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Freitag, 14. April 2017

„Mai-Zeitung“ der „DGB-Region Nord-Ost-Niedersachsen“ erschienen – Gewerkschaftler mobilisieren zum „Tag der Arbeit“

CELLE (dgb).  Anlässlich der diesjährigen Feiern zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai ist nun die „Mai-Zeitung“ der „DGB-Region Nord-Ost-Niedersachsen“ erschienen. Unter dem diesjährigen Mai-Motto „Wir sind viele – wir sind eins“ informiert der „Deutsche Gewerkschaftsbund“ u. a. zu aktuellen Themen, wie der Tarifflucht im Handwerk, der Entwicklung des gesetzlichen Renten-Niveaus oder Arbeitsbedingungen. Auch stellen die ehrenamtlichen „DGB“-Kreisverbände der Lüneburger Heide ihre Aktivitäten vor Ort vor. Diverse Beiträge geben einen Einblick in die lokale Arbeit und Themenvielfalt der Gewerkschaften aus Lüneburg, Harburg, Uelzen, Celle, Lüchow-Dannenberg und dem Heidekreis. Ebenfalls dabei – eine Übersicht aller Mai-Veranstaltungen der Region. Wie in den vergangenen Jahren werden sich wieder zahlreiche Aktive bei der Verteilung der „Mai-Zeitung“ in den Betrieben, auf Marktplätzen und an Pendlerinnen und Pendler beteiligen. Darüber hinaus ist die „Mai-Zeitung“ in allen Büros der Gewerkschaften erhältlich.
Online ist die „Mai-Zeitung“ bereits jetzt unter http://nordostniedersachsen.dgb.de abrufbar.


Donnerstag, 13. April 2017

Testament-Spenden zunehmend unverzichtbar

CELLE (ofc).  Testament-Spenden werden immer wichtiger: Fast zehn Prozent des gesamten Spenden-Aufkommens für gemeinnützige Organisationen stammen bereits aus Nachlässen, so eine aktuelle Umfrage. Jährlich werden große Summen in Form von Vermächtnissen gespendet. Rund jeder Siebte der über 40-jährigen könnte es sich laut Umfragen vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – „... und es werden hoffentlich noch mehr“, so Fritz Gleiß, beim „Onkologischen Forum Celle e. V.“ zuständig fürs Fundraising. Das „Onkologische Forum“ versorgt jährlich rund 1.000 Menschen und ihre Familien in Celle und dem Landkreis kostenlos mit ambulanter Krebsberatung und einem ambulanten Palliativdienst. „Mehr als vier Fünftel der Gelder dafür sind privaten Ursprungs, ein kleiner Teil stammt aus Nachlässen. Je größer dieser Anteil wird, desto gesicherter wäre unsere Arbeit.“
Die wichtigsten Motive für Testament-Spender seien der ‚gute Wille‘ und die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine gute Sache einzusetzen. Zudem bestehe vielfach der Wunsch, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht. Trotzdem wüssten viele Menschen nicht, welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Denn Vererben zähle noch immer zu den Themen, mit denen man sich nicht so gern auseinandersetzen möchte, berichtet Gleiß.
Nur ein Drittel der über 60-jährigen haben nach Umfragen überhaupt ein Testament verfasst. Liegt kein Testament vor, so gilt die gesetzliche Erbfolge, nach der erst Kinder und Ehepartner, dann weitere enge Verwandte und am Schluss das Finanzamt bedacht werden. Viel zu wenige Menschen wissen, dass man im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann, die dann sogar von steuerlichen Abzügen befreit sind.
„Immer häufiger fragen uns Menschen, die wir begleiten, wer sich um ihre Hinterlassenschaft kümmern kann“, so Gleiß. „Grundsätzlich reicht ein handgeschriebenes Testament, sofern es mit vollständigem Namen, Datum und Ort versehen ist.“ Vererbt werden dann auch Pflichten. Ein Erbe kümmert sich um die Beerdigung und um die Auflösung eines Haushalts genauso wie um die Grabpflege und trägt die Kosten. Dass dies so pietätvoll wie möglich geschieht, ist Vertrauenssache. Weiterführende Informationen gibt es bei Anwälten oder auch gemeinnützigen Organisationen wie dem „Onkologischen Forum Celle e. V.“ (www.onko-forum-celle.de).



Benefiz-Turnier des „Celler Golfclubs“ brachte 1.600 €

CELLE (ofc).  Trocken blieb es, alle Grüns waren präpariert, und viele, viele Sportlerinnen kamen. So erbrachte das erste Turnier des Jahres des „Celler Golfclubs“ am vergangenen Wochenende mit 1.600 € einen beträchtlichen Betrag zu Gunsten der Arbeit des „Onkologischen Forums“ – und viele Sieger.


Montag, 10. April 2017

„Garten der Begegnung“ – Dienstags-Öffnung jetzt am Mittwoch

CELLE (snh).  Die Garten-AG vom Stadtteilbüro „Mittendrin“ lädt alle Kinder, Jugendlichen, Frauen und Männer aus dem Stadtteil – mittwochs zwischen 15:00 und 18:00 Uhr – auf einen Kaffee oder Tee in den „Garten der Begegnung“ in der Hattendorffstraße / Ecke Hattendorffsgarten ein. Vielleicht wird auch der eine oder andere Keks gereicht!?
Bereits im vergangenen Jahr boten die Ehrenamtlichen – allen voran Siegrun Thierbach – die Möglichkeit der Öffnung an Dienstagnachmittagen. Denn ein Projekt für die Menschen im Stadtteil sollte auch von ihnen besucht werden können. Da der kleine Schrebergarten-Bereich jedoch immer abgeschlossen werden muss, bietet die Garten-AG außer den besonderen Veranstaltungen für Jung und Alt (wie Frühlingsbeginn, Stockbrotbacken oder Nikolaus-Besuch) bei gutem Wetter auch diese regelmäßigen Öffnungszeiten während der Garten-Saison an.
Je nach Zusammensetzung der Teilnehmenden gibt es unterschiedliche Gesprächsthemen. Oft dreht es sich selbstverständlich um Themen aus dem Bereich Garten. Da geht es um Kräuter und deren Wirkungen oder welche Pflanzen wo und wie am besten gedeihen oder, oder, oder ... Neugierig geworden? Fragen zum Projekt werden gern vor Ort beantwortet. Informationen gibt es zudem im Stadtteilbüro „Mittendrin“auf dem Heeseplatz oder unter Tel. (05141) 4826191.


Freitag, 7. April 2017

Landesregierung fördert mit weiteren 850.000 € den ÖPNV im Celler Land

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Die niedersächsische Landesregierung fördert erneut den ÖPNV im Celler Land. Und diesmal kann eine ganz besonders innovative Investition stattfinden: „Der Landkreis Celle bekommt mit Landesunterstützung jetzt die Möglichkeit, ein sogenanntes Echtzeit-Informationssystem einzurichten. Ziel ist es, dass damit die Fahrgäste künftig an den Haltestellen über digitale Infotafeln, auf der Internetseite und sogar auf dem Handy in einer App genau sehen können, wann der Bus exakt kommt. Das ist innovative Idee, die hier in Hannover überzeugt hat. Die Investition kostet rund 1,4 Millionen € – und über 850.000 € wird das Land nun übernehmen“, erklärt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Behrens im Landtag in Hannover.
Bereits Anfang des Jahres konnte Schmidt berichten, dass das Land die CeBus bei der Beschaffung von acht neuen Bussen mit über 900.000 € fördert, im Vorjahr wurden zehn neue Busse mit 1,2 Millionen € gefördert. Zusätzlich erhält der Landkreis Celle durch das neue niedersächsische Nahverkehrsgesetz seit 2017 jährlich rund 650.000 € mehr für die Leistung des Öffentlichen Personennahverkehrs. „Unser politisches Ziel ist klar: Wir wollen mehr und bessere Mobilität im ländlichen Raum. Mit der finanziellen Unterstützung des ÖPNV im Celler Land durch die Landesregierung in den letzten Jahren kommen wir hier enorm weiter. Die Förderung kann sich wirklich sehen lassen. Das liegt auch daran, dass bei uns im Landkreis Celle immer wieder gute Projekte erdacht und umgesetzt werden“, so Schmidt.
In ganz Niedersachsen werden in diesem Jahr 281 ÖPNV-Projekte mit rund 144 Millionen € gefördert. „ÖPNV ist uns wichtig: Ob Haltestellen und Infrastruktur, Busbeschaffungen oder mehr Fahrtleistungen – all' das wird vom Land unterstützt“, so der „SPD“-Abgeordnete.


Donnerstag, 6. April 2017

Der Osterhase versteckt in Celle „Stadtteil-Eier“

CELLE (csm).  In den Stadtteilen Altencelle, der Altstadt, Blumlage, Garßen, Groß Hehlen, Neustadt-Heese und Vorwerk versteckt der Osterhase in diesem Jahr vom 7. bis 21. April blaue „Stadtteil-Eier“.
In den vergangenen zwei Jahren hat das „Stadtteil-Management Nord“ in der Osterzeit durch den Osterhasen in den verschiedenen Stadtteilen bunte Eier verstecken lassen. Wer ein „Stadtteil-Ei“ gefunden hatte, hat dieses in das Stadtteilbüro gebracht, gegen eine kleine Überraschung eingetauscht und an der Abschlussverlosung teilgenommen.
Diese Aktion ist bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen so gut angekommen, dass die Ostereiersuche in diesem Jahr von allen drei Stadtteil-Managements in Celle angeboten wird. Ab dem 7. April lohnt es sich also, zusätzlich zu den bekannten Stadtteilen, auch in Altencelle, der Altstadt, Blumlage und in der Neustadt-Heese nach den blauen Eiern mit dem Logo der Stadt Celle und dem Schriftzug „Stadtteil-Management“ Ausschau zu halten.
Wer ein solches Ei findet, nimmt es bitte vorsichtig ab und bringt es zu den Öffnungszeiten in das zuständige Stadtteil-Management „Mum36“, „Alte Molkerei“ oder „Mittendrin“. Die Adressen jeweils befinden sich auf dem Aufkleber. Weitere Informationen gibt es in den drei Stadtteilbüros.


Mittwoch, 5. April 2017

„Celler Entenrennen“ – schon 22 Sponsoren-Enten unterwegs

CELLE (ofc).  Erst kürzlich startete der Enten-Verkauf, da melden sich immer weitere Firmen, um das „Celler Entenrennen“ am 2. September 2017 zugunsten der hiesigen Krebsberatung zu unterstützen. Am Samstag, 2. September, werden nicht nur mehr als 5.000 knallgelbe Gummi-Enten in die Aller gestürzt, sondern es wird auch einiges zu erleben und 33 großartige Erlebnisse zu gewinnen geben. Als Hauptpreis winkt ein E-Bike der Firma „Brand“, zweiter Preis ist eine Freifahrt für zwei mit dem „Ballon Team Celle“, den dritten Preis, einen 250 €-Leserreise-Gutschein, spendet die „CZ“.

Zugesagt, bei der Benefiz-Veranstaltung aufzutreten, haben schon heute die Hannoveraner Kultband „Le Canard Noir“ sowie Samba-Trommlerinnen der Gruppe „Sambatz“. Neben manch weiteren geplanten Attraktionen, wie z. B. einem Kanu-Shuttle-Service des Paddel-Clubs lädt auch der „LaDeuche-Club Hannover“ „2 CV“-Freunde an diesem Tag zum „Enten-Treffen“ in Celle ein.
Eröffnet wird das Rennen mit einem Vorrennen von mehreren Dutzend deutlich zu große geratenen Sponsoren-Enten, von denen schon heute über 20 von unterstützenden Firmen zum Spottpreis von 125 &eueo; erworben wurden. Weitere Bestellungen sind jederzeit möglich. Und auch der Regen großartiger Erlebnisse reißt nicht ab, die als Preise gestiftet wurden. Zu gewinnen gibt es u. a. Hafenrundfahrten in Hamburg, Abos fürs Schlosstheater, freie Eintritte für die ganze Familie im „Serengeti-Park“, „SeaLife“, „Erlebnis-Zoo“, „Rasti-Land“, „Weltvogelpark“, im „Tropical Island“ bei Berlin, seit kurzem auch Freikarten für die Staatsoper Hannover oder die „Soltau-Therme“. Was es alles wie zu gewinnen gibt und wo man die Rennenten erwerben kann, findet man täglich aktuell auf der Homepage des „Onkologischen Forums Celle e. V.“ (www.onko-forum-celle.de).


Dienstag, 4. April 2017

Landesregierung fördert Stelle für Integrationsmoderator in Celle –
Schmidt („SPD“): „Arbeit ist der beste Weg zur Integration“

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Die niedersächsische Landesregierung fördert jetzt in mehreren Regionen des Landes die Einstellung von sogenannten Integrationsmoderatoren. Diese sollen Unternehmen in enger Abstimmung mit den zuständigen „Arbeitsagenturen“ und „Jobcentern“ und weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft bei der Ansprache von geflüchteten Menschen zur Nachwuchsgewinnung unterstützen. Geflüchtete und Unternehmen sollen so zusammengebracht und über einen Zeitraum von zwei Jahren bei der Integration im Betrieb begleitet werden.
Davon profitiert jetzt auch der Landkreis Celle als eine der ersten Regionen in Niedersachsen: „Auch wir im Celler Land werden vom Land unterstützt, um die Vermittlung von Geflüchteten in Arbeit besser zu organisieren. Dafür wird ein Integrationsmoderator für Celle gefördert, angesiedelt wird die Stelle bei der ‚ZIB&# (Zentrum für Integrative Berufsberatung gGmbH)‘ in Celle“, berichtet der „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens heute in Hannover. „Arbeit ist der beste Weg zur Integration. Wer arbeitet, hilft sich selbst und der gesamten Gesellschaft. Ausbildung und Arbeit sind die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben und dafür, nicht auf Sozialleistungen angewiesen zu sein.“
Staatssekretärin Daniela Behrens sagte dazu: „Der Großteil der in den letzten Jahren zu uns gekommenen Menschen ist im ausbildungs- und erwerbsfähigen Alter. Trotzdem läuft die Integration in den Arbeitsmarkt aus den unterschiedlichsten Gründen nicht immer reibungslos. Sowohl arbeitssuchende Geflüchtete als auch Unternehmen brauchen deshalb unsere Hilfe. Und genau hier setzen unsere Modellprojekte an. Kompetente Begleiterinnen und Begleiter helfen Unternehmen und Geflüchteten vor Ort bei der Arbeitsmarkt-Integration – sei es bei Behördenangelegenheiten, bei Fragen zum Berufsschulbesuch, zur Sprachvermittlung, Mobilität oder anderer Themen.“
In den kommenden Wochen werden die geförderten Integrationsmoderatoren im Landkreis Celle zusammen mit dem „Jobcenter“, der „Agentur für Arbeit“ und Weiterbildungsanbietern sowie den bestehenden Initiativen vor Ort auf die Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung hinarbeiten. Eine wichtige Rolle werden die Projekte auch nach dem Start in den Betrieben spielen, da die Geflüchteten in den ersten Wochen und Monaten die betrieblichen Abläufe kennen lernen müssen und auch die Arbeitgeber womöglich noch Unterstützung benötigen. Mit dieser Aufgabe sollen die geförderten Projekte zu nachhaltigen Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen beitragen.



Landesförderung für Kindertagesstätten-Ausbau bleibt in gleicher Höhe erhalten – Investitionen können fortgesetzt werden

CELLE (spd).  Die Förderung des Landes für den Ausbau der Krippenplätze in Niedersachsen wird in gleicher Höhe wie bisher erhalten bleiben. Das ist das Ergebnis der heutigen Beratungen der „SPD“-Fraktion im niedersächsischen Landtag. „Als Regierungsfraktion haben wir die Frage heute beraten und dabei einen klaren Beschluss gefasst: Die Förderung des Landes für den Ausbau der Krippenplätze in Niedersachsen wird in gleicher Höhe wie bisher erhalten bleiben“, sagt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach der Fraktionssitzung.
Damit sind etwaige Pläne, die Krippenplatzförderung aufgrund der enormen Nachfrage anzupassen, nun vom Tisch. „Bei uns sind mit Unterstützung unserer ‚SPD‘-geführten Regierungskoalition seit Regierungsübernahme im Jahr 2013 insgesamt 461 Krippenplätze allein im Landkreis Celle neu entstanden. Diese Ausbau kann nun ungemindert fortgesetzt werden, denn der Bedarf ist da!“ Konkret werden die bisherigen Höchstfördersätze des Landes mit 12.000 € pro neuem Krippenplatz und 4.000 € pro neuem Platz in der Kindertagespflege belassen. „Das ist ein wesentlicher Fortschritt gegenüber der Regierungszeit von ‚CDU‘ und „FDP‘, damals lagen die Höchstförderungen zwischen 5.250 € und 7.700 € für einen Krippenplatz und 1.575 € und 2.550 € für einen Platz in der Tagespflege. Wir haben diese Mittel fast verdoppelt“, so Schmidt.
Mit der heutigen Entscheidung besteht für den Landkreis, die Städte und Gemeinden und sämtliche Träger im Krippenbereich Planungssicherheit. „Uns war es wichtig, dass hier Verlässlichkeit gilt und auch im Celler Land weiterhin unvermindert in den Ausbau der Krippenplätze investiert werden kann. Für diese Klarheit habe ich mich heute auch in den Gremien der Fraktion deutlich ausgesprochen“, sagt der „SPD“-Landtagsabgeordnete.
Bis Ende des Jahres 2017 werden bereits 64.228 Plätze in Krippen und in der Tagespflege vorhanden sein. Die „SPD“-geführte Regierungskoalition will mit der Fortsetzung des Förderprogramms erreichen, dass in Niedersachsen bedarfsgerecht bis Ende 2019 über 73.000 Krippenplätze zur Verfügung stehen. In der Regierungszeit von „Rot-Grün“ seit dem Jahr 2013 sind in Niedersachsen durch gemeinsame Anstrengung 12.000 neue Plätze allein in Krippen gebaut worden.


Montag, 3. April 2017

Beitrittsverhandlungen zum „Großraumverkehr Hannover“ laufen weiter

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Der Beitritt der um die Region Hannover liegenden Landkreise zum „Großraumverkehr Hannover (GVH)“ ist seit langem in der Diskussion, nach mehreren verstrichenen Startterminen lagen die Verhandlungen zuletzt lange brach. „Das Thema ‚GVH‘ ist eine unendliche Geschichte. Bereits in 2015 haben wir seitens des Landes eine Millionenförderung angeboten, doch bei den Verhandlungspartnern hat sich wenig bewegt“, sagt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt, der das Thema seit Jahren begleitet.
Jetzt allerdings gibt es einen Fortschritt: „Heute haben die Landkreise bei der Region Hannover mit den Verkehrs-Unternehmen getagt und erstmals alle gemeinsam festgelegt, dass sie die Einführung verbindlich wollen. Das ist nach langem Hin und Her ein gutes Zeichen. Fest steht: Wenn die Partner es wollen, können sie sich auf die Förder-Unterstützung durch das Land verlassen – diese haben wir durchgesetzt und diese steht“, so Schmidt. So wurde vereinbart, in diesem Halbjahr die Verträge zu beraten und vor der Sommerpause in den Gremien der Landkreise und der Region politische Beschlüsse herbeizuführen. Gemeinsamer Wunsch der teilnehmenden Landkreise, der Region und der Verkehrsunternehmen ist der Einführungstermin 1. Januar 2018.
„Beim Thema ‚GVH‘ bin ich mittlerweile arg skeptisch, freue mich aber, wenn es doch noch vorangehen sollte. Ich werbe dafür, beharrlich dranzubleiben, statt die Flinte ins Korn zu werfen oder immer wieder neue Vorschläge zu machen“, sagt Schmidt. Ziel müsse sein, dass der „GVH“ für Celle, Eschede und Unterlüß komplett eingeführt werde, sowohl mit Zeit-, als auch mit Tageskarten. „Das ist der Plan und darum geht es, alles andere ist keine echte Lösung und hilft nicht weiter, weil es nicht erfolgversprechend ist“, so Schmidt mit Blick auf die Idee, für den Metronom einen eigenen Verkehrsvertrag zu schließen.
Als Unterstützer beim Thema „GVH“-Erweiterung sieht Schmidt vor allem Landrat Wiswe: „Dank gilt dem Landrat, der hier konstruktiv an der Umsetzung der Ursprungslösung ‚GVH komplett‘ arbeitet. Diesen Weg sollten wir gemeinsam fortsetzen.“ Deshalb will sich der „SPD“-Landtagsabgeordnete auch für zusätzlichen Rückenwind in den „GVH“-Beitrittsverhandlungen einsetzen: „Wir haben seitens des Landes bisher die Förderzusage für 2,125 Millionen € für die ersten drei Jahre gemacht. Bei der „HVV“-Erweiterung rund um Hamburg ist das Land allerdings bereit, dauerhaft zu unterstützen, das muss auch für den „GVH“ und für die Landkreise rund um die Region Hannover gelten. Hierfür werde ich mich zusammen mit Kolleginnen und Kollegen auf Landesebene einsetzen.“



Landesliegenschaften im Landkreis Celle profitieren von Sonder-Investitions-Programm des Landes – Investitionen in Gedenkstätte Bergen-Belsen und Behördenzentrum in Celle

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  Die Landesregierung hat 2014 nach einem einen Beschluss der rot-grünen Regierungskoalition ein Programm zur Nachholung von Investitionen in Landesliegenschaften gestartet. „Durch dieses Sondervermögen stehen jährlich 20 Millionen € zusätzlich für notwendige Investitionen zur Verfügung. Wir haben dieses Geld bereitgestellt, damit die nötige Instandhaltung in den Landesliegenschaften besser erfolgen kann. Bereits in den letzten Jahren haben davon auch Einrichtungen im Celler Land profitiert“, erklärt der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.
Auch in diesem Jahr werden aus diesem Programm Mittel ins Celler Land fließen: „Über 300.000 € fließen in das Behördenzentrum Im Werder in Celle. Hier werden notwendige Brandschutzarbeiten erledigt, außerdem wird ein barrierefreier Zugang hergestellt“, so Schmidt. „Daneben werden auch Mittel für die Gedenkstätte Bergen-Belsen bereitgestellt: Hier können historische Relikte geschützt werden, zudem können die Umfassungsmauern der Massengräber erneuert werden. Wir haben die historische Verantwortung, die Gedenkstätte regelmäßig baulich instandzuhalten“, so der „SPD“-Landtagsabgeordnete. „Zurzeit ist es aufgrund der Zinssituation sehr sinnvoll, verstärkt zu investieren. Mit dem Sonderprogramm des Landes kommen wir diesem Anspruch nach.“

Die Projekte im Überblick

  • Behördenzentrum Im Werder, Celle:
    Brandschutz und Herstellung eines barrierefreien Zugangs
    312.000 €
  • Gedenkstätte Bergen-Belsen:
    Schutz der historischen Relikte u. a. sogenannter Entlausungsgebäude und der Umfassungsmauern der Massengräber
    41.200 Euro

Freitag, 31. März 2017

„Bürgersprechstunde“ in Neustadt / Heese

CELLE (obnh).  Am Dienstag, 13. April 2017, findet die „Bürgersprechstunde“ im Ortsteil Neustadt / Heese in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Im Gebäude „Mittendrin“ auf dem Heeseplatz lädt Ortsbürgermeisterin Antoinette Kämpfert interessierte Bürgerinnen und Bürger ein ihre Wünsche, Probleme, Kritik, Anregungen und Ideen loszuwerden.


Montag, 20. März 2017

„Zukunftstag 2017“ – Maximilian Schmidt („SPD“) lädt Schülerinnen und Schüler zum Planspiel in den Landtag ein

CELLE (spd).  Auch in diesem Jahr lädt der Celler „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt zwei Schülerinnen und Schüler aus seinem Wahlkreis zur Teilnahme am „Zukunftstag“ der „SPD“-Fraktion am Donnerstag, 27. April 2017, in den Niedersächsischen Landtag.

Celle

Beim „Zukunftstag“ im Landtag findet ein Rollenspiel statt, bei dem die Jugendlichen einen Plenartag als Abgeordnete lebendig und hautnah nachempfinden können. Von der Entstehung eines Landtagsantrages und der Diskussion in der Fraktion bis hin zu dessen Beratung und Verabschiedung im Plenum können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei viele Aspekte der Parlamentsarbeit direkt kennenlernen. Betreut wird das Rollenspiel dabei von den Abgeordneten der „SPD“-Fraktion, die den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
„Der Zukunftstag im Landtag ist jedes Jahr aufs Neue eine spannende Sache. Mitmachen lohnt sich: So können junge Menschen die Landtagsarbeit einmal live erleben und selbst als ‚Abgeordnete für einen Tag‘ tätig werden!“ sagt Schmidt.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bis Donnerstag, 13. April 2017, im Bürgerbüro von Maximilian Schmidt anmelden: Tel. (05143) 705050, E-Mail: buero@maximilian-schmidt.de ... Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben, Fahrtkosten werden für die Teilnehmer erstattet.


Donnerstag, 16. März 2017

Schmidt („SPD“): „Landkreis Celle profitiert erneut von Städtebauförderung des Landes Niedersachsen“

CELLE / LANDKREIS CELLE (spd).  In den Landkreis Celle fließen auch in diesem Jahr ganz erhebliche Mittel zur Förderung von städtebaulichen Projekten. Die niedersächsische Landesregierung hat jetzt die Unterstützungsleistungen freigegeben, die sich je zur Hälfte aus Landes- und Bundesmitteln speisen. „Die Städte Bergen und Celle sowie die Gemeinden Eschede und Südheide können mit ganz erheblicher Unterstützung aus Hannover rechnen, damit können Investitionsprojekte in den Kommunen fortgesetzt werden“, freut sich der heimische „SPD“-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt nach Rücksprache mit Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt („SPD“).
Der Löwenanteil fließt auch diesmal aus dem Programm „Stadtumbau West“, landesweit werden hieraus 27,9 Millionen € vergeben. „Daraus werden im Celler Land drei Projekte gefördert: Die Stadt Celle erhält 2,1 Millionen € für die städtebauliche Neugestaltung der Allerinsel, die Stadt Bergen 1 Million € für die Neugestaltung des ehemaligen britischen Wohnquartiers und die Gemeinde Südheide 754.000 € für die Fortsetzung der Sanierung im Ortskern in Unterlüß“, berichtet Schmidt.

Celle

Und auch aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ werden erneut Celler Kommunen gefördert, landesweit stehen hier 17,3 Millionen € zur Verfügung. „Die Gemeinde Eschede erhält erstmals eine große Förderung: Rund 1,7 Millionen € werden hier für Projekte in der Gemeinde zur Verfügung stehen. Ebenso erhält der Kulturraum Oberes Örtzetal mit Bergen / Munster / Faßberg / Hermannsburg / Wietzendorf weitere 283.000 €“, so der „SPD“-Landtagsabgeordnete.
Bereits in den vergangenen Jahren haben die genannten Städte und Gemeinden von der Städtebau-Förderung profitiert. „Mit den Förderraten in 2017 können insbesondere in Bergen, Celle und Unterlüß die Projekte verlässlich fortgesetzt werden. Das ist eine gute Nachricht für die Kommunalpolitik, die die Städtebau-Maßnahmen vor Ort auf den Weg gebracht hat. Besonders freut mich, dass wir bei den herausragenden Projekten Konversion in Bergen und Aller-Insel in Celle mit Landesunterstützung jetzt weiter vorankommen. Und auch Eschede erhält erstmals eine große Förderrate, das ist sehr vielversprechend“, so Schmidt, der darüber auch die betroffenen Bürgermeister heute informiert hat.

Die Maßnahmen im Überblick

In das Programm „Stadtumbau West“ fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von 27,908 Millionen €. In diesem Programmbereich erhalten folgende Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Celle Fördermittel:

  • Bergen (Neugestaltung ehem. brit. Wohnquartier): 1.000.000 €
  • Celle (Aller-Insel): 2.112.000 €
  • Südheide (Kernort Unterlüß): 754.000 €

In das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt 17,294 Millionen €. Das sind Dank einer landesseitigen Umverteilung von Städtebau-Förderungsmitteln 4,404 € mehr als nach der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2017 eigentlich vorgesehen. Folgende Gemeinden bzw. Netzwerke erhalten im Rahmen des Programms Fördermittel:

  • Bergen / Munster / Faßberg / Hermannsburg / Wietzendorf: 283.000 €
  • Eschede: 1.698.000 €

Montag, 6. März 2017

„DGB“ ruft zum „Internationalen Frauentag“ auf

CELLE / LÜNEBURG (dgb).  Wir leben in bewegten Zeiten: Die Wirtschaft verändert sich rasant, Unternehmen sind immer stärker vernetzt – weltweit und digital. Neue Arbeitsformen wirken sich unmittelbar auf die Arbeitsbedingungen auch von Frauen aus. Dieser Wandel bietet nach Ansicht des „Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)“ Beschäftigten die Chance, ihre Arbeitsbedingungen besser an den eigenen Bedarf anzupassen, wenn sie darüber auch mitbestimmen können. Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und Home-Office – davon können insbesondere Menschen mit Familienverantwortung profitieren. Dafür setzt sich der „DGB“ ein.
Gleichzeitig drohen aus Sicht des „DGB“ Berufe wegzufallen, in denen viele Frauen arbeiten, zum Beispiel im Büro, in der Buchhaltung und in der Nahrungsmittel-Industrie. Andere Berufe werden sich stark verändern, wenn neue Techniken entwickelt und eingesetzt werden. Deshalb will der „DGB“ die Weiterbildung und Qualifizierung für alle Beschäftigten stärken.
„Eine klare Absage erteilen wir jenen, die wieder zurück wollen zum traditionellen Familienbild mit der Aufgabenteilung: Frau am Herd, Mann in der Arbeitswelt. Wir werden unsere mühsam erkämpften Rechte und unser modernes Frauenbild verteidigen!“ so Elke Harnack, die stellvertretende „DGB“-Vorsitzende.
Dass die Zukunft auch weiterhin viele Herausforderungen bereit hält, dessen ist sich auch „DGB“-Regionsgeschäftsführer Matthias Richter-Steinke sicher. „Wir sollten die Chancen des Wandels nutzen und sie gemeinsam meistern. Die betriebliche Mitbestimmung kann uns dabei helfen, auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen weiter voran zu treiben“, so Richter-Steinke. Daher hat der „DGB“ das diesjährige Motto des „Internationalen Frauentages“ am 8. März 2017 unter das Motto „Wir verändern!“ gesetzt und fordert als Grundlage für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen:

  • Gute Arbeit auch in Zeiten des digitalen Wandels. In der Arbeitswelt 4.0 müssen Beschäftigte ihre Arbeitszeiten mitbestimmen und auf sichere berufliche Perspektiven durch Qualifizierung und lebensbegleitendes Lernen bauen können.
  • Den Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit und die Rückkehr aus Teilzeit zur ursprünglichen Arbeitszeit
  • Ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und geschlechtergerecht zu gestalten.


„Die Linke“ informiert zum „Internationalen Frauentag“

CELLE (dl).  Am Mittwoch, 8. März 2017, aus Anlass des „Internationalen Frauentages“ informiert „Die Linke Celle“ von 10:00 bis 13:00 Uhr am Brunnen vor „Karstadt“ zu aktuellen Frauenthemen.





Letzte Änderung:  19.04.2017
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