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Freitag, 26. August 2016

Winsen/A.:
Skate- und Parcour-Platz wiedereröffnet!

LANDKREIS CELLE (spd).  Was für ein schöner Start in ein sonniges Wochenende: In Winsen wurde heute mit einer kleinen Feier der Skate- und Parcour-Platz wiedereröffnet. Ab sofort können alle Jugendlichen und Junggebliebenen auf dem Platz wieder skaten, biken oder auf dem neuen Parcour-Platz aktiv werden. Dem freudigen Ereignis ist eine ungewollte Zwangspause vorausgegangen: Mitte August musste der Platz aufgrund von einigen Beschädigungen gesperrt werden. Daraufhin haben sich die beiden Ratsmitglieder Maximilian Schmidt („SPD“) und Jannik Randolph („CDW“) mit den Jugendlichen vor Ort getroffen. Die gemeinsame Forderung war klar: Der Platz muss so schnell wie möglich wieder geöffnet werden! Dafür haben die Jugendlichen angeboten, selbst mit anzupacken.

Gesagt, getan! Winsens Bürgermeister Dirk Oelmann sicherte Unterstützung zu. Und heute war es dann soweit: Nach allerhand Aufräum-, Um- und Neubauarbeiten konnte die Anlage wieder geöffnet werden. Das das gelungen ist, liegt an einer Teamleistung: So haben Bauhof und Hausmeister, vor allem aber Kevin Fricke, Stefanie Cronsfoth, Caro Kepp und Fabian Lux tatkräftig mit angepackt. Auch die Kosten wurden gemeinsam aufgebracht: Dank rund 5000 Euro Aufwand von der Gemeinde und einer 3.000 €-Spende aus dem „Förderfonds Winsen“ konnte die Anlage zügig instandgesetzt werden. Neu dabei ist jetzt ein fertiggestellter Parcourplatz, der die bisherigen Angebote wunderbar ergänzt.
„Wir sind froh und glücklich, dass der Platz jetzt wieder offen ist. Wir sind stolz, dass wir in Winsen so ein Spitzenangebot haben. Ein Riesendankeschön gilt allen, die jetzt so tatkräftig mitgeholfen haben – besonders Britta Hesse und ihrem ‚MOWI‘-Team!“ freuten sich Randolph und Schmidt. Als zusätzliche Anerkennung überbrachten die beiden Kommunalpolitiker auch eine eigene Spende: Jeweils 250 € bringen SPD und CDW als Spende für die „Mobile Jugendarbeit (MOWI)“ auf. Damit wurden schon neue Skateboards angeschafft, außerdem sollen bald z. B. noch Skate-Kurse angeboten werden. „Die Jugendlichen haben gezeigt: Gemeinsam schaffen wir es – das ist einfach beispielgebend“, so Maximilian Schmidt und Jannik Randolph, die hoffen, dass der Platz nun dauerhaft geöffnet bleiben kann.


Montag, 22. August 2016

Kreisfinale der „Superdribbler“-Meisterschaft in Celle

CELLE (sdd).  Der Wettbewerb „Deutschland sucht den Superdribbler“ geht auch 2016 wieder an den Start. Dabei werden die besten Fußball-Dribblerinnen und -Dribbler Deutschlands gesucht. In 120 deutschen Städten finden 2016 Qualifikationsmeisterschaften statt, bevor es im November zum Deutschland-Finale kommt. Qualifizieren können sich Fußballerinnen und Fußballer aller Altersklassen. Unter dem Namen „Deutschland sucht den Superdribbler’ macht der Dribbling-Parcours von auch Station in Celle.

Celle

Das große Kreisfinale steht am Sonntag, 28. August 2016, ab 11:00 Uhr beim Celler „Autohaus Dürkop“ (77er Straße 52). Hier können sich alle Fußballerinnen und Fußballer, die Lust haben, mitzumachen, für den regionalen Ausscheidungskampf in ihrer jeweiligen Altersgruppen qualifizieren.
„Superdribbler“ ist ein computer-gestützter Sprint- und Lauf-Parcours, der eine genaue Messung verschiedener Laufdaten erlaubt. Bei Aktivierung einer Ampel läuft ein Teilnehmer mit dem Ball am Fuß so schnell wie möglich, entweder links oder rechts herum. Dabei registrieren zwei Lichtschranken vier verschiedene Zeiten (Reaktion, Antritt, Wende und Slalom). Nach dem Lauf erhält jeder Läufer einen Bon, auf dem seine Laufergebnisse abgedruckt sind. Gemessen werden sie in den verschiedenen Altersstufen (G-, F-, E-, D-, C-, B-, A-Jugend sowie Damen und Senioren). Dabei versuchen sie nicht nur, die Qualifikation für das Kreisfinale am 28. August zu erreichen, sondern sich für das große Bundesfinale im November im „Europa-Park Rust“ zu qualifizieren.
Zudem erhalten sieben Fußballvereine, die mit mindestens 18 Vereinsmitgliedern beim „Superdribbler“ an den Start gehen, einen kostenlosen Trikotsatz für eine Mannschaft.
Lionel Messi, argentinischer Nationalspieler und vierfacher Weltfußballer, hält bisher den Weltrekord bei der Bewältigung des Dribbling-Parcours mit 5,125 Sekunden. Zwar konnten bei manchen Trainingsläufen schon andere Profi-Fußballer verschiedener Bundesliga-Vereine – wie z. B. „Schalke 04“, „1. FC Nürnberg“ oder „Werder Bremen“ – diesen Wert unterbieten, in einem offiziellen Wettbewerb ist Messi bislang aber seit inzwischen fünf Jahren ungeschlagener Rekordhalter.


Freitag, 19. August 2016

Resolution des „Celler Frauenforums“ im Vorfeld der Kommunalwahl

CELLE (cff).  Nach Jahrzehnten intensiver Einsätze für Frauenrechte wurde am Ende des Ersten Weltkrieges 1918, am Anfang der Weimarer Republik, das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Am 19. Januar 1919 wurden die ersten 37 weiblichen Abgeordneten in den Reichstag gewählt. Im Februar 1919 sprach die erste Frau im Reichstag.

Celle

1972 waren nur 5% der Bundestagsabgeordneten Frauen. 1949 wurde Artikel 3 Absatz 2 als Grundrecht im Grundgesetz festgelegt:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Es dauerte noch bis zur Wiedervereinigung, dass danach Artikel 3 Absatz 2 GG ergänzt wurde. Heute steht dort: „äDer Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Damit auch hier in Celle, bei der nächsten Kommunalwahl am 11. September in diesem Jahr, dem Auftrag unserer Verfassung gefolgt wird, appelliert das „Celler Frauenforum“: „Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die Kandidatinnen auf den Listen – auch auf den hinteren Plätzen. Jede Stimme für Frauen zählt! Frauen bilden noch immer die Minderheit in öffentlichen Gremien. Sie sind kompetent und engagiert. Sie können Politik, auch Frauenpolitik! Also: Kandidatinnen mit allen Stimmen unterstützen!“


Donnerstag, 18. August 2016

„Gemeinwohl-Ökonomie“ – Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft?

CELLE (jr).  Ausgehend von für alle Menschen universellen Bedürfnissen, stellte Thomas Otremba von der „Celler Arbeitsgruppe für Gemeinwohl-Ökonomie“ in einer Veranstaltung der „Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft der SPD Celle“ das Konzept für ein menschenwürdiges, ökologisches und kooperatives Wirtschaften vor. Das Konzept geht davon aus, dass das gegenwärtige Wirtschaftssystem mehr Schatten- als Sonnenseiten hat und ein Umlenken hin zu einer gerechten Befriedigung menschlicher Bedürfnisse und eines solidarischen Miteinanders notwendig ist.
„Die Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich nicht als Dogma, sondern als ergebnisoffener, demokratischer Prozess“, erklärte Thomas Otremba und fuhr fort: „Durch die Gemeinwohl-Ökonomie wird der Wertewiderspruch zwischen Wirtschaft und Gesellschaft aufgelöst. Das alleinige Ziel der Betriebe sollte nicht mehr die Gewinnmaximierung, sondern die Mehrung des Gemeinwohls sein. Dabei stellen die Unternehmen Gemeinwohlbilanzen in Übereinstimmung mit den Grundwerten auf.“

In einer anschließenden lebhaften Diskussion wurden Überlegungen zu Umsetzungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene angestellt, aber auch Ansätze zur einer gerechten Entlohnung von Management-Funktionen in Unternehmen.
Wie der Vorsitzende der „AG Wirtschaft“, Dr. Jörg Rodenwaldt, ausführte, möchte die Arbeitsgemeinschaft mit dem Vortrag „Gemeinwohl-Ökonomie“ anfangen, sich zukünftig auch stärker mit Fragen nach der Notwendigkeit einer grundlegenden Neuausrichtung unseres Wirtschaftssystems zu beschäftigen. Greifen die alten, teilweise statischen volkswirtschaftlichen Modelle noch in Zeiten der Globalisierung, des Klima- und des demographischen Wandels, der Digitalisierung und der sogenannten „Shared Economy“? Welche Auswirkungen könnte das auf unsere lokale Wirtschaft haben? Und welche Handlungsalternativen ergeben sich daraus auf kommunaler Ebene?
Die „Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft der SPD in Celle“ ist eine lokale Organisationseinheit der „Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS)“, der Mittelstandsvereinigung der „SPD“. Sie dient als Verbindung zwischen Wirtschaft, deren Interessenvertretungen und der Politik, und ist die treibende Kraft für die Weiterentwicklung gesellschaftlicher, politischer und parteilicher Strukturen. Sie ist eine offene Arbeitsgemeinschaft. Ein Mitwirken und Mitarbeiten ist ohne Mitgliedschaft in der „SPD“ möglich.


Mittwoch, 17. August 2016

Mende, Lühmann und Schmidt bei Wirtschaftsminister Olaf Lies zur Ostumgehung Celle: „Unser Ziel ist Baurecht zum Ende des Jahres!“

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Spitzentreffen zur Ostumgehung Celle in Hannover: Am Dienstag, 16. August 2016, kamen im niedersächsischen Landtag Wirtschaftsminister Olaf Lies, der Celler Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, die Celler Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann und der Celler Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt (alle „SPD“) zusammen. Thema war dabei das für Celle wichtigste Verkehrsinfrastrukturvorhaben: Mende, Lühmann und Schmidt drängten erneut darauf, dass so schnell wie möglich Baurecht geschaffen wird, um den wichtigen dritten Abschnitt der Aller-Querung bauen zu können.

Celle Celle Celle

Minister Lies unterstützt die Celler Forderung mit Nachdruck und hat in der Landesstraßenbauverwaltung alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dieses Ziel zu erreichen: „Unser Ziel ist und bleibt Baurecht zum Ende des Jahres!“ so Lies. „Die Ortsumgehung Celle wird dringend gebraucht, wir wollen sie endlich zu Ende bauen.“ Jetzt geht es darum, für die Ostumgehung in Celle nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts die planungsrechtlichen Hindernisse auszuräumen. „Hieran wird nach Kräften gearbeitet, auch – es mag sonderbar klingen – durch Beteiligung eines Fledermausexperten, wie es das OVG in seiner Entscheidung aufgegeben hat“, so Lies. „Außerdem prüfen wir Beschleunigungsmöglichkeiten der baulichen Umsetzung“, ergänzt der Verkehrsminister. „Hierzu gehört auch die eingelegte gerichtliche Beschwerde.“ Genau darum hatten Mende, Lühmann und Schmidt besonders gebeten: Wenn Baurecht vorliegt, müsse auch so schnell wie möglich gebaut werden.
Als großen Erfolg werteten die „SPD“-Politiker die erneute bestmögliche Einstufung des Vorhabens im künftigen Bundesverkehrswegeplan. Dabei ist es nach viel Einsatz aus Niedersachsen auch zu einer erheblichen Mittelerhöhung gekommen. „Das Geld steht bereit, wir können bauen“, freut sich Kirsten Lühmann, die auch verkehrspolitische Sprecherin der „SPD“-Bundestagsfraktion ist. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende betonte erneut, wie wichtig das Vorhaben für Celle ist: „Wir können uns keinen weiteren Verzug leisten, die Verkehrsbelastung für die Innenstadt und insbesondere Altencelle und die Blumlage muss ein Ende haben. Celle braucht die Ostumgehung – dafür werden wir als Stadtverwaltung weiterhin alles Nötige mit Hochdruck tun.“ Der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt, auf dessen Initiative das Gespräch zustande kam, schloss mit einer Ankündigung: „Wir werden nicht locker lassen, bis der Bau weitergehen kann. Für dieses so wichtige Celler Vorhaben werden uns weiter entschlossen einsetzen.“


Montag, 15. August 2016

„Fairtrade-Stadtteil“ Neuenhäusen – Steuerungsgruppe gegründet

CELLE (jr).  Der Ortsrat beschloss einstimmig, an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ teilzunehmen und als erster Stadtteil in Celle den Titel „Fairtrade-Stadtteil“ zu erwerben. Im ersten Schritt ging es an die Gründung einer Steuerungsgruppe. Sie soll auf dem Weg zum „Fairtrade-Stadtteil“ die Aktivitäten vor Ort planen, koordinieren und umsetzen.

Spontan sagten Carola Beuermann, Pastorin der beiden Kirchengemeinden Kreuzkirche und Neuenhäusen, sowie Sabine Heß-Grahnert, Bildungsreferentin des „Weltladens“, zu. Verstärkt wird die Gruppe durch Dr. Jörg Rodenwaldt, Ortsbürgermeister in Neuenhäusen. Weitere Mitstreiter sind herzlich willkommen. Mit dem Beschluss des Ortsrates und der Gründung der Gruppe sind bereits zwei der fünf Kriterien erreicht.
„In einer ersten Aktion nimmt die Gruppe mit einem Stand am Sommerfest der CD-Kaserne am Sonntag, 21. August, teil, um die Idee ‚Fairtrade-Stadtteil‘ vorzustellen und dafür zu werben“, erklärt Sabine Heß-Grahnert. „Einerseits werden Informationsmaterial und fair gehandelte Produkte zur Verfügung stehen. Andererseits sind kleine Mitmach-Aktionen geplant.“
„Um weitere Kriterien zu erfüllen“, führt Jörg Rodenwaldt aus, „müssen in Neuenhäusen mindestens vier lokale Einzelhandelsgeschäfte wie Lebensmittelläden und Floristen gefunden werden, die Produkte aus fairem Handel anbieten, und mindestens zwei gastronomische Einrichtungen, die entsprechende Produkte verwenden.“
Daneben sollte mindestens je eine Schule, Verein oder Kirchengemeinde die Aktion aktiv unterstützen, indem dort ebenfalls fair gehandelte Produkte eingesetzt werden und darüber hinaus Bildungs-Aktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt werden.
Carola Beuermann: „In einigen Kirchengemeinden in Neuenhäusen werden schon jetzt fair gehandelte Produkte wie Kaffee zu Veranstaltungen angeboten. Es ist unser Ziel, möglichst viele Kirchen, Vereine und Schulen zu gewinnen, um so in kleinen Schritten zu mehr Gerechtigkeit hier vor Ort und in unserer einen Welt beizutragen.“
Bei Interesse kann die Steuerungsgruppe unter der E-Mail-Anschrift fairtrade-nhs@gmx.de oder unter Tel. (05141) 3083499 (Sabine Heß-Grahnert) kontaktiert werden.


Sonntag, 14. August 2016

„Nachtflohmarkt“ mit dem Ortsrat Neustadt / Heese

CELLE (onh).  Der Ortsrat Neustadt / Heese veranstaltet am Freitag, 19. August 2016, einen „Nachtflohmarkt“ von 18:00 bis 22:00 Uhr mit Live-Musik auf dem Lauensteinplatz.
Alle Interessierten, die einen Flohmarktstand aufstellen möchten, können sich bei Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert unter Tel. (05141) 941891 oder bei Monika Rietze (Stadtteil-Managerin) unter Tel. (05141) 4826191 anmelden. Die Standgebühr beträgt 5 €.


Dienstag, 9. August 2016

Eschede:
Gegen das Vergessen – Gedenken an Peter Deutschmann
am 10. August

LANDKREIS CELLE (cfgr).  Am 10. August 2016 um 17:00 Uhr findet In Eschede, An der Kirche, eine Gedenkveranstaltung vom „Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus“ und dem „Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus“ für Peter Deutschmann statt.
Am 9. August 1999 wurde Peter Deutschmann von zwei Escheder Neo-Nazis in seiner Wohnung überfallen und misshandelt, sodass er einen Tag später an den Folgen verstarb.
Peter Deutschmann hatte sich damals verbal gegen das „Skinhead-Getue“ der beiden Escheder Neo-Nazis Marco Siedbürger und Johannes Kneifel zur Wehr gesetzt. Das reichte offenbaraus, um dafür totgeschlagen zu werden.
Aus Wut über die Kritik an ihrem neonazistischen Gehabe verschafften sich die beiden Täter Zutritt zu Peter Deutschmann's Wohnung, traten und schlugen auf den 44-Jährigen ein, misshandelten ihn mit Glasscherben. Sie zertrümmerten seinen Kehlkopf und fügten ihm zahllose Schlag- und Schnittverletzungen zu. Um zu verhindern, dass Peter Deutschmann Hilfe holt, zerstörten sie das Telefon. Dann verschwanden sie und ließen das Opfer stark blutend und schwer verletzt zurück. Als Nachbarn Stunden später die Hilferufe hörten, kam jede Rettung zu spät. Peter Deutschmann starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Das Landgericht Lüneburg verurteilte im Januar 2000 beide Täter wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu einer fünfjährigen Jugendstrafe; einen politischen Hintergrund wollte es nicht erkennen.
Die Bunderegierung bestätigte einen Monat später, im Februar 2000, dass es sich bei der Tötung von Peter Deutschmann um ein vollendetes Tötungsdelikt mit fremdenfeindlicher Motivation handelte.
Am 10. August 2016 soll um 17:00 Uhr an Peter Deutschmann gedacht werden. Gleichzeitig soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Neo-Nazis immer noch Menschen bedrohen, verprügeln und töten. Wir wollen, dass Menschen hinschauen, wenn sich menschenverachtendes Reden und Handeln breit macht, dass Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit als wirkliche Probleme erkannt und nicht kleingeredet werden.
Dieses Thema wird auf der Demonstration im Herbst dieses Jahres gegen die Nazi-Treffen in Eschede bei Joachim Nahtz aufgegriffen und die Demonstration startet in unmittelbarer Nähe zum Gedenkstein von Peter Deutschmann, An der Kirche, führt dann weiter zur Kreuzung Am Finkenberg / Zum Dornbusch. Damit wollen wir den direkten Bezug zwischen den (potenziellen) Tätern und den Opfern herstellen und deutlich machen, dass sich das Problem „Neonazis und Rassisten“ nicht dadurch lösen lässt einen Gedenkstein für ein Eschede Todesopfer das von Escheder Neo-Nazis zu Tode geprügelt wurde, weit weg aus dem öffentlichen Blick zu errichten und Nazi-Treffen als „Privatveranstaltungen“ und „Brauchtumsfeiern“ zu verharmlosen.
Aus diesem Grund wird im Rathaus Eschede vom 16. September bis zum 4. Oktober 2016 die Ausstellung zu den Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 zu sehen sein, die ein Mitglied des „Netzwerks Südheide gegen Rechtsextremismus“ erstellt hat und die schon diverse Male überregional gezeigt wurde und stets auf regen Zuspruch stieß und großes Interesse weckte.


Montag, 8. August 2016

Radparkplatz statt Ratsparkplatz

CELLE (b90dg).  Im Rahmen des Themas „Vorfahrt für Fahrräder“ ihres Celle-spezifischen Wahlprogramms fordern die „Grünen“ jetzt eine Umwidmung des sogenannten Ratsherren-Frauenparkplatzes.

„Radparkplatz statt Ratsparkplatz bedeutet, dass der Hauptteil der Pkw-Parkplätze entfällt und stattdessen moderne Fahrrad-Abstellplätze, eine Service-Station und ein Angebot für Mietfahrräder, bzw. für E-Bikes entstehen“, erklärt Stephan Ohl, Ratsherr der „Grünen“ den aktuellen Antrag seiner Fraktion. „Für uns Grüne gehören Autos nur begrenzt in eine historische Altstadt. Daher wäre dieses eine konsequente Umsetzung des Programms zur Stärkung des Radverkehrs in der Innenstadt“, ergänzt Urs Müller, stellvertretender Ortsbürgermeister der Altstadt / Blumlage. Die beiden haben sich zum Ziel gesetzt, sowohl die Erreichbarkeit der Altstadt mit dem Fahrrad als auch die Anzahl und Qualität der Abstellmöglichkeiten im gesamten Innenstadtbereich zu verbessern. „Wir müssen die Fahrradfreundlichkeit der Stadt deutlich steigern, um im Vergleich mit anderen Städten nicht abgehängt zu werden“ zeigen sich Ohl und Müller kämpferisch. Bewegte Bilder dazu gibt es bei „Facebook“ zu sehen.


Freitag, 29. Juli 2016

Wieder „Repair-Café“ im Bomann-Museum

CELLE (bmc).  Am Donnerstag, 4. August 2016, findet ab 14:00 Uhr ein weiteres Treffen zum Reparieren und Klönen in der Museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums statt.

Wieder kann bis 17:00 Uhr repariert werden, was sonst auf dem Müll landen würde. Das Museums-Team und die ehrenamtlichen Helfer sind gespannt auf die vielen heißgeliebten Schätzchen, die zum Wegwerfen zu schade sind.
Besucherinnen und Besucher des „Repair-Cafés“ bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit: Toaster, Lampen, Fahrräder, Spielzeug, Kleinmöbel ... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt.
Weitere Informationen bei Uwe Rautenberg unter Tel. (05141) 12-4506 oder per E-Mail unter uwe.rautenberg@celle.de ...


Donnerstag, 28. Juli 2016

Angelverbote im Landkreis Celle?

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Schmidt hakt bei Umweltminister nach: „Vorsichtige Entwarnung kann gegeben werden – aber: Wir müssen im Kreis dafür sorgen, dass der Angelsport weiterhin ausgeübt werden kann!“

Anfang Juni haben den heimischen „SPD“-Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt von mehreren Angel- und Fischerei-Vereinen aus dem Celler Land Hinweise erreicht, dass das Angeln an Celler Gewässern künftig eingeschränkt werden könnte. Grund hierfür waren Empfehlungen des Niedersächsischen Landkreistages, die den „Landessportfischerverband Niedersachsen“ auf den Plan gerufen hatten. So wurde von dem Verband eine Landkarte veröffentlicht, die ein Angelverbot für Aller, Örtze und weitere Flüsse im Celler Land dargestellt hat. Schmidt hat sich deshalb umgehend direkt an den niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel gewandt und um Aufklärung gebeten – nun kann Schmidt vorsichtige Entwarnung geben: „Es handelt sich um eine nicht-amtliche Darstellung ohne konkrete Rechtsgrundlage, die da aus Empfehlungen des Landkreistages abgeleitet wurde. Und der wiederum spricht schon gar nicht für die Landesregierung. Fakt ist: In Niedersachsen sind keine landesweiten Angelverbote geplant – und das wird auch so bleiben!“ stellt Schmidt klar.
Hintergrund der ganzen Thematik ist ein EU-Verfahren, das gegen die Bundesrepublik Deutschland läuft. Auch in Niedersachsen müssen die „FFH“-Gebiete („Flora-Fauna-Habitate“) gesichert werden, bis 2020 müssen sogenannte „Pflegemaßnahmen“ abgeschlossen werden. „Dies ist Aufgabe der Landkreise. Über neue Schutzgebiete und entsprechende Maßnahmen entscheiden die Kreistage. Das Land wird hier weder vor- noch eingreifen. Dies hat mir Minister Wenzel nochmals bestätigt“, so Schmidt. Der „SPD“-Politiker macht sich nun dafür stark, dass im Celler Land der Angelsport nicht eingeschränkt wird: „Wir werden uns im Kreistag in einiger Zeit damit beschäftigen müssen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass pauschale Angelverbote im Landkreis Celle ausgesprochen werden. Stattdessen muss es um maßvolle Regelungen in enger Abstimmung mit den Angel- und Fischereivereinen gehen. Naturschutz und Angelsport schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil: Sie gehören zusammen. Und ohne die Vereine darf nichts entschieden werden“, so Schmidt, der dies auch den betroffenen Vereine versichert hat.


Sonntag, 24. Juli 2016

Parkmöglichkeiten in Neuenhäusen neu ausgeschildert und markiert

CELLE (jr).  Die Parkmöglichkeiten in der Planck- und Landgestütstraße sind nun neu ausgeschildert und markiert. Damit wurden letztendlich praktizierte Parkgewohnheiten legalisiert.

„Die Schilder und Markierungen waren überfällig“, erklärte Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“ / der Herr auf dem Foto). „Seit Jahren wurde zwar so geparkt, wie es jetzt geregelt ist. Jedoch war es offiziell nicht erlaubt und führte zu Beschwerden und Strafzetteln.“
Anwohner in den Straßen hatten sich über Knöllchen massiv beschwert. Intensiv wurde daraufhin das Problem im Bürgerdialog mit dem Ortsbürgermeister diskutiert. Ein Beschluss zu einem Antrag der „CDU“ im Ortsrat, der sich nur auf die Planckstraße bezog, und eine Ortsbegehung des gesamten betroffenen Areals mit dem Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende („SPD“), um das Problem ganzheitlich vor Ort zu lösen, führten dann dazu, dass die Stadtverwaltung das Parken in den beiden Straßen neu regulierte und es teilweise auf den Gehwegen erlaubte.
„Im Namen des Ortsrates möchte ich mich bei der Verwaltung und beim Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende bedanken, der sich vor Ort das Problem angeschaut und gleich seine Unterstützung zugesagt hatte“, sagte Rodenwaldt und ergänzte: „Auch mit durch den geschlossenen Einsatz des gesamten Ortsrates konnte das Problem gelöst werden. Da zusätzlich Gespräche mit dem Landgestüt stattfanden, um die Parksituation besonders an Veranstaltungstagen für Anwohner des gesamten Areals erträglicher zu gestalten, gehen wir davon aus, dass sich die Situation somit entspannt.“


Samstag, 23. Juli 2016

Winsen/A.:
Skater wollen ihren Skate-Platz zurück

LANDKREIS CELLE (spd).  Seit einigen Tagen ist es ruhig auf der Winser Skate-Anlage geworden. Ein großer Bauzaun verschließt den Zugang zum Gelände, ein Hinweis der Gemeindeverwaltung, dass die Anlage vorrübergehend geschlossen ist, schickt viele Skater wieder zurück nach Hause. Der Grund: Vor knapp drei Wochen gab es einen erneuten Fall von Vandalismus auf dem Gelände. Jugendliche trafen sich in den Abendstunden zum feiern, zersplittere Glasflaschen und weiterer Unrat wurde rücksichtslos hinterlassen.

Maximilian Rohte, Mitarbeiter der Jugendpflege, ist traurig über die Schließung. „Dass der Platz gerade jetzt in den Ferien geschlossen wurde, macht mich wütend. Draußen sind über 30 Grad und die Skater, welche überwiegend Kinder und Jugendliche sind, können die Anlage nicht nutzen.“ Außerdem fügt Rohte hinzu, dass die Problematik mit den Ansammlungen von jungen Erwachsenen in den Abendstunden keineswegs neu ist. Warum die Gemeinde ausgerechnet jetzt das Areal schließt, können er und seine Freunde nur wenig nachvollziehen. „Wir wollen einfach nur wieder unsere Anlage zurück, die wir größtenteils selber errichtet haben, und wollen sie nutzen können“, so der Tenor aus der Menge.
Ihnen zur Hilfe kommen nun die Winser Ratsherren Jannik Randolph („CDW“) und Maximilian Schmidt („SPD“). Gemeinsam mit einigen Skatern haben sie sich am Freitagabend das Gelände angeschaut. Auch sie sind verärgert über den Vandalismus – der allerdings nur ein überschaubares Ausmaß hat. „Wir erleben hier kein lokales Problem, was nur den Skate-Platz betrifft. Seit dieser geschlossen ist, treffen sich die Gruppen abends wieder am Bootsanleger auf der Allerwiese und hinterlassen dort ihre Spuren. Auf der Skate-Anlage werden gerade Kinder und Jugendliche für das Fehlverhalten anderer, welche nur zum Trinken und Feiern hier her kommen, abgestraft. Und das kann absolut nicht sein!“ sagt Jannik Randolph.
Maximilian Schmidt, der auch Vorsitzender des Schul-, Sozial- und Jugendausschusses der Gemeinde ist, fordert zusammen mit Randolph eine zügige Wiedereröffnung des Skate-Platzes: „Wir sind unglaublich stolz auf das Projekt ‚Skate-Platz‘, das mit Unterstützung unserer Gemeinde und der ‚Mobilen Jugendpflege‘ vor Jahren entstanden ist. Die, die hier Schaden angerichtet haben, müssen ausfindig gemacht werden und für den Schaden geradestehen. Zugleich darf keine Kollektivstrafe verhängt werden – schließlich haben ausdrücklich nicht die Skater den Schaden verursacht. Wir machen uns deshalb bei der Gemeinde dafür stark, dass der Platz umgehend für alle Kinder und Jugendlichen geöffnet wird.“
Die Skater und die beiden Kommunalpolitker wollen erreichen, dass der Platz noch in den Schulferien wiedereröffnet wird. Dafür bieten die Jugendlichen im Gegenzug an, zeitnah eine gemeinsame Aufräumaktion durchzuführen. Hierbei soll der Bauhof unterstützen, die Aktion soll künftig zweimal im Jahr stattfinden. Und: Bisher sind keine finanziellen Mittel für die Unterhaltung und Reinigung des Geländes im Winser Gemeindehaushalt vorgesehen. „Auch hier müssen wir nachsteuern. Wir brauchen Mittel, damit der Platz in Ordnung gehalten werden kann“, so Randolph und Schmidt. Die Jugendlichen sind nach wie vor bereit, auf dem Skate-Platz als Eigenleistung selber Hand anzulegen, entsprechend wird nur ein geringer Betrag benötigt. Denn ihnen liegt viel an der Anlage – was wieder deutlich zu spüren war.


Donnerstag, 21. Juli 2016

„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 9. August 2016, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.


Dienstag, 19. Juli 2016

Aller-Insel – Die Schützen wollen bleiben

CELLE (duc).  Es ist schon ein einmaliger Vorgang, der sich in Celle abspielt: Wenn es nach der Verwaltung und großen Teilen des Rates geht, werden die Schützen vom jetzigen Festplatz vertrieben, Arbeitnehmer und Einkaufs-Touristen sollen künftig nähe Biermannstraße parken und mit dem Bus in die Innenstadt fahren und ein weiteres Parkhaus könnte den Blick auf die Aller versperren. Nun aber regt sich Widerstand.
Beim Fischessen der „Altstädter Schützengilde“ im Rahmen des „Schützenfestes“ am vergangenen Samstag in der „Congress Union“ hat das erste Mal ein Vorsitzender in der Öffentlichkeit klar und deutlich Stellung zu den Plänen der Stadtverwaltung bezogen, den Schützenplatz zu bebauen.
Karsten Schröder, Vorsteher der „Altstädter Schützengilde“, sprach sich für den Erhalt des Schützenplatzes in der jetzigen Form am vorhandenen Standort aus. In seiner Begrüßungsrede nutze er die Gelegenheit, deutlich zu machen, welche Vorteile das für die Stadt und die Schützen gleichermaßen hat. Sein Fazit: Die Schützen müssen dort bleiben, wo sie jetzt sind, und das ist das, was die Schützen auch wollen. Damit kann die Aller-Insel unverändert so bleiben.
Er führte dazu weitere Argumente an und nutzte so die Gelegenheit, den anwesenden hochrangigen Vertretern aus Verwaltung und Politik, darunter Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und Stadtbaurat Kinder, klar zu sagen, was die „Unabhängigen“ seit fünf Jahren argumentieren. Der Beifall der Schützen und Gäste im großen Saal gab ihm Recht.
Auch der oberste Hauptschaffer Norbert Schüpp unterstrich am vergangenen Montag in seiner Begrüßungsrede im Rahmen des Festessens des „Großen Schafferrates“ im Festzelt diese Aussage: Die Aller-Insel müsse die Heimat der Schützen bleiben. Schüpp wünscht sich weiterhin die Einheit von Platz und Schützenhaus.
Die „Unabhängigen“ werden auch weiterhin gegen die Pläne der Verwaltung zur kompletten Bebauung der Aller-Insel kämpfen.


Montag, 18. Juli 2016

Hockey-Verein plant neuen Spielplatz in der Neustadt

CELLE (obnh).  Der Anblick des heutigen Spielplatzes am Kunstrasen des „MTV Eintracht Celle Hockey“ ist sehr traurig. Dabei war er doch so beliebt, als er damals gebaut wurde, nicht nur bei den Hockey-Spielern und den Besuchern der Hockey-Anlage, sondern auch die Fußballer nutzen ihn, da er ja unmittelbar an das Walter-Bismarck-Stadion grenzt. Übrig sind heute noch die Rutsche und eine Fläche, die an einen Sandkasten erinnert.
Die Hockey-Abteilung ist aber aktuell im Aufbruch und das soll sich nicht nur auf dem Platz zeigen, sondern auch um ihn herum. So haben die Verantwortlichen sich bei der „Fanta Spielplatz-Initiative“ beworben und wurden angenommen. Seit dem 11. Juli und noch bis zum 7. August 2016 können und sollten nun möglichst viele für das Projekt „Wuselwelten“ auf der „Fanta“-Internet-Seite oder über die „Facebook“-Seite „Fanta Spielspaß“ täglich einmal abstimmen. Denn nur wenn es die Hockey-Abteilung unter die ersten 100 schafft, fließt die Förderung. „Sollten wir es unter die ersten 100 schaffen, wollen wir dort natürlich eine hohe Position einnehmen, denn je höher wir platziert sind, desto mehr Geld fließt auch in die ‚Wuselwelten‘!“ erklärt Sven Lauenstein, Leiter der Aktion. Der Name stammt im Übrigen aus dem Team der Jüngsten Hockey-Spieler und -Spielerinnen, die Kinder ab vier Jahren heißen in Celle „Wusel“.
Das der Spielplatz aber von großer Bedeutung nicht nur für den Verein ist, zeigt die Tatsache, dass der Spielplatz nach den Bedingungen der Initiative öffentlich zugänglich sein muss, er ist als quasi ein Spielplatz für den Stadtteil. „Somit sollten also nicht nur Hockey-Sympathisanten für den Spielplatz abstimmen, sondern alle Celler!“ fordert Lauenstein. Der Spielplatz ist das einzige Projekt direkt in der Stadt Celle, will man Celle also aufwerten, so sollte jeder Bürger abstimmen und das am besten täglich!
Die Links zum Abstimmen lauten: „Facebook“ oder „Fanta“. Dann die Suche nach „Celle“ oder „Wuselwelten“ bemühen und abstimmen!


Freitag, 15. Juli 2016

Schmidt („SPD“): „Ein Skandal! Berlin hindert Celler Land am zukunftsfähigen Breitband-Ausbau!“

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Der Landkreis Celle hat heute bekanntgegeben, dass das von Alexander Dobrindt („CSU“) geführte „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ dem Landkreis aufgetragen hat, sein Ausbaugebiet für das schnelle Internet in mehreren Ortschaften zu reduzieren und rund 2.000 Haushalte weniger anzuschließen. In den nun abgezogenen Gebieten soll stattdessen die „Deutsche Telekom“ mit ihrer Vectoring-Technologie zum Zuge kommen. „Das ist ein handfester Skandal: Mitten in der konkreten Umsetzung unseres Celler Breitband-Ausbauprojekts ändert der Bund die Spielregeln. Das ist ungefähr so, als wenn man bei voller Fahrt mit dem Rad von der Seite einen Stock in die Speichen geworfen bekommt. Wir im Celler Land und in vielen weiteren Landkreisen in Niedersachsen haben uns in Treu und Glauben auf die Förderkriterien des Bundes verlassen – jetzt werden diese wieder geändert. Das ist kommunalfeindliche Politik aus Berlin!“ ärgert sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.

Celle

In der Konsequenz dürfte der Landkreis Celle mit seinem Glasfaser-Ausbauprojekt – „Fiber To The Building (FTTB)“ – statt rund 13.000 nur noch rund 11.000 Haushalte anschließen – einzig und allein, weil die „Deutsche Telekom“ ihre Exklusivrechte durchsetzen und mit der veralteten Kupfer-Technik in ihrem Netz ausbauen will. „Das Vectoring-Modell der ‚Telekom‘ ist keine nachhaltige Lösung, in wenigen Jahren müsste nachgebessert werden. Glasfaser ist hingegen zukunftssicher. Wie hier Bundesministerium und ‚Telekom‘ Hand in Hand Protektionismus zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen im ländlichen Raum durchzuziehen, ist schlicht inakzeptabel!“ so Schmidt. Besonders ärgerlich sei, dass man nach dem Kreistagsbeschluss vor der Sommerpause bereits die Bürgerinnen und Bürger über das Ausbaugebiet informiert hatte – und jetzt müsste alles überarbeitet werden. „Viele Einwohnerinnen und Einwohner in den nun abgehängten Teilen von Ortschaften wie Winsen, Meißendorf, Scheuen, Sülze, Hohne, Wathlingen, Langlingen, Unterlüß und Wienhausen werden sich jetzt zurecht ärgern – statt Glasfaser bekommen sie nur Kupfer. Zwar mit mehr Geschwindigkeit, aber nicht mit nachhaltig viel mehr“, so der „SPD“-Politiker.
Schmidt, der auch netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Niedersächsischen Landtag ist, will die Entscheidung des Bundesministeriums in Berlin so nicht akzeptieren und kündigt an, dass sich auch die Landesebene damit befassen wird: „Wir können diese nachträgliche Änderung als Landkreis Celle nicht einfach akzeptieren. Hier muss Vertrauensschutz gelten – die Förderbedingungen zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen weiterhin gelten“, fordert der „SPD“-Politiker. Der Antrag der „Deutschen Telekom“ bei der „Bundesnetzagentur“ auf Exklusivrechte sei noch nicht entschieden worden, weil sich die „Bundesnetzagentur“ und die „Europäische Kommission“ noch nicht einigen konnten. „Deshalb in Berlin schon jetzt klein beizugeben, ist fatal. Wir in Niedersachsen haben unsere Förderlinie auf einen flächendeckenden Ausbau ausgelegt. Diese Berliner Entscheidung muss Konsequenzen haben“, so Schmidt. Er wirbt deshalb dafür, dass man zusammen mit Abgeordneten und Hauptverwaltungsbeamten auf Landes- und Bundesebene dieser Entscheidung entgegentritt.



Celler Land erhält über 700.000 € zusätzlich für Verbesserung der Schulqualität

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Das Land Niedersachsen unterstützt die kommunalen Schulträger bei der Umsetzung der Inklusion an Schulen mit erheblichen Finanzmitteln: Für dieses wichtige Projekt stellt die „SPD“-geführte Regierungskoalition in diesem Jahr 30 Millionen € bereit. „Die Niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine jährliche Zahlung an die Kommunen in Höhe von insgesamt 30 Millionen € für die lokale Umsetzung der inklusiven Schule in Niedersachsen geeinigt. Das bedeutet eine deutliche Erhöhung im Vergleich zu den insgesamt 11,7 Millionen € aus dem letzten Jahr“, erklärt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt. „Damit erhalten die Kommunen im Landkreis Celle bereits ab diesem Jahr über 700.000 € zusätzlich. Diese Mittel können umgehend zur Verbesserung der Schulqualität im Celler Land eingesetzt werden.“
Der Landkreis Celle erhält dabei in 2016 laut Schmidt exakt 713.922 € mehr. Diese Summe setzt sich aus einem Ausgleich für die Sachleistungen an öffentlichen Schulen der Kommunen sowie einer Inklusions-Pauschale für die örtlichen Träger der Sozialhilfe und der öffentlichen Jugendhilfe zusammen. „Mit diesen Mitteln können in den Schulen im Landkreis Celle der Einbau von Rampen und Aufzügen sowie andere bauliche Maßnahmen finanziert werden, die für die Umsetzung der Inklusion an unseren Schulen so dringend benötigt werden“, so der „SPD“-Politiker.
Die Höhe des Ausgleichs für Sachleistungen errechnet sich dabei aus der Zahl der Schülerinnen und Schüler im Primarbereich und im Sekundarbereich I, ohne Berücksichtigung der Förderschulen, und beträgt für das ganze Land insgesamt 20 Millionen €. „Es ist besonders zu begrüßen, dass die Landesregierung und unsere Kultusministerin Frauke Heiligenstadt darüber hinaus die Zahlung einer freiwilligen Pauschale an die örtlichen Träger der Sozialhilfe und der öffentlichen Jugendhilfe beschlossen haben, um die Kommunen systematisch bei der Umsetzung der Inklusion zu unterstützen“, betont Maximilian Schmidt. Bereits in 2015 hatte der Landkreis Celle für die Umsetzung der Inklusion erstmals 417.134 € erhalten. Die Zahlungen werden künftig in jedem Jahr in der Höhe von 2016 gezahlt.


Donnerstag, 7. Juli 2016

Neuenhäusen will Celles erster „Fairtrade-Stadtteil“ werden

CELLE (jr).  Der Ortsrat Neuenhäusen beschloss auf seiner letzten Sitzung einstimmig, an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ teilzunehmen und als erster Stadtteil in Celle den Titel „Fairtrade-Stadtteil“ zu erhalten. Ziel der Kampagne ist es, dass sich verschiedene Akteure des Ortsteils wie Schulen, Jugendzentren, Gastronomiebetriebe, Vereine, Kirchen und Geschäfte für fairen Handel in der Welt einsetzen.
„Es werden keine Almosen verteilt, sondern wir setzen uns dafür ein, dass Menschen eine angemessene, faire Bezahlung für ihre Arbeit erhalten, wie es auch bei uns erwartet wird“, erläutert Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt („SPD“).
Auf der Ortsratssitzung hielt Sabine Heß-Grahnert, Bildungsreferentin des Weltladens, einen Impulsvortrag und führte aus, dass Kommunen in Deutschland sich bereits seit 2009 für ihr Engagement im Fairen Handel um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben können. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ vernetze erfolgreich Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik und fördere den Absatz fair gehandelter Produkte auf kommunaler Ebene. Der Kauf und Verkauf dieser Produkte hülfe Armut zu verringern und sei ein Schritt zum verantwortungsvollen Konsum.
„Grundsätzlich erfolgt keine Bewirtung im Ortsrat. Jedoch wird der Ortsrat dafür sorgen, dass bei Veranstaltungen unter Beteiligung des Ortsrates bei Präsentkörben, Blumenschmuck und bei anderen Anlässen und Gelegenheiten auf fair gehandelte Produkte geachtet und diese verwendet werden. Sofern eine Bewirtung erfolgt, werden – wenn möglich – Fairtrade-Produkte verwendet“, ergänzt Rodenwaldt.
In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Die nun vom Ortsrat initiierte „Fairtrade-Towns“-Kampagne in Neuenhäusen bietet einen Startschuss für ein faires, nachhaltiges Engagement im Quartier. Der Ortsrat wird sich aktiv an der Zertifizierung zum „Fairtrade-Stadtteil“ einbringen und hofft auf eine rege Beteiligung von vielen Akteuren.





Letzte Änderung:  28.08.2016
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