiben

CELLE (duc).  Es ist schon ein einmaliger Vorgang, der sich in Celle abspielt: Wenn es nach der Verwaltung und großen Teilen des Rates geht, werden die Schützen vom jetzigen Festplatz vertrieben, Arbeitnehmer und Einkaufs-Touristen sollen künftig nähe Biermannstraße parken und mit dem Bus in die Innenstadt fahren und ein weiteres Parkhaus könnte den Blick auf die Aller versperren. Nun aber regt sich Widerstand.
Beim Fischessen der „Altstädter Schützengilde“ im Rahmen des „Schützenfestes“ am vergangenen Samstag in der „Congress Union“ hat das erste Mal ein Vorsitzender in der Öffentlichkeit klar und deutlich Stellung zu den Plänen der Stadtverwaltung bezogen, den Schützenplatz zu bebauen.
Karsten Schröder, Vorsteher der „Altstädter Schützengilde“, sprach sich für den Erhalt des Schützenplatzes in der jetzigen Form am vorhandenen Standort aus. In seiner Begrüßungsrede nutze er die Gelegenheit, deutlich zu machen, welche Vorteile das für die Stadt und die Schützen gleichermaßen hat. Sein Fazit: Die Schützen müssen dort bleiben, wo sie jetzt sind, und das ist das, was die Schützen auch wollen. Damit kann die Aller-Insel unverändert so bleiben.
Er führte dazu weitere Argumente an und nutzte so die Gelegenheit, den anwesenden hochrangigen Vertretern aus Verwaltung und Politik, darunter Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und Stadtbaurat Kinder, klar zu sagen, was die „Unabhängigen“ seit fünf Jahren argumentieren. Der Beifall der Schützen und Gäste im großen Saal gab ihm Recht.
Auch der oberste Hauptschaffer Norbert Schüpp unterstrich am vergangenen Montag in seiner Begrüßungsrede im Rahmen des Festessens des „Großen Schafferrates“ im Festzelt diese Aussage: Die Aller-Insel müsse die Heimat der Schützen bleiben. Schüpp wünscht sich weiterhin die Einheit von Platz und Schützenhaus.
Die „Unabhängigen“ werden auch weiterhin gegen die Pläne der Verwaltung zur kompletten Bebauung der Aller-Insel kämpfen.


Montag, 18. Juli 2016

Hockey-Verein plant neuen Spielplatz in der Neustadt

CELLE (obnh).  Der Anblick des heutigen Spielplatzes am Kunstrasen des „MTV Eintracht Celle Hockey“ ist sehr traurig. Dabei war er doch so beliebt, als er damals gebaut wurde, nicht nur bei den Hockey-Spielern und den Besuchern der Hockey-Anlage, sondern auch die Fußballer nutzen ihn, da er ja unmittelbar an das Walter-Bismarck-Stadion grenzt. Übrig sind heute noch die Rutsche und eine Fläche, die an einen Sandkasten erinnert.
Die Hockey-Abteilung ist aber aktuell im Aufbruch und das soll sich nicht nur auf dem Platz zeigen, sondern auch um ihn herum. So haben die Verantwortlichen sich bei der „Fanta Spielplatz-Initiative“ beworben und wurden angenommen. Seit dem 11. Juli und noch bis zum 7. August 2016 können und sollten nun möglichst viele für das Projekt „Wuselwelten“ auf der „Fanta“-Internet-Seite oder über die „Facebook“-Seite „Fanta Spielspaß“ täglich einmal abstimmen. Denn nur wenn es die Hockey-Abteilung unter die ersten 100 schafft, fließt die Förderung. „Sollten wir es unter die ersten 100 schaffen, wollen wir dort natürlich eine hohe Position einnehmen, denn je höher wir platziert sind, desto mehr Geld fließt auch in die ‚Wuselwelten‘!“ erklärt Sven Lauenstein, Leiter der Aktion. Der Name stammt im Übrigen aus dem Team der Jüngsten Hockey-Spieler und -Spielerinnen, die Kinder ab vier Jahren heißen in Celle „Wusel“.
Das der Spielplatz aber von großer Bedeutung nicht nur für den Verein ist, zeigt die Tatsache, dass der Spielplatz nach den Bedingungen der Initiative öffentlich zugänglich sein muss, er ist als quasi ein Spielplatz für den Stadtteil. „Somit sollten also nicht nur Hockey-Sympathisanten für den Spielplatz abstimmen, sondern alle Celler!“ fordert Lauenstein. Der Spielplatz ist das einzige Projekt direkt in der Stadt Celle, will man Celle also aufwerten, so sollte jeder Bürger abstimmen und das am besten täglich!
Die Links zum Abstimmen lauten: „Facebook“ oder „Fanta“. Dann die Suche nach „Celle“ oder „Wuselwelten“ bemühen und abstimmen!


Freitag, 15. Juli 2016

Schmidt („SPD“): „Ein Skandal! Berlin hindert Celler Land am zukunftsfähigen Breitband-Ausbau!“

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Der Landkreis Celle hat heute bekanntgegeben, dass das von Alexander Dobrindt („CSU“) geführte „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ dem Landkreis aufgetragen hat, sein Ausbaugebiet für das schnelle Internet in mehreren Ortschaften zu reduzieren und rund 2.000 Haushalte weniger anzuschließen. In den nun abgezogenen Gebieten soll stattdessen die „Deutsche Telekom“ mit ihrer Vectoring-Technologie zum Zuge kommen. „Das ist ein handfester Skandal: Mitten in der konkreten Umsetzung unseres Celler Breitband-Ausbauprojekts ändert der Bund die Spielregeln. Das ist ungefähr so, als wenn man bei voller Fahrt mit dem Rad von der Seite einen Stock in die Speichen geworfen bekommt. Wir im Celler Land und in vielen weiteren Landkreisen in Niedersachsen haben uns in Treu und Glauben auf die Förderkriterien des Bundes verlassen – jetzt werden diese wieder geändert. Das ist kommunalfeindliche Politik aus Berlin!“ ärgert sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.

Celle

In der Konsequenz dürfte der Landkreis Celle mit seinem Glasfaser-Ausbauprojekt – „Fiber To The Building (FTTB)“ – statt rund 13.000 nur noch rund 11.000 Haushalte anschließen – einzig und allein, weil die „Deutsche Telekom“ ihre Exklusivrechte durchsetzen und mit der veralteten Kupfer-Technik in ihrem Netz ausbauen will. „Das Vectoring-Modell der ‚Telekom‘ ist keine nachhaltige Lösung, in wenigen Jahren müsste nachgebessert werden. Glasfaser ist hingegen zukunftssicher. Wie hier Bundesministerium und ‚Telekom‘ Hand in Hand Protektionismus zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen im ländlichen Raum durchzuziehen, ist schlicht inakzeptabel!“ so Schmidt. Besonders ärgerlich sei, dass man nach dem Kreistagsbeschluss vor der Sommerpause bereits die Bürgerinnen und Bürger über das Ausbaugebiet informiert hatte – und jetzt müsste alles überarbeitet werden. „Viele Einwohnerinnen und Einwohner in den nun abgehängten Teilen von Ortschaften wie Winsen, Meißendorf, Scheuen, Sülze, Hohne, Wathlingen, Langlingen, Unterlüß und Wienhausen werden sich jetzt zurecht ärgern – statt Glasfaser bekommen sie nur Kupfer. Zwar mit mehr Geschwindigkeit, aber nicht mit nachhaltig viel mehr“, so der „SPD“-Politiker.
Schmidt, der auch netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Niedersächsischen Landtag ist, will die Entscheidung des Bundesministeriums in Berlin so nicht akzeptieren und kündigt an, dass sich auch die Landesebene damit befassen wird: „Wir können diese nachträgliche Änderung als Landkreis Celle nicht einfach akzeptieren. Hier muss Vertrauensschutz gelten – die Förderbedingungen zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen weiterhin gelten“, fordert der „SPD“-Politiker. Der Antrag der „Deutschen Telekom“ bei der „Bundesnetzagentur“ auf Exklusivrechte sei noch nicht entschieden worden, weil sich die „Bundesnetzagentur“ und die „Europäische Kommission“ noch nicht einigen konnten. „Deshalb in Berlin schon jetzt klein beizugeben, ist fatal. Wir in Niedersachsen haben unsere Förderlinie auf einen flächendeckenden Ausbau ausgelegt. Diese Berliner Entscheidung muss Konsequenzen haben“, so Schmidt. Er wirbt deshalb dafür, dass man zusammen mit Abgeordneten und Hauptverwaltungsbeamten auf Landes- und Bundesebene dieser Entscheidung entgegentritt.



Celler Land erhält über 700.000 € zusätzlich für Verbesserung der Schulqualität

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Das Land Niedersachsen unterstützt die kommunalen Schulträger bei der Umsetzung der Inklusion an Schulen mit erheblichen Finanzmitteln: Für dieses wichtige Projekt stellt die „SPD“-geführte Regierungskoalition in diesem Jahr 30 Millionen € bereit. „Die Niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine jährliche Zahlung an die Kommunen in Höhe von insgesamt 30 Millionen € für die lokale Umsetzung der inklusiven Schule in Niedersachsen geeinigt. Das bedeutet eine deutliche Erhöhung im Vergleich zu den insgesamt 11,7 Millionen € aus dem letzten Jahr“, erklärt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt. „Damit erhalten die Kommunen im Landkreis Celle bereits ab diesem Jahr über 700.000 € zusätzlich. Diese Mittel können umgehend zur Verbesserung der Schulqualität im Celler Land eingesetzt werden.“
Der Landkreis Celle erhält dabei in 2016 laut Schmidt exakt 713.922 € mehr. Diese Summe setzt sich aus einem Ausgleich für die Sachleistungen an öffentlichen Schulen der Kommunen sowie einer Inklusions-Pauschale für die örtlichen Träger der Sozialhilfe und der öffentlichen Jugendhilfe zusammen. „Mit diesen Mitteln können in den Schulen im Landkreis Celle der Einbau von Rampen und Aufzügen sowie andere bauliche Maßnahmen finanziert werden, die für die Umsetzung der Inklusion an unseren Schulen so dringend benötigt werden“, so der „SPD“-Politiker.
Die Höhe des Ausgleichs für Sachleistungen errechnet sich dabei aus der Zahl der Schülerinnen und Schüler im Primarbereich und im Sekundarbereich I, ohne Berücksichtigung der Förderschulen, und beträgt für das ganze Land insgesamt 20 Millionen €. „Es ist besonders zu begrüßen, dass die Landesregierung und unsere Kultusministerin Frauke Heiligenstadt darüber hinaus die Zahlung einer freiwilligen Pauschale an die örtlichen Träger der Sozialhilfe und der öffentlichen Jugendhilfe beschlossen haben, um die Kommunen systematisch bei der Umsetzung der Inklusion zu unterstützen“, betont Maximilian Schmidt. Bereits in 2015 hatte der Landkreis Celle für die Umsetzung der Inklusion erstmals 417.134 € erhalten. Die Zahlungen werden künftig in jedem Jahr in der Höhe von 2016 gezahlt.


Donnerstag, 7. Juli 2016

Neuenhäusen will Celles erster „Fairtrade-Stadtteil“ werden

CELLE (jr).  Der Ortsrat Neuenhäusen beschloss auf seiner letzten Sitzung einstimmig, an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ teilzunehmen und als erster Stadtteil in Celle den Titel „Fairtrade-Stadtteil“ zu erhalten. Ziel der Kampagne ist es, dass sich verschiedene Akteure des Ortsteils wie Schulen, Jugendzentren, Gastronomiebetriebe, Vereine, Kirchen und Geschäfte für fairen Handel in der Welt einsetzen.
„Es werden keine Almosen verteilt, sondern wir setzen uns dafür ein, dass Menschen eine angemessene, faire Bezahlung für ihre Arbeit erhalten, wie es auch bei uns erwartet wird“, erläutert Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“).
Auf der Ortsratssitzung hielt Sabine Heß-Grahnert, Bildungsreferentin des Weltladens, einen Impulsvortrag und führte aus, dass Kommunen in Deutschland sich bereits seit 2009 für ihr Engagement im Fairen Handel um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben können. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ vernetze erfolgreich Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik und fördere den Absatz fair gehandelter Produkte auf kommunaler Ebene. Der Kauf und Verkauf dieser Produkte hülfe Armut zu verringern und sei ein Schritt zum verantwortungsvollen Konsum.
„Grundsätzlich erfolgt keine Bewirtung im Ortsrat. Jedoch wird der Ortsrat dafür sorgen, dass bei Veranstaltungen unter Beteiligung des Ortsrates bei Präsentkörben, Blumenschmuck und bei anderen Anlässen und Gelegenheiten auf fair gehandelte Produkte geachtet und diese verwendet werden. Sofern eine Bewirtung erfolgt, werden – wenn möglich – Fairtrade-Produkte verwendet“, ergänzt Rodenwaldt.
In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Die nun vom Ortsrat initiierte „Fairtrade-Towns“-Kampagne in Neuenhäusen bietet einen Startschuss für ein faires, nachhaltiges Engagement im Quartier. Der Ortsrat wird sich aktiv an der Zertifizierung zum „Fairtrade-Stadtteil“ einbringen und hofft auf eine rege Beteiligung von vielen Akteuren.





Letzte Änderung:  24.07.2016
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