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Donnerstag, 5. April 2018

Reise mit dem „Museumsverein“ nach Möglin

CELLE.  Der „Museumsverein in Celle e. V.“ und die „Fördergesellschaft Albrecht Daniel Thaer Möglin“ bieten vom 22. bis 23. September 2018 eine Busreise nach Möglin auf den Spuren von Albrecht Daniel Thaer (Foto) mit Übernachtung in Schloss Reichenow an. Es sind noch Plätze frei.

Die Fahrt führt über Schloß Reckhahn (Rochow) nach Möglin. Dort Besuch mit Führung der Thaer-Ausstellung, Gutshof, Schlosspark und Gedenkstätte. Übernachtung in „Hotel Schloss Reichenow“. Abends gemeinsamer Theaterbesuch: „Philippine und die Kuherei“ – ein Theaterstück über eine Ehe zwischen Kuhstall und Staatskabinett: Dialog zwischen Albrecht Daniel Thaer und seiner Frau Philippine.
Am Sonntag Rückfahrt über Tangermünde / Elbe und Jerichow mit Besichtigungen dieser schönen und interessanten Städte.
Im Preis von 185 € pro Person sind enthalten: Busfahrt, Übernachtung im Schlosshotel in Doppelzimmer und Einzelzimmer (mit 35 € Zuschlag) mit Frühstück, Abendessen ohne Getränke, Theater-Aufführung.
Weitere Informationen unter www.museumsvereincelle.de oder unter Tel. (05141) 12-4512.


Donnerstag, 5. April 2018

(Fast) am Ziel – Ortsteil Neuenhäusen reicht Bewerbung für „Fairtrade“-Stadtteil ein

CELLE.  Nach dem einstimmigen Beschluss des Ortsrates Neuenhäusen, sich um das „Fairtrade-Town“-Siegel für den Stadtteil Neuenhäusen zu bewerben, rief Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt umgehend eine Steuerungsgruppe ins Leben. Die Gruppe unter der Leitung von Sabine Heß-Grahnert konnte eine Reihe von Unterstützer aus Handel und Gastronomie sowie der Zivilgesellschaft gewinnen. „Die Resonanz im Stadtteil war so positiv, dass nun die Bewerbung bei ŒTransfair Deutschland e. V.‘ in Köln eingereicht werden konnte“, freut sich Heß-Grahnert.
Rodenwaldt ergänzt: „‚Fairtrade-Towns‘ fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel stark machen. Auch der Stadtteil Neuenhäusen fühlt sich den Zielen des fairen Handels verpflichtet und hat daher schon im Sommer 2015 den Ortsratsbeschluss gefasst, sich um das ‚Fairtrade-Town‘-Siegel zu bewerben.“

„Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen fünf Kriterien erfüllt sein“, erläutert Carola Beuermann, Pastorin der Kreuzkirche und Kirche Neuenhäusen, die ebenfalls dem Steuerungsgremium angehört. Neben Ortsratsbeschluss und Gründung einer Steuerungsgruppe sind die weiteren drei Kriterien „Fairtrade“-Produkte im Sortiment von Einzelhandelsgeschäften, Floristen und Gastronomie-Betriebe sowie die Beteiligung von öffentlichen Einrichtungen wie Kirchen und Schulen und die Medienarbeit.
„Die Steuerungsgruppe musste im Stadtteil Neuenhäusen genügend Unterstützer finden, die schon jetzt Produkte aus dem fairen Handel anbieten oder verwenden, Bildungsaktivitäten durchführen oder sich dem Fairen Handel in besonderer Weise verbunden fühlen“, schildert Regina von Fintel, Mitglied des Ortsrates, die Herausforderungen.
Die Kirchengemeinde Neuenhäusen und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde sowie die Volkshochschule Celle wurden als Unterstützer gewonnen. Das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium, welches fair gehandelte Produkte in einem von Schülern geführten Verkaufsstand anbietet, hat sich ebenfalls der Initiative angeschlossen. In dem Bereich Handel und Gastronomie verpflichteten sich die „Congress Union“, die „CD-Kaserne“ und die „Kornstube“. „Combi“ und auch verschiedene Discounter unterstützen die Aktion. Ebenfalls zählen der Sportverein „HBV 91“ und „Bündnis 90 / Die Grünen“ zu den Unterstützern.
Vergangene Woche war es dann so weit. Alle Anforderungen sind erfüllt, so dass die Bewerbungsformulare bei „Transfair Deutschland e. V.“ in Köln eingereicht werden konnten. Nun heißt es: Warten. Die gründliche Prüfung durch „Transfair“ kann bis zu acht Wochen dauern.


Mittwoch, 28. März 2018

Hunde dürfen nicht auf Spielplätze!

CELLE.  Hunde gehören nicht auf einen Spielplatz. Besonders unangeleinte Hunde stellen eine Gefahr für spielende Kinder dar. Darauf weist Neuenhäusens Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt aus gegebenem Anlass hin.

Auf diversen Spielplätzen sind an Spielgeräten bereits Bissspuren zu finden. „In der Spielplatzsatzung der Stadt Celle aus dem Jahr 2011 ist klar geregelt, dass Hunde und andere Tiere auf Spielplätzen weder mitgebracht noch dort ausgeführt werden dürfen“, erklärt Rodenwaldt. Auf allen Spielplätzen stehen zusätzlich Schilder, auf denen klar zum Ausdruck gebracht wird, dass Hunde dort nichts zu suchen haben.
Mitarbeiter des Grünbetriebs – und abends notfalls die Polizei – können diese Regelungen durchsetzen und möglicherweise Zuwiderhandlungen mit einer Geldbuße belegen. „Soweit sollte es aber nicht kommen“ appelliert Rodenwaldt an Hundehalter und bittet sie, die Regelungen zu beachten.


Mittwoch, 21. März 2018

Bürgerdialog im Stadtteil Neuenhäusen mit Ortsbürgermeister Rodenwaldt

CELLE.  Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt lädt zum Dialog ein. Am Dienstag, 27. März 2018, möchte er um 17:00 Uhr im Gemeindehaus der Kirche Neuenhäusen (Kirchstraße 2) mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Gerne werden bei dieser Gelegenheit Ideen, Anregungen, Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen und diskutiert.
Zusätzlich ist der Ortsbürgermeister unter Tel. (05141) 9318865 oder per Mail unter jr@rodenwaldt.net zu erreichen. Dort können auch abweichende Gesprächstermine vereinbart werden.


Donnerstag, 15. März 2018

Großzügige Spende der „Katholischen Theatergruppe St. Hedwig“ an das Stadtteilbüro „Mittendrin“

CELLE.  Da staunten die beiden Stadtteil-Managerinnen nicht schlecht, als Karin Pries – Leiterin der „Theatergruppe St. Hedwig“ – sie fragte, ob sie die Arbeit des Stadtteilbüros „Mittendrin“ mit einer Spende unterstützen dürfe.

Die Theatergruppe, in der circa zehn Laienschauspielerinnen und –schauspieler seit 19 Jahren jeweils im Herbst ein Stück auf die Bühne bringen, stellen einen Teil ihres Erlöses gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung. Geprobt und aufgeführt wird in den Räumen der Kirchengemeinde St. Hedwig im Stadtteil Neustadt-Heese. Das Ensemble begeisterte mit dem letzten Stück „Mutti will es noch mal wissen“ nicht nur das Publikum, sondern auch Izabela Marcinkowska und Monika Rietze, die sich sehr über die großzügige Spende in Höhe von 500 € freuten.
Gemeinsam wurde entschieden, mit dem Geld freizeitpädagogische Angebote – so z. B. zum „Internationalen Kindertag“ im Garten der Begegnung oder die Ostereiersuche – zu finanzieren. Karin Pries zufrieden „Wir unterstützen gern die gute Arbeit des Stadtteilbüros. Denn so profitieren auch die Kinder in diesem Stadtteil von unserem Erfolg.“


Mittwoch, 14. März 2018

„SPD“ verurteilt Sachbeschädigung und warnt vor Schaden für Friedensbemühungen

CELLE.  Die Vorsitzenden der „SPD“ in Stadt und Landkreis Celle verurteilen die auf das „CDU“-Büro in Celle verübten Sachbeschädigungen (siehe Pressemeldung der Polizei vom 13. März 2018!) in scharfer Form: „Diese Straftaten sind durch nichts in der Welt zu rechtfertigen, sondern schlicht rohe Gewalt. Hoffentlich werden die Täter ausfindig gemacht und mit der Härte des Rechts zur Rechenschaft gezogen“, erklären Maximilian Schmidt und Dietrich Burggraf, Vorsitzende des „SPD“-Unterbezirks und „SPD“-Ortsvereins Celle. „Unter Demokraten gilt Solidarität, diese sprechen wir namens der Sozialdemokratie den Christdemokraten aus. Menschen, die in der Politik arbeiten, müssen dies unabdingbar in einem sicheren Arbeitsumfeld tun können.“
Am meisten hätten die Täter mit ihrer Gewalttat dem Ansehen der kurdischen Gemeinschaft und ihrem politischen Anliegen selbst geschadet: „Wer durch Zerstörung hier auf Zustände anderswo aufmerksam machen will, verursacht in mehrerlei Hinsicht schweren Schaden. Vor allem schadet er der Solidarität gegenüber den kurdischen Mitmenschen in und um Celle, mehr noch aber dem Anliegen für Frieden in Syrien"“, so Schmidt und Burggraf.
„Zweifelsohne: In Nord-Syrien findet derzeit ein völkerrechtswidriger Angriff der Türkei auf die kurdische Bevölkerung und die Keimzelle einer kurdischen Souveränität und demokratischen Selbstverwaltung statt. Die Menschen dort brauchen unsere Unterstützung – vor allem durch die deutsche Politik, die die Aufrüstung in der Türkei nicht unterstützen sollte“, so die beiden „SPD“-Vorsitzenden abschließend.


Dienstag, 13. März 2018

„Landfrauenverein Celle“ unterstützt das „Onkologische Forum“

CELLE.  Mit dem Erlös aus einem Herbstmarkt in der Hand, besuchte heute die 2. Vorsitzende des „Landfrauenvereins Celle“, Gabi Herrmann, Liane von Hoff und Fritz Gleiß im „Onkologischen Forum“.

Das „Onkologische Forum“ hilft jährlich rund 1.000 schwer erkrankten Menschen in und um Celle kostenlos mit psycho-onkologischer Beratung und fachpflegerischer Begleitung. Diese Arbeit wird seit langem von den „Landfrauen“ nicht nur aus Celle unterstützt. Diesmal übergab Frau Herrmann der „Forum“-Geschäftsführerin von Hoff eine Spende von 500 €.



Montag, 12. März 2018

Der Osterhase kommt – so auch in die Ortsteile Neustadt-Heese, Blumlage, Altstadt und Altencelle

CELLE.  Der Osterhase hat auch in diesem Jahr seinen großen Auftritt und versteckt während der Osterferien im Auftrag der Stadteil-Managements in den Ortsteilen Neustadt-Heese, Blumlage, Altstadt und Altencelle blaue Stadtteil-Eier.
Ab Mitte März lohnt es sich also, nach den blauen Eiern mit den Logos vom „Mittendrin“ oder von „Alte Molkerei“ Ausschau zu halten. Wer ein blaues Stadtteil-Ei findet, nimmt es bitte vorsichtig ab, bringt es in das zuständige Stadtteilbüro, tauscht es gegen eine kleine Überraschung ein und kann an der Hauptverlosung teilnehmen.
Die Abschlussveranstaltungen und Hauptverlosungen finden am Freitag, 6. April 2018, statt; vor dem Stadtteilbüro „Mittendrin“ (mitten auf dem Heeseplatz) um 17:00 Uhr und im Stadtteilbüro „Alte Molkerei“ (Blumlage 64) um 15:00 Uhr.
Abgabe der gefundenen Ostereier in den Stadtteilbüros „Mittendrin“ und „Alte Molkerei“ während der jeweiligen Öffnungszeiten. Weitere Informationen gibt es in den jeweiligen Stadtteilbüros, in den Schaukästen oder persönlich.


Donnerstag, 1. März 2018

„Bundeswehr- und Reservistenverband“ helfen dem „Onkologischen Forum“

CELLE.  Zur Übergabe einer Spende von 830 €, die auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang von „Bundeswehr- und Reservistenverband“ 2018 gesammelt wurden, besuchten am 1. März 2018 der Vorsitzende der Kreisgruppe Celle des „Reservistenverbands“, Hans-Georg Blonn, und sein Kassenwart, Thomas Pöppelau, das „Onkologische Forum“ in Celle.

Bei einem ausführlichen Informationsgespräch über die Aktivitäten des Verbands wie auch über die Angebote des „Onkologischen Forums“, das jährlich rund 1.000 schwer erkrankten Menschen und ihren Angehörigen in und um Celle hilft, bedankten sich der Vorsitzende Dr. Gerd Molsen und die Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins, Liane von Hoff, sehr herzlich für das Engagement.


Montag, 26. Februar 2018

Gastfamilien für Schülerinnen und Schüler aus den USA gesucht

BERLIN.  Bald beginnt für 720 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und den USA die vielleicht spannendste Zeit ihres Lebens: Sie gehen für zehn Monate ins jeweils andere Land – mit einem Stipendium, das der Deutsche Bundestags und der Kongress der USA gemeinsam vergeben. MdB Kirsten Lühmann (Foto) übernimmt die Patenschaft für einen US-amerikanischen Stipendiaten oder eine Stipendiatin des „Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP)“, der oder die in einer Gastfamilie in der Region leben und vor Ort zur Schule gehen wird.

Um den interkulturellen Austausch zu fördern, unterstützt Kirsten Lühmann die gemeinnützige Austausch-Organisation „Experiment e. V.“ dabei, Gastfamilien in ihrem Wahlkreis zu finden. „Experiment e. V.“ gehört seit Beginn des „PPP“ im Jahr 1983 zu den Organisationen, die in Deutschland jährlich das Austauschprogramm durchführen.
Gesucht werden neugierige und weltoffene Familien, die ab Anfang September eine Schülerin oder einen Schüler aus den USA bei sich aufnehmen. Gastfamilie kann fast jeder werden – egal, ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als ‚Familienmitglied auf Zeit‘ aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten. Begleitet werden die Familien das ganze Jahr hindurch von „Experiment e. V.“ und einer ehrenamtlichen Ansprechperson aus der Region.
„Das Programm lebt von den jungen Menschen, die hautnah eine andere Kultur erleben und gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur vermitteln. Ebenso bedeutend sind die Gastfamilien, die den Stipendiaten einen intensiven Einblick in eine andere Lebensweise ermöglichen. Durch diese persönlichen Kontakte fördern wir gegenseitiges Verständnis und Toleranz“, so Lühmann.
Interessierte Familien können sich direkt an die Geschäftsstelle von „Experiment e. V.“ in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan, Tel. (0228) 95722-21, E-Mail: lichan@experiment-ev.de ... Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es unter www.bundestag.de/ppp ...


Donnerstag, 22. Februar 2018

Silbersammlung erbrachte mehr als 5.000 €

CELLE.  Die Dauer-Sammel-Aktion des „Onkologischen Forums Celle“ – „Ihr Silber kann Wunder wirken!“ –, bei der um die Spende von unbenutztem Tafelsilber wie auch um Zinn und Kupfer gebeten wird, erbrachte im letzten Winter erneut einen stattlichen Förderbetrag.

„4.300 € erlösten wir durch rund 165 Kilogramm Besteck, weitere 1.200 € überwies uns unser Kooperations-Partner ‚Struck Recycling‘ für den ‚Beifang‘ von rund 100 Kilogramm Zinn und Kupfer“, so Fundraiser Fritz Gleiß vom „Okologischen Forum“. Der Gesamterlös liege zwar erneut ein wenig unter den Ergebnissen der Vorjahre, aber offenbar lägen noch immer vielerorts ungenutzte Wertmetalle herum. „Wir freuen uns über jede weitere Spende und kommen gegebenenfalls auch gern zum Abholen vorbei“, sagt Gleiß. Mit den Erlösen aus der Sammlung finanziert der gemeinnützige Verein einen kleinen Teil seiner Arbeit. Jährlich hilft das „Onkologische Forum“ rund 1.000 schwer kranken Menschen und ihren Angehörigen, darunter rund 100 Kindern, mit ambulanter Krebsberatung und einem Ambulanten Palliativdienst.
Das Büro (Fritzenwiese 117 in Celle) ist täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet, Tel. (05141) 2196600. Eine offene Sprechstunde, in die man einfach hineinschneien kann, wird jeden Mittwoch von 14:00 bis 16:00 Uhr angeboten.


Donnerstag, 15. Februar 2018

„Die Linke / BSG“ zum Kreisel-Irrsinn:
„Nichts war und ist überflüssiger als dieser Kreisel“

CELLE.  Mit einer ausführlichen Anfrage hat jetzt die Fraktion „Die Linke / BSG“ auf die Maßnahmen der Verwaltung am Neumarkt Kreisel reagiert. „Es ist nicht das erste Mal, dass die Verwaltung nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch den Rat mit Maßnahmen vor vollende Tatsachen stellt, die – wohlwollend formuliert – weder Hand noch Fuß haben“, meint der Vorsitzende der Ratsfraktion, Oliver Müller. Und wenn die Verwaltung nicht von sich aus umfassend informieren würde, müsse man sie eben dazu zwingen. Unter anderem wird die Verwaltung gefragt, wie sie die aktuell absurde Situation für Fahrradfahrerinnen und -fahrer begründet und beurteilt.

Dramatisch sei die Lage für Sehbehinderte, die aktuell über das Bodenleitsystem geradewegs in die Gitterzäune geleitet würden. Die Fraktion will wissen, ob und wie sich das alles rechtlich überhaupt begründen lässt. Auch soll die Verwaltung darlegen, auf welcher Datenbasis sie ihre Entscheidung getroffen hat.
Müller's Ratskollegin Behiye Uca meint: „Wir haben uns seinerzeit gegen den Kreisel ausgesprochen, unter anderem weil ein seinerzeit hinzugezogenes Planungsbüro genau vor der Staugefahr gewarnt hatte. Jetzt ist er gebaut und es gibt eine Norm, die besagt, dass bei dieser Art Kreisel Zebrastreifen sein müssen. Die Verwaltung versucht dies mit dem Verweis auf den Nordwall temporär auszuhebeln, was aber im Grunde nicht geht. Nebenbei torpediert die Verwaltung mit der aktuellen Regelung gerade den wesentlichen Zweck eines Kreisels, nämlich Verkehrsteilnehmer gleichrangig zu behandeln und Verkehrssicherheit herzustellen.“
Jetzt eine Ausnahmeregelung mit der Baumaßnahme Nordwall zu begründen, treibt Oliver Müller fast auf die Palme: „Im Haushalt gibt es dieses Jahr für den Bau keinen einzigen Cent. Das heißt, die Verwaltung will hier einen Dauerzustand einrichten. Da kann man sich nicht mehr auf eine Ausnahme berufen und so wäre tatsächlich auch zu beurteilen, ob das, was die Verwaltung jetzt am Kreisel umgesetzt hat, nicht rechtswidrig ist.“ Nach Auffassung Müllers war und ist der Kreisel aber überflüssig wie ein Kropf: „Die zentrale Begründung besteht darin, den Verkehrsfluss von der Aller-Insel Richtung Neumarkt / Aller-Brücke zu verbessern. Aber jeder Mensch in Celle weiß, dass, wer von der Aller-Insel in Richtung Norden will, dies bequemer und schneller über die Biermannstraße haben kann.“


Mittwoch, 7. Februar 2018

Keine Einigung mit der „BImA“ bezüglich der ehemaligen Briten-Wohnungen im Ortsteil Klein Hehlen erzielt

CELLE.  Der Bedarf an Wohnraum in Celle ist groß. Immer wieder wird die Frage gestellt, weshalb die ehemaligen Briten-Wohnungen in Klein Hehlen und der Heese nicht zur Verfügung stehen.
Eigentümer der Immobilien mit 139 Wohneinheiten ist die „Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)“. Stadtverwaltung und „Städtische Wohnungsbau GmbH (WBG)“ haben seit Monaten mit der „BImA“ Verhandlungen geführt, um die Gebäude anzukaufen. In einigen Wohnungen sind bei Stichproben-Wntnahmen Schadstoffbelastungen gefunden worden, was einen höheren Sanierungsbedarf und ein nicht kalkulierbares, betriebswirtschaftliches Risiko nach sich zieht. Über die Aufteilung der dadurch entstehenden Kosten konnte keine Einigung erzielt werden.
Geplant war, dass die „WBG“ das Portfolio ankauft und bewirtschaftet; der Geschäftsführer der „WBG“, Dr. Matthias Hardinghaus, sagt: „Die Wohnungen in Klein Hehlen und der Heese hätten hervorragend in unser Portfolio gepasst. Dazu gehört aber auch, sie zu einem vertretbaren Mietpreis am Markt anbieten zu können.“ Durch den voraussichtlich erhöhten Sanierungsbedarf hätte sich das am Ende für beide Seiten, Mieter und Vermieter, nicht mehr gerechnet.





Letzte Änderung:  13.04.2018
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